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07.04.11 04:21

, von Kai Zantke

Schultze Works Triple Flip Smartphone: Zwei-Klappen-Gesellschaft

Das Triple Flip von Schultze Works bringt frischen Wind ins Smartphone Design.

Triple Flip

"Träumer" ist ein Superhit von Supertramp und so erscheint auch die Vision von Schultze Works, ein Traum, der vielleicht nicht ganz zu Ende geträumt wurde - oder doch ein ausgeschlafenes Kerlchen, dieses Triple Flip?

Dave Schultze zeigt eine sehr interessante Designstudie, die durchaus Anhänger finden könnte. Es handelt sich um ein aufklappbares Smartphone mit Windows 7 Betriebssystem, das in Standby-Position einen Teil des Displays anzeigt, auf dem Anruferkennung oder SMS-Eingang dargestellt werden. Durch Drücken der Verriegelungstaste springen die beiden Klappen auf und geben nicht nur das gesamte Display frei, sondern auch die innenliegenden Tasten, sowie Mikrofon und Lautsprecher.

Die Tasten sollen völlig frei belegbar sein, so fungieren sie als Zifferntasten im Telefonmenü, und im nächsten Augenblick manövriert man damit seinen Charakter durch Spiellandschaften. Neben dem bekannten Touchscreen ist auch eine ausziehbare Tastatur zur Eingabe und Navigation vorgesehen. Auf der Rückseite soll ein Solarmodul mit integriertem Flachakku für ausreichend Strom sorgen, gegebenenfalls tauscht man diesen und legt den leeren in die Sonne.

Die Klappen werden durch zweiachsige Scharniere gehalten, sie öffnen sich nicht nur, sondern können auch um die eigene Achse gedreht werden, womit sie eine Halterung überflüssig machen.

Zwar wissen wir nicht, was in den Schubladen diverser Hersteller schlummert, doch ein solches Telefon ist meiner Meinung nach zum heutigen Zeitpunkt eher unwahrscheinlich. Das beginnt schon bei den Abmessungen: Ein so flaches Gerät bringt leider nicht den Platz für einen ausreichend dimensionierten Akku mit, die Tastatur müsste aus Stabilitätsgründen als Slider ausgeführt werden, und die beiden oberen Klappen tun ihr übriges, um die Dicke zu erhöhen.

Auch von den technischen Daten können Ingenieure heute nur träumen: 2000x1000 Pixel will Schultze in das Handy quetschen - das Doppelte der aktuellen Top-Liga. Die Stereokameras würden, unter Berücksichtigung des Platzangebotes, mehr Zierde als Nutzen bringen, da eine gute Optik nun mal Platz braucht; bestes Beispiel ist das Nokia N8, das zwar eine Ausbeulung an der Rückseite vorweist, aber mit 1/1.83-Zoll auch einen besseren Sensor nutzt als viele Kompaktkameras für 200 Euro. Doch genau deshalb ist das Works Triple Flip eine Konzeptstudie, und mir gefällt das Triple Fold Design, auch wenn es mehr oder minder von Geräten wie dem Nokia 6822 oder dem Ericsson R380 inspiriert wurde (das war mein erstes Smartphone, und ein gutes noch dazu!). Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Via Schlutze Works.

Triple Flip Cell Phone from Dave Schultze on Vimeo.

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Kommentare: Schultze Works Triple Flip Smartphone: Zwei-Klappen-Gesellschaft

Nice. Wenn es das wirklich geben sollte, wäre es wichtig das die Schiebemechanik nich niemals nimmer ausleiert..

Diese Nachricht wurde von Chron2 am 07.04.11 (08:00:43) kommentiert.
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