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13.10.11 06:00

, von Frank Müller

Sandisk Sansa Clip Zip im Test: Klein, fein und günstig

Sandisks kleiner MP3-Player Clip Zip ist der neueste in der Clip-Reihe. Wir haben uns den Nachfolger des beliebten Clip+ genauer angesehen.

Sandisk Sansa Clip Zip

So unscheinbar und unspektakulär die Sansa Clip-Reihe von Sandisk auf den ersten Blick ist, so treu ist ihre Anhängerschaft. Wer den günstigen kleinen MP3-Player einmal ausprobiert hat, ist in der Regel sehr davon angetan. Der Sansa Clip Zip, der neueste Vertreter, führt die Erfolgsserie würdig fort.

Bis zu 15 Stunden hält der Akku des Sansa Clip Zip durch, dabei wiegt der Player nur 15,8 Gramm und ist mit 5,71 x 2,9 x 1,47 cm ziemlich genau so gross wie eine Streichholzschachtel.

Das Äußere unterscheidet sich nur minimal von den Vorgängern. Der Sansa Clip Zip ist ebenso klein und lässt sich an der Kleidung anklippen. Allerdings ist der Ein-Ausschalter gewachsen und befindet sich jetzt mittig oben auf dem Gerät, was ein paar Sekundenbruchteile Herumtasten spart.

Auch die Tasten auf der Vorderseite sind leicht verändert. Oben links über der Steuerwippe ist ein Knopf mit einem Pfeil, der den Nutzer immer eine Ebene höher, beziehungsweise tiefer bringt.

Das - jetzt farbige - Hauptmenü auf dem 1,1-Zoll-Display beinhaltet wie beim Vorgänger nur wenige Einträge: Musik, Radio, Bücher, Sprache, Karte, Sport, Einstellungen - das war’s. Dahinter verbergen sich gut verständliche Menüs, durch die man dank der Steuerwippe gut manövrieren kann. Unter «Bücher» findet man Podcasts und Hörbücher, unter «Sprache» die Aufnahmen, die man mit dem eingebauten Mikrofon machen und verwalten kann.

Der Klang lässt sich über verschiedene Equalizer-Voreinstellungen regeln, von denen mir die meisten allerdings etwas zu leise sind. Zum Glück kann man den Fünffach-Equalizer auch ganz nach dem eigenen Geschmack einstellen. Mit dieser benutzerdefinierten Einstellung bin ich vollauf zufrieden, und auch die Lautstärke stimmt dann.

Der Sansa Clip Zip wird über einen Micro-USB-Anschluss aufgeladen und mit Dateien versorgt

Fazit: Der Sansa Clip Zip ist genau der richtige MP3-Player für Menschen, die keine Filme und Fotos auf winzigen Bildschirmen betrachten wollen, sondern vor allem eins wollen: Musik, Hörbücher und Podcasts geniessen.

Der Clip Zip unterstützt alle gängigen Musik- Audiobuch- und Podcast-Formate, nicht nur MP3, WMA, WAV, sondern auch FLAC, Ogg Vorbis, AAC und Audible. Das Display zeigt jetzt auch Albumcover an, und die Bedienung erfolgt intuitiv über die Steuerwippe.

Durch die eingebaute Stoppuhr kann man auch seine Jogging-Runden stoppen und dank des integrierten Mikrofons lassen sich spontane Einfälle beim Laufen akustisch festhalten. Der Clip hält den leichten Sansa Clip Zip gut an der Kleidung und die 4 GB oder 8 GB Speicherplatz lassen sich mit Micro-SD-Karten locker um 32 GB ausbauen.

Dabei kostet der Sansa Clip Zip auf Amazon nur EUR 62,90. Für diesen Preis erhält man eine ganze Menge MP3-Player.

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Kommentare: Sandisk Sansa Clip Zip im Test: Klein, fein und günstig

Der Clip war schon immer toll und ist jetzt noch besser. Kann dem Bericht nur zustimmen. Der Klang ist, mit guten Kopfhörern, wirklich super. Den Clip mit Speicherkarte erweitert und ab an die Stereoanlage. Beim joggen hab ich ihn auch immer dabei. Das einzige störende waren immer die Aufnahmen im wav-Format. Da wäre ein mp3 Format natürlich besser. Oder ist das jetzt möglich?

Diese Nachricht wurde von Jürgen am 13.10.11 (11:07:37) kommentiert.

In MP3 aufnehmen ist wohl nur mit Rockbox-Firmware möglich. Diese wird laut diverser Internetberichte wohl portiert werden, so wie schon beim Clip(+).

Diese Nachricht wurde von Fluch am 17.10.11 (09:53:58) kommentiert.

So günstig finde ich den nicht. Aktuell ca 30% teurer als der Vorgänger oder in den USA. Dafür ist der Mehrwert relativ gering, besonders die Akkulaufzeit.

Diese Nachricht wurde von Dexus am 18.10.11 (10:25:38) kommentiert.

was man auf jeden Fall bei allen Sansas anmerken sollte: Man bekommt ein extrem vielfältiges, schnelles und robustes OpenSource Alternativ-Betriebssystem. Ein Vollparametrischer 4-Band EQ, Crosstalk, Kompressor, etc. - alles was man gut brauchen kann und ein überteuerter Apfel nicht kann. Das man so oder so gescheite Ohrhörer/Kopfhörer separat erwerben muss ist ja Industriestandard.

Diese Nachricht wurde von Daniel am 05.02.12 (20:11:19) kommentiert.
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