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16.02.10

Sandisk mobile Ultra im Test: Fingernagelgroße 16 GB

Sandisk mobile Ultra ist eine microSD-Karte mit Reader, die beweist, dass es nicht immer ein USB-Stick sein muss, wenn man größere Datenmengen mit sich führen will.

Sind microSD-Karten eine Alternative zum USB-Stick oder eignen sie sich hauptsächlich zur Erweiterung des Handy-Speichers? Wir haben eine Sandisk mobile Ultra microSDHC getestet, die im Paket mit einem Winz-Reader verkauft wird. Als die ersten Rechner mit 1 GB Festplatte ausgeliefert wurden, glaubte ich, dass man die im Leben nicht voll bekäme. Das war allerdings, bevor man ganz selbstverständlich Musik-, Foto- und Filmsammlung auf dem Rechner speicherte. Mittlerweile sind 16 GB in Fingernagelgröße völlig normal. Die meisten modernen Handys haben einen Schacht für eine microSD-Karte. Und zusammen mit einem Reader kann so eine Karte durchaus den USB-Stick ersetzen.

Der Reader, mit dem Sandisk seine microSD-Karte verkauft, ist kaum größer als die Karte selbst und besteht aus nicht viel mehr als einem bisschen Plastik, das mit einem mitgelieferten Band am Schlüsselbund befestigt werden kann.

Die Karte ist schnell eingesetzt und wieder entnommen, sitzt aber trotzdem so sicher, dass man keine Angst haben muss, sie könnte herausrutschen. Lese- und Schreibgeschwindigkeit der Sandisk microSD sind nicht atemberaubend, aber durchaus ordentlich. Beim Lesen erreicht die Karte nach meinen Messungen bis zu 19,3 MB/s, beim Schreiben immerhin noch 14,2 MB/s. Damit stellt die microSD-Karte eine echte Alternative zu einem herkömmlichen USB-Stick dar, die zudem noch in viele Handys und - per Adapter - auch in etliche Kameras eingesetzt werden kann. Das einzige, was dagegen spricht, ist der im Vergleich zu USB-Sticks doch recht ordentliche Preis. Dafür ist die microSD-Karte mit Reader deutlich kleiner und vielseitiger einsetzbar.

Die Sandisk mobil ultra microSDHC-Karte mit Reader gibt es online für rund 60 €.

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