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31.10.09

Samsung H1: Mit LiMo und Vodafone 360 gegen Android und iPhone

Das Samsung H1 soll mit dem LiMo-System und der Cloud-Lösung "Vodafone 360" eine neue Dimension ins mobile Internet bringen.

Vodafone und Samsung wollen es gleich mit Google und iPhone zugleich aufnehmen: Das neue Handy H1 von Samsung läuft mit LiMo, einem neuen Linux-Mobiltelefonbetriebssystem, und ist in die Plattform 360 von Vodafone eingebunden. Spannend ist das deswegen, weil hier ein erster Netzwerkanbieter versucht, die Kunden mit integrierten Datendiensten zu gewinnen - und entsprechende Abos und Flatrates wohl anbieten wird.

Seit dem 24. September wirbt Vodafone für 360, eine Art Cloud-Synchronisierungsdienst, der nicht nur Mails und Messages, sondern auch die Position von Freunden immer kennt und direkt aus dem Netz auf das Handy meldet. Das Samsung H1 ist ein Mobiltelefon der technischen Spitzenklasse, mit 3.5 Zoll OLED-Touchscreen mit 800 mal 480 Pixeln, dem gleichen schnellen Prozessor wie das iPhone 3G und vielen weiteren Goodies:

Der Datentransfer auf dem H1 erfolgt über WiFi, HSDPA, HSUPA oder Bluetooth 2.0. Außerdem kann das Gerät natürlich über USB mit einem PC oder Mac verbunden werden. Daten werden auf 16GB internem Speicher abgelegt, welcher durch eine microSD-Card erweitert werden kann. Der GPS-Empfänger dient auch zur Positionsmeldung ins Netz an die Freunde und für eine Navi-Lösung. Die 5-Megapixel-Kamera mit Blitz ist inzwischen ausser auf dem iPhone schon fast Standard - das 8-fache Zoom allerdings ist digital und folglich wertlos. Die Akkulaufzeit wird vom Hersteller mit 5h Gesprächszeit und bis zu 500h Standby angegeben.

Vodafone 360 führt sämtliche Adresskarten und Kontakte des Benutzers ind er Cloud zusammen - egal, ob sie aus der Adressanwendung, Facebook oder anderswo her stammen. Soziale Netze und die Statusmeldungen von Facebook, Twitter werden ebenfalls zusammengeführt und angezeigt - ähnlich dem Palm Pre mit WebOS.

Das Samsung H1 soll anfangs November erhältlich sein und ohne Vertrag 570 Euro kosten. Angeboten wird es vorerst nur von Vodafone.

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