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29.08.13 06:30

, von Jan Tißler

Galaxy Tab 3 Kids: Kindertablet von Samsung

Der schier unermüdliche Hardware-Zufallsgenerator von Samsung hat etwas Neues ausgespuckt und diesmal könnte es sogar sinnvoll sein: ein Galaxy Tab 3 speziell für Kinder. Mit einem praktischen Gehäuse, vorausgewählten Apps und Kontrollmöglichkeiten für die Eltern will es überzeugen.

Samsung Galaxy Tab 3 Kids Samsung Galaxy Tab 3 Kids

Ob ein Kind überhaupt ein Tablet bekommen sollte, dürfte eine langwierige Diskussion werden. Ich persönlich sehe die kreativen Möglichkeiten und die zahlreichen nützlichen Inhalte. Zudem scheint es mir nicht verkehrt, sich schon früh mit unserer technisierten Welt vertraut zu machen. Andere haben dagegen Bedenken, dass Kinder sich zu viel mit ihrem Tablet beschäftigen und dabei die wunderbaren Möglichkeiten der wirklichen Welt und des "dort draußen" verpassen. Letztlich ist es aber keine Frage des Entweder-Oder. Das Samsung Galaxy Tab 3 Kids will es Eltern da nun leichter machen, ihren Kindern ein solches Gerät in die Hand zu drücken.

Der Blick auf die technischen Daten macht klar, dass das Galaxy Tab 3 Kids nicht als Feature-Wunder gedacht ist. Aber das muss es auch überhaupt nicht sein. Prozessor (1,2 GHz Dualcore) und Display (1.024 x 600) sind in Ordnung und werden für den Zweck vollkommen ausreichen. Online geht es per WLAN, Bluetooth 3.0 und USB sind ebenfalls vorhanden. Die 8 GB interner Speicher lassen sich per SD-Card um 32 GB erweitern. Zwei Kameras sind integriert: 1,3 Megapixel vorn, 3 Megapixel hinten.

Viel wichtiger als diese Zahlen, sind die Besonderheiten, die diesem Tablet den Zusatz "Kids" geben:

  • Apps speziell für Kinder sind bereits von Beginn an vorhanden. Welche das genau sind, hängt vom jeweiligen Markt ab und ist für den deutschsprachigen Raum noch nicht bekannt. Lerninhalte, Spiele, Unterhaltungs-Apps und E-Books sollen dazugehören.
  • Weitere Apps finden sich in einem speziellen Store.
  • Eltern können generell festlegen, welche Apps überhaupt zur Verfügung stehen.
  • Zudem haben Eltern die Möglichkeit, eine Zeitbegrenzung zu setzen: Ist die Zeit abgelaufen, muss das Gerät erst wieder per Passcode entsperrt werden.
  • Ein eigenes Case soll dafür sorgen, dass Kinder das Tablet leicht festhalten können. Zudem bietet es verschiedene Möglichkeiten, das Gerät aufzustellen.
  • Nicht zuletzt gibt es einen "C Pen" genannten Stylus beispielsweise für Malprogramme, der auf anderen Oberflächen keine Spuren hinterlässt.

Das Samsung Galaxy Tab 3 Kids hat bereits einige Konkurrenten. So haben wir euch einmal das Meep-Tablet von Oregon Scientific vorgestellt, das ebenso auf Android basiert. Zudem hatten wir fünf Tablets für Kinder gezeigt.

Ein handelsübliches Tablet ist eine Alternative

Ein wichtiger Konkurrent des Kindertablets ist aber vor allem das ganz normale Tablet. Beim iPad können Eltern bestimmte Einschränkungen vornehmen und mit Passcode schützen lassen. Bei Android sind darüber hinaus mehrere Benutzeraccounts möglich, so dass man nicht zwingend mehrere Tablets kaufen muss. Geräte wie das Asus Memo Pad HD7 oder das Google Nexus 7 sind inzwischen so preisgünstig zu haben, dass sie auch in dieser Hinsicht eine Alternative darstellen. Ein Kindertablet ist dagegen im Idealfall die Rundum-Sorglos-Lösung, wenn es denn auch vom Kind akzeptiert wird. Denn die haben schließlich schon sehr früh ihren eigenen Kopf.

Preis und Verkaufsstart des Samsung Galaxy Tab 3 Kids sind noch nicht bekannt. Es soll Anfang September zunächst in Südkorea auf den Markt kommen und später auch u.a. in Europa.

Weitere Informationen auf der Produktseite.

Quellen: Pressemitteilung, TechCrunch, Geeky Gadgets

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