Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

27.05.14

SadaBike: Futuristisches Klapprad ohne Speichen

Der Italiener Gianluca Sada will mit seinem Klapprad die Produktkategorie am liebsten neu erfinden. Dazu setzt er unter anderem auf futuristische Laufräder ohne Naben und Speichen. Ein Entwurf mit Zukunft?

Fahrbereit normalgroß, aber gefaltet kaum größer als ein Stockregenschirm. (Bilder: SadaBike) Fahrbereit normalgroß, aber gefaltet kaum größer als ein Stockregenschirm. (Bilder: SadaBike)

Klappräder hatten wir schon diverse in den letzten Wochen und Monaten hier auf neuerdings.com, allerdings in der Regel mit Elektroantrieb. Man denke hier nur an das Jive Bike oder das GiBike, das inzwischen auf Kickstarter zu finden ist. Und eine Nummer kleiner natürlich der Urb-E Faltroller. Aber ob nun mit oder ohne Motor, gibt es bei der Konstruktion eine grundsätzliche Entscheidung zu treffen: Soll das Rad ausgeklappt möglichst groß oder zusammengeklappt möglichst klein sein? Beides zugleich geht nicht. Damit wollte sich Gianluca Sada nicht abfinden. Im folgenden Video sieht man ihn auf einem Prototypen des „SadaBike“:

youtu.be/WIVeemZ0_e4

Der von ihm entworfene Rahmen soll sich mit einem Handgriff zusammenfalten lassen – und das auf erstaunlich kompakte Maße. Man kann es in etwa mit einem Stockregenschirm vergleichen. Übrig bleiben dann natürlich noch die beiden naben- und speichenlosen Räder. Um alles bequem transportieren zu können, hat Gianluca Sada einen speziellen Rucksack vorgesehen, in dem noch genug Platz z.B. für ein Laptop bleiben soll. Und wer will, kann auch einen Griff herausziehen und ihn als Trolley benutzen, wobei die Laufräder des Klapprads dann zugleich zum Einsatz kommen sollen.

Leider finden sich auf der Website keine technischen Daten – außer der Tatsache, dass es sich um Räder im 26-Zoll-Format handeln soll. Unklar bleibt aber beispielsweise, wie schwer das Rad wahrscheinlich sein wird.

Über viele Details des ungewöhnlichen Entwurfs darf man derweil wohl skeptisch sein. Vor allem wie gut das Fahrgefühl am Ende wirklich sein wird und wie zuverlässig und widerstandsfähig dieses Design ist, bleibt vollkommen offen.

Und nicht zuletzt dürfte eine solche Speziallösung vor allem eines sein: sehr, sehr teuer.

Aber wer weiß: Momentan sucht Gianluca Sada vor allem nach interessierten Investoren. Und sollte sich hier jemand finden mit guten Connections zum Fahrrad-Business, könnte der Traum vom Ultra-Klapprad vielleicht doch noch Wirklichkeit werden.

Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Website. Entdeckt haben wir das SadaBike bei Gizmodo.

Schlagworte zu diesem Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer