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22.07.13 11:00

, von Frank Müller

Rubbee Elektromotor: In Sekunden zum E-Bike

Rubbee soll mit einem Handgriff aus fast jedem normalen Fahrrad ein E-Bike machen. Das Kickstarter-Projekt sucht jetzt nach Unterstützern, die ihr Fahrrad mit einem Elektromotor aufrüsten wollen.

Rubbee Aufrüstsatz zum E-Bike {Rubbee;http://www.rubbee.co.uk}

E-Bikes und Pedelecs werden immer beliebter. Kein Wunder, schließlich ist es deutlich angenehmer, ohne Anstrengung die Straße entlangzugleiten, als sich keuchend abzustrampeln. Rubbee ist ein Elektromotor, mit dem sich nahezu jedes Fahrrad buchstäblich mit einem Handgriff zu einem E-Bike aufrüsten lassen soll – in weniger als einer Minute und ohne sich die Hände schmutzig zu machen.

Wie das funktioniert, zeigt das folgende Video, mit dem die Entwickler auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter um Unterstützung werben.

Rubbee wird an der Sattelstütze befestigt und funktioniert als eine Art umgekehrter Rollendynamo. Der Elektromotor überträgt seine Kraft auf die Lauffläche des Reifens und treibt das Fahrrad damit an.

Die Produzenten von Rubbee haben nach eigener Aussage extra eine spezielle Polyurethan-Mischung für das Antriebsrad entwickelt, die sicherstellen soll, dass die Kraft möglichst direkt übertragen wird, ohne den Mantel übermäßig abzunutzen. Und das auch bei Regen und Matsch.

Rubbee benötigt ungefähr 8 cm Platz an der Sattelstütze, die einen Durchmesser von 22 bis 35 mm haben sollte. Der Geschwindigkeitsregler wird am Lenker montiert und bleibt auch dort, während der eigentliche Elektromotor zum Aufladen in Sekundenschnelle abgenommen werden kann.

Am schicken Ledergriff trägt man die 6,5 kg schwere Antriebseinheit dann zur nächsten Steckdose, an der der Akku mit einem Ladegerät in rund 2 Stunden wieder voll geladen werden kann.

Eine Ladung soll für 25 km ohne Pedalunterstützung reichen, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 25 km/h. Eine Art Stoßdämpfersystem sorgt dafür, dass Rubbee immer optimalen Kontakt zur Lauffläche hält, sogar bei Rädern mit Hinterradfederung.

Die Finanzierung des Elektromotors Rubbee hat gerade erst begonnen und läuft noch bis zum 16 August 2013, aber es sind jetzt schon über 20 Prozent der 63.000 Britischen Pfund (rund 73.000 Euro) zusammengekommen, die benötigt werden.

Mehr Infos gibt es auf der Kickstarter-Seite von Rubbee und auf einer eigenen Website. Ein Rubbee kostet umgerechnet gut 810 Euro, für den Versand kommen noch einmal 58 Euro dazu.

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Kommentare: Rubbee Elektromotor: In Sekunden zum E-Bike

Und wie reguliert man die Geschwindigkeit?

Diese Nachricht wurde von M am 22.07.13 (15:22:01) kommentiert.

Ups ok....wer lesen kann ist klar im Vorteil. Der Regler war im Video nicht zu sehen.

Diese Nachricht wurde von M am 22.07.13 (15:23:02) kommentiert.

Nur schade wenns regnet, mit Schutzblech funktioniert das teil natürlich nicht.

Diese Nachricht wurde von Gustav am 23.07.13 (07:58:45) kommentiert.

Cleveres Teil aber man sollte vielleicht noch einen Gepäckträger (den man dann als Tragegriff nutzen könnte) sowie ein rudimentäres Schutzblech (damit bei nassen Reifen nicht alles verschmutzt wird) integrieren.

Diese Nachricht wurde von Tom am 23.07.13 (08:31:53) kommentiert.

Die Idee ist Steinalt.... z.B. http://www.electricscooterparts.com/bikitconversionkitparts.html Das System kommt vorne dran und treibt seitlich am Rad. Es gibt auch eines, das wie das hier 'neue' von oben drückt, aber auch zur Frontmontage. Wobei vorne zur Kraftübertragung auf das Rad praktischer ist, vorallem wenn das System nur durch Eigengewicht angedrückt wird. Zusätzlich bleibt dann der Gepäckträger erhalten. 800 EUr ist dazu hoffnungslos überteuert. Dafür gibts schon ein 'normales' Nachrüst-System. Vorteil hier ist ggf die Mobilität, das System einfach an Leihräder zu montieren (sofern diese ohne Gepäckträger und mit abnehmbarem Schutzblech sind). Stellt sich die Frage, wie genau der Gasgriff dann ausgeführt ist. der im Video gezeigte erfordert das entfernen vom Handgriff und ggf auch vom Brems/Schalt-griff. Sofern der Handgriff überhaupt entfernbar ist, dauert dies mehrere Minuten und braucht Werkzeug. Bleibt noch das Problem, das dieses System so garnicht hier zulässig ist. Hier muss es eine Pedelec-Steuerung haben, von der man auch nichts sieht (und die das Sekundenschnelle montieren auch extrem verlangsamt). Ohne diese Steuerung wäre eine TÜV-Einzelabnahme fällig (und Versicherung + Mofaschein), die so teuer wie aufwändig ist und den schnellen Fahrrad-Wechsel eh ausschließt, wenn nicht gar verbietet. Also im Grunde ist das hier nur eine neu aufgewärmte Idee, die in England ggf zulässig ist, hier aber nicht.

Diese Nachricht wurde von mega am 24.07.13 (11:54:37) kommentiert.

Schade das der Preis so hoch ist, fahre jeden Tag ca 11 km mit dem Auto zur Arbeit und hätte bei einem Kaufpreis unter 600€ auch zugeschlagen, aber das ist weiß Gott übertrieben. Da sollten sich die Leute nochmal Gedanken machen

Diese Nachricht wurde von Wolfgang Cordes am 16.07.14 (18:18:33) kommentiert.
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