Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

08.02.12 12:30

, von Frank Müller

Wattcher: Stromverbrauch im Blick

Rrrevolve Wattcher geht zwar beim eigenen Namen verschwenderisch mit Konsonanten um, aber die eigentliche Kernkompetenz des Geräts liegt im Sparen. Genauer gesagt: im Stromsparen.

Rrrevolve Wattcher

Natürlich sind wir alle umweltbewusst, machen das Licht aus, wenn wir aus dem Zimmer gehen und lassen unsere technischen Geräte nicht im Standby-Modus, sondern schalten sie ganz aus. Aber wer weiss schon genau, wieviel ein Gerät wirklich verbraucht?

Der Rrrevolve Wattcher weiss es. Er besteht aus einem Funksender mit einem Sensor, der in Sekundenschnelle auf dem Stromzähler angebracht wird. Wie der Clip nach dem Klick zeigt, ist das kinderleicht von jedem zu bewerkstelligen.

Der Sender funkt dann den Stromverbrauch an ein Empfangsgerät, das den exakten zusätzlichen Verbrauch anzeigt, der entsteht, wenn ein Gerät eingeschaltet wird. Dabei verfügt der Wattcher über verschiedene Anzeigemodi. Je nach Auswahl verrät er

  • den aktuellen Verbrauch (in Watt): Wie viel Energie verbrauchen die angeschlossenen Gerät in diesem Moment?
  • den gesamten Stromverbrauch der letzten 24 Stunden (in Kilowatt pro Tag).
  • den Ziel-Verbrauch (in %): Wie hoch ist der Tagesverbrauch verglichen mit der angestrebten Menge? Werden die eigenen Energiespar-Ziele erreicht?

 

Natürlich verbraucht der Wattcher selbst auch Energie. Schliesslich funkt er die Signale vom Stromzähler an den Empfänger, der in einer Steckdose sitzt. Aber der Wattcher hat einen sehr niedrigen eigenen Energieverbrauch. Alle Teile zusammen verbrauchen weniger als ein Watt.

Ganz nebenbei holt man sich mit dem Wattcher auch noch ein Objekt ins Haus, das für die Dutch Design Awards 2009 nominiert war und den ICT Umwelt Award 2010 gewonnen hat. Mehr Infos über den Wattcher gibt es auf der Website von Rrrevolve, wo man ihn auch bestellen kann. Bei einem Preis von CHF 129 muss man allerdings eine Menge Strom sparen, bis sich der Wattcher amortisiert hat.

(Update: Da Rrrevolve den Wattcher nur vertreibt und nicht herstellt, habe ich es aus dem Namen gestrichen. Danke für den Hinweis)

Schlagworte zu diesem Artikel
© 2016 förderland
RSS Feed Beobachten

Kommentare: Wattcher: Stromverbrauch im Blick

tja, und wie sieht es mit der reichweite aus? mein stromzähler ist im keller und ich wohne in der 2. Etage...

Diese Nachricht wurde von Sascha am 08.02.12 (12:52:11) kommentiert.

Amazon hilft :-) Das Teil kostet in D. € 99.- Sensor an jedem analogen Stromzähler mit Drehscheibe (Abdeckscheibe mind. 40 x 40 mm, Drehscheibenmarke rot oder schwarz) oder digitalen Stromzähler mit LED-Impulsanzeige einfach, ohne Abgleich installierbar Datenübertragung per Funk (868 MHz) über bis zu 40 m (Freifeld) Direkte Anzeige des aktuellen Verbrauchs (W) am Anzeigegerät Anzeige des Tagesverbrauchs (kWh) Anzeige des Zielverbrauchs in Prozent: wie hoch ist Ihr Tagesverbrauch im Vergleich zum angestrebten Verbrauch? Sparen Sie aktuell Energie oder nicht? Sehr geringer Eigenverbrauch des Anzeigegerätes: <1 W Abm. (B x H x T) Anzeigegerät: 70 x 70 x 30 mm Sender: 85 x 85 x 40 mm Sensor: 40 x 40 x 10 mm Ich hoffe das hilft. :-)

Diese Nachricht wurde von Florian am 08.02.12 (13:12:44) kommentiert.

So etwas ähnliches gibts z.B. bei Conrad als "Energiespar Ampel". Funktioniert nur leider überhaupt nicht. Das ablesen über das analoge Drehrad ist zu ungenau. Wir haben uns den "Sparzähler" von Yellow einbauen lassen und hoffen so, von 8000 kWh bei 4 Personen runterzukommen...

Diese Nachricht wurde von Heiko am 08.02.12 (13:13:05) kommentiert.

Ihr zahlt zu viert € 2400 im Jahr Strom ? Im Schnitt verbraucht ein herkömmlicher deutscher Single-Haushalt pro Jahr in etwa 1.600 Kilowattstunden Strom im Jahr. In einem Zweipersonen-Haushalt beläuft sich der durchschnittliche Jahresverbrauch in der Bundesrepublik auf circa 2.800 Kilowattstunden Strom. Ein Haushalt, in dem vier Personen leben, kommt hingegen im Jahr durchschnittlich auf bis zu 4.500 Kilowattstunden Strom. Heizt Ihr elektrisch ?

Diese Nachricht wurde von Florian am 08.02.12 (13:39:26) kommentiert.

mit 2400€ für 8000 kWh hätte er aber nicht nur einen ungewöhnlich hohen Verbrauch, er würde auch viel zu viel für den Strom zahlen. Das ginge um einiges günstiger

Diese Nachricht wurde von Paul am 08.02.12 (22:43:10) kommentiert.

Ja und nein ;-p Ich nutze folgendes: http://www.stromrechner-24.de Dieser spuckt mir tatsächlich (bei 8000 kWh) preise ab € 1468,01 für die Region Nord Hessen aus. ALLLLLerdings: mit Vorauskasse, einmaligen Bonus & Kaution. Davon abgesehen keine Preisgarantie ÜBER 3 Monate... Möchte ich diese aber nun für ab 3 Jahre haben. Liege ich bereits bei über € 2000.- Ok, ich gebe Dir definitiv Recht 2,4K war ne schlechte Schätzung :-) Allerdings kommen 2000 doch hin. Vielleicht ist es auch ein Stück weit Faulheit aber ich wechsle nun, nicht alles 6 Monate meinen Anbieter :-)))

Diese Nachricht wurde von Florian am 09.02.12 (10:02:26) kommentiert.

Wir zahlen keine 2400€ sondern "nur" 1400,- Euro: 24/16 ct Tag/Nachtstrom (NT von 22-6 Uhr und am WE). Wir heizen nicht mit Strom. Ich bin aber dem Sauhund an Stromfressern schon auf der Spur.

Diese Nachricht wurde von Heiko am 09.02.12 (10:10:12) kommentiert.

P.S.: Du die 8000 kWh sind doch nicht so ungewöhnlich. Ich hab das Thema jetzt vor 3 Tagen mit meinem Vater geführt, ulkiger Weise, gings genau darum. Und Er meinte die Beiden (meine Mutter und Er) hätte zu ZWEIT knapp 10.000 kWh im Jahr. Da ist mir die Kinnlade runtergeklappt... Auf meine Frage wie um Gottes Willen so etwas zu stande käme Er ziemlich entpannt. Ja, Florian was meinst Du was ein Schwimmbad an Strom frist... Nun haben die Beiden einen "Wellness" Bereich im Keller. Und das haben scheinbar garnicht so wenige. Gerade auch ne Sauna. Die gibt's ab 800€ im Baumarkt und die ziehen Saft wie die Sau.

Diese Nachricht wurde von Florian am 09.02.12 (10:12:51) kommentiert.

Grundsätzlich finde ich das eine klasse Idee, aber ich frage mich die ganze Zeit in welche Steckdose ich den Empfänger stecke, irgendwie hat man ja eh immer zu wenig davon. Außerdem wäre es ja sinnvoll einen Empfänger in mehreren Räumen zu installieren um die direkte Auswirkung der Verbraucher zu sehen, beispielsweise eine Anzeige in der Küche und eine im Wohnzimmer. Kann man einfach mehrere Empfänger in Betreib nehmen und wie ist das wenn mein Nachbar an seinen Zähler auch einen ... anschließt? Ist das Signal codiert wie bei einer Funktastatur oder können keine zwei Sender parallel betrieben werden?

Diese Nachricht wurde von Volker am 09.02.12 (16:44:59) kommentiert.

@Volker, das mag den Tatsachen entsprechen, zöge ich (letzten Endes) nicht dennoch das selbige Fazit wie mit Allen (anfänglich) coolen new Age Spielzeugen. Ich meine wo liegt denn nun die logische (!) Quintessenz dieses Gerätes ? Es wird wohl keiner den Fernseher ausschalten wenn Mutti in der Küche die Mikrowelle oder den Herd anschaltet. :-) Stromsparen kann lediglich an EINEM Punkt passieren. Bei der Anschaffung der Geräte !! Ergo, statt hunderte in Messgeräte, lieber in die Aufpreise dieser Gerätschaften investieren. Und sollte jemand seine alten Geräte messen wollen, um zu entscheiden ob es einem ökologischen, ökonomischem weichen muss, geht das mit einem €10.- Strommessstecker... Natürlich ist gerade mir, als Spielekind (ich stehe dazu), bewusst dass es obercool ist das Haus digital "unter Kontrolle" zu halten. Aber dann auch bitte mit einem System mit dem man auch direkt eingreifen kann. Ich spreche da von Haussteuerung, welche nebenbei gesagt schon für unter 500€ zu haben ist und die Daten direkt auf`s IPhone / IPad sendet um mit diesen auch reagieren zu können. Macht aber KEINER auf die Dauer und dient letzten Endes nur als Partygag. off topic: Ich gehöre zur verschrieenen Auto-Leasing-Generation und habe mir in diesem Rahmen den Touareg II Hybrid auf 6 Monate geleast. Boahhhhh, diese Technik !!! Überall blinkt es auf einem riesen Touchscreen sieht man den aktuellen Stromverbrauch in Verbindung mit dem V6 Motor. Und wenn der rein elektrisch fährt, ist dass GEIL. Aber.... ich habe keinen (!!!!) Sprit gesparrt, da es diesen Hybrid NUR mit Benzin gibt. Wie das bei Allem Hybriden momentan der Fall ist. Das heisst über 20.000€ ZUSÄTZLICH in eine Technik investiert die letzten Endes nicht sparrt. Zum Glück "nur" geleast ;-p

Diese Nachricht wurde von Florian am 10.02.12 (10:03:57) kommentiert.
Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Titel*

Name*

E-Mail*

(Wird nicht veröffentlicht!)

URL

Kommentar*

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie
bitte die Buchstaben aus dem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

   

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer