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08.02.12

Wattcher: Stromverbrauch im Blick

Rrrevolve Wattcher geht zwar beim eigenen Namen verschwenderisch mit Konsonanten um, aber die eigentliche Kernkompetenz des Geräts liegt im Sparen. Genauer gesagt: im Stromsparen.

Natürlich sind wir alle umweltbewusst, machen das Licht aus, wenn wir aus dem Zimmer gehen und lassen unsere technischen Geräte nicht im Standby-Modus, sondern schalten sie ganz aus. Aber wer weiss schon genau, wieviel ein Gerät wirklich verbraucht?

Der Rrrevolve Wattcher weiss es. Er besteht aus einem Funksender mit einem Sensor, der in Sekundenschnelle auf dem Stromzähler angebracht wird. Wie der Clip nach dem Klick zeigt, ist das kinderleicht von jedem zu bewerkstelligen.

Der Sender funkt dann den Stromverbrauch an ein Empfangsgerät, das den exakten zusätzlichen Verbrauch anzeigt, der entsteht, wenn ein Gerät eingeschaltet wird. Dabei verfügt der Wattcher über verschiedene Anzeigemodi. Je nach Auswahl verrät er

  • den aktuellen Verbrauch (in Watt): Wie viel Energie verbrauchen die angeschlossenen Gerät in diesem Moment?
  • den gesamten Stromverbrauch der letzten 24 Stunden (in Kilowatt pro Tag).
  • den Ziel-Verbrauch (in %): Wie hoch ist der Tagesverbrauch verglichen mit der angestrebten Menge? Werden die eigenen Energiespar-Ziele erreicht?

 

Natürlich verbraucht der Wattcher selbst auch Energie. Schliesslich funkt er die Signale vom Stromzähler an den Empfänger, der in einer Steckdose sitzt. Aber der Wattcher hat einen sehr niedrigen eigenen Energieverbrauch. Alle Teile zusammen verbrauchen weniger als ein Watt.

Ganz nebenbei holt man sich mit dem Wattcher auch noch ein Objekt ins Haus, das für die Dutch Design Awards 2009 nominiert war und den ICT Umwelt Award 2010 gewonnen hat. Mehr Infos über den Wattcher gibt es auf der Website von Rrrevolve, wo man ihn auch bestellen kann. Bei einem Preis von CHF 129 muss man allerdings eine Menge Strom sparen, bis sich der Wattcher amortisiert hat.

(Update: Da Rrrevolve den Wattcher nur vertreibt und nicht herstellt, habe ich es aus dem Namen gestrichen. Danke für den Hinweis)

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