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01.08.12Kommentieren

Romo: Kleiner Smartphone-Roboter kommt nach Europa

Nach den Hiobsbotschaften rund um Kickstarter-Projekte, die ihre Termine nicht halten oder wie vom Erdboden verschluckt sind, heute mal eine Erfolgsstory: Romotive hat für den Smartphone-Roboter Romo nicht nur bei Kickstarter Investoren gefunden, es kamen noch viel mehr interessierte Geschäftsleute.

Romo, Smartphone-Roboter.Romotive hat durch Kickstarter einen ordentlichen Schub erlebt. Insgesamt sammelten Keller Rinaudo, Peter Seid und Phu Nguyen rund 1,5 Millionen US-Dollar ein, etwa 110.000 US-Dollar durch private Investoren bei Kickstarter. Dann konnte aus den Konstruktionsplänen für Romo Wirklichkeit werden. Der kleine Roboter nutzt Smartphones als sein "Gehirn". Mittlerweile haben die Erfinder ein florierendes Unternehmen aufgebaut. Romo kann man im eigenen Online-Store kaufen.

 

Romo ist etwa 9 x 13 cm klein. Er besteht aus einer Antriebsektion und einer Smartphone-Halterung, soll sehr robust und unempfindlich gegen Stöße und Kratzer sein. Je einfacher das Gelände, umso besser für Romo. Man sieht den Romo zwar meist mit einem iPhone, kompatibel ist Romo aber mit einer Vielzahl an Geräten: iPhones ab dem iPhone 3G, iPod touch ab der dritten Generation sowie verschiedenen Android-Geräte ab Version 2.3, z.B. von Samsung, HTC und Motorola. Da Romos Smartphone-Gehirn mit einem Band gehalten wird, kann man es auch samt Schutzhülle nutzen.

Mit der iPhone App und dem Android-Pendant kommt Romos Gehirn in Aktion. Die Apps steuern den Roboter und leiten die Befehle an die Antriebssektion weiter. Der Romo lässt sich mit einem zweiten Gerät über WLAN fernsteuern, dazu gibt es allerlei Apps für iOS, Android und Mac. Romo kann aber auch allein die Gegend erkunden und nimmt Fotos und Videos mit kompatiblen Geräten auf. Durch ein offenes Protokoll sind Romo-Nutzer eingeladen, Romo mit weiter zu entwickeln.

Im folgenden Video seht ihr Romo in Aktion:

Robots & Love from Romotive on Vimeo.

Noch wird der kleine Romo nur innerhalb der USA verschickt, doch das soll sich schon zum Herbst 2012 ändern. 1.300 Vorbestellungen gab es in der Kickstarterphase, über weitere Verkaufszahlen ist nicht viel bekannt. Der Preis liegt im Shop bei 149 US-Dollar (umgerechnet rund 121 Euro), die internationalen Preise mit Versandkosten sollen bald bekannt gegeben werden. Ursprünglich gab es den kleinen Roboter in sieben Farbvarianten, Blau ist aber derzeit ausverkauft.

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