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02.10.15

Robo Wunderkind: Roboter bauen - so einfach wie LEGO

So einfach wie LEGO, aber deutlich facettenreicher. Der Roboter-Baukasten Robo Wunderkind möchte Groß und Klein gleichermaßen begeistern.

Kleine Module mit Eigenschaften. (Foto: Robo Wunderkind) Kleine Module mit Eigenschaften. (Foto: Robo Wunderkind)

Interessant: Die wichtigsten Komponenten von Robo Wunderkind sind würfelförmig und können einfach zusammengesteckt werden. Die Programmierung erfolgt bequem am Tablet.

 

Cleveres Konzept

Die Idee von Robo Wunderkind ist schnell verstanden: Ihr sollt mit dem Baukasten nach eigenen Vorstellungen einen Roboter bauen und diesen nach Belieben steuern sowie ihm Eigenschaften beibringen. Vom Konstruieren bis zum Programmieren übernehmt ihr alle nötigen Schritte. Da das Set auch für Kids geeignet ist, soll das alles natürlich einfach und spaßig sein.

Wie das aussieht, zeigt ein Video sehr gut...

Das Herz von Robo Wunderkind ist das sogenannte Systemmodul, in dem sich ein leistungsstarker ARM-Prozessor befindet, dem 256GB RAM und 4GB Flash-Speicher zur Verfügung stehen. Lautsprecher, Mikrofon, WIFI und optional Bluetooth 4.0 erhält man hier ebenfalls. Dieses Modul besitzt an jeder Seite Steckverbindungen, an denen ihr weitere Würfel anbringt. Das können Motoren, Sensoren, ergänzende Batterien oder Räder sein, mit denen sich der zukünftige Roboter fortbewegen kann. Durch einen Adapter dürft ihr sogar normale LEGO-Bausteine verwenden und so eurer Werk noch weiter gestalten bzw. individualisieren.

Keine Programmierkenntnisse erforderlich

Die Erfinder von Robo Wunderkind betonen, dass auch die Programmierung überaus einfach ausfallen soll. Dank der App für iOS und Android gebt ihr via Drag&Drop Befehle, mit Quellcodes müsst ihr euch nicht beschäftigen. Abhängig von den vorhandenen bzw. miteinander verbundenen Einzelteilen erhält die Maschine so ihre Eigenschaften. Klingt schon gut.

Die Programmierung erfolgt am Tablet. (Foto: Robo Wunderkind) Die Programmierung erfolgt am Tablet. (Foto: Robo Wunderkind)

Was mich persönlich skeptisch stimmt: Robo Wunderkind klingt fast genauso wie die schon vor etlichen Monaten vorgestellten TinkerBots, die bei Indiegogo finanziert wurden. In diesem Fall sammeln die Verantwortlichen bei Kickstarter 70.000 US-Dollar ein. Mit dem Geld soll die Fertigstellung und Produktion bis Juli 2016 ermöglicht werden. Regulär soll ein Starterpaket bei 149 US-Dollar liegen, was in Anbetracht des theoretisch Gebotenen gar nicht schlecht klingt. Die Zielsumme dürften die Macher schon erreichen.

Weitere Details gibt’s direkt bei Kickstarter.

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