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16.07.14

Ritot: Smartwatch projiziert Uhrzeit und Tweets auf euren Handrücken

Es war klar, dass der aktuelle Smartwatch-Trend sich mit Displays nicht zufrieden geben würde. Ritot geht einen Schritt weiter und projiziert alle wichtigen Informationen auf eure Hand: Uhrzeit, Statusupdates, eingehende Anrufe. Wir werden uns in wenigen Jahren dafür schämen.

Schöner Lächeln dank einer Smartwatch mit Uhrzeit-Projektor. Alle Bilder: Ritot

Die deutsche Nationalmannschaft ist ja „neulich“ nach 24 Jahren wieder Weltmeister geworden, und die Medien machen sich deswegen einen Spaß daraus, uns daran zu erinnern, wie die Welt beim Titelgewinn 1990 ausgesehen hat. Wisst ihr noch, damals? Diese geschmacklosen Frisuren, hässlichen Leggins, kastenförmigen Computer, schreibmaschinengroßen Handys, David Hasselhoff?

Was das alles mit einer Smartwatch zu tun hat, die statt eines Displays einen Projektor verwendet? Dass wir uns, meiner Prognose nach, irgendwann dafür schämen werden, so etwas hergestellt zu haben. Und zwar nicht erst in 24 Jahren.

 

Es mag an diesen Bildern liegen (siehe Galerie), auf denen seltsam gekleidete Menschen sich die Uhrzeit in Digitalform auf den Handrücken projizieren und dabei besonders modisch aussehen sollen. Was kann schon cooler sein, als die Uhrzeit immer auf dem Arm zu tragen!

Crowdfunding bereits erfolgreich

Ritot kann allerdings noch mehr: Das Armband verwendet Symbole, um eingehende Anrufe, neue Tweets, Statusupdates oder Erinnerungen von Facebook, Termine oder das aktuelle Wetter auf dem Handrücken anzuzeigen. Gar keine so dumme Idee, wenn auch immer noch nicht wirklich schön. Interessant auf jeden Fall: Das Armband lässt sich über ein Ladegerät kabellos aufladen und einstellen. Hier lässt sich etwa bestimmen, in welcher Neonfarbe die Uhrzeit projiziert werden soll. Die Gründer aus San Jose in Kalifornien stellen das Projekt hier im Video vor:

www.youtube.com/watch

Vielleicht werdet ihr meine Zweifel nicht teilen - ebenso wie viele Fans der Ritot: Die Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo verzeichnet wenige Tage nach Beginn bereits eine erfolgreiche Finanzierung. Irgendeinen Nerv scheinen die Erfinder also getroffen zu haben.

Zeigt nicht nur Uhrzeiten an

Bis zum 21. August läuft die Kampagne noch. Ihr erhaltet eine Ritot samt Ladegerät in zwei Ausführungen: ein Sportmodell mit glatter Oberfläche oder ein Aluminium-Leder-Modell als Mode-Accessoire für umgerechnet jeweils 88 Euro samt Lieferung. Die Armbänder sollen im kommenden Frühjahr an die Unterstützer gehen. Na dann: Viel Spaß beim Projizieren, bevor ihr die Dinger klammheimlich in der Schublade verschwinden lasst und sie nie besessen haben wollt!

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