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08.08.15Leser-Kommentare

Ripple Maker: Bilder in Kaffeetassen auf Milchschaum drucken

Das Produkt des israelischen Unternehmens Ripples nutzt Milchschaum als Leinwand, Kaffeeextrakt als Farbe: Der Ripple Maker ist ein Drucker, der die Oberfläche von Cappuccino und Latte Macchiato verziert. Laut Hersteller lassen sich kurze, gestaltete Nachrichten ebenso auf den Milchschaum drucken wie beliebige andere monochrome Bilder.

Ripples 01

Latte Art wird zwar bisher noch immer von fähigen Baristas gemacht, aber der Ripple Maker soll diese Kunstform auf ein neues Level heben. Meint jedenfalls Yossi Meshulam, der Geschäftsführer von Steam CC, dem Mutterunternehmen von Ripples.

Der Ripple Maker soll in rund 10 Sekunden ein Bild auf den Milchschaum drucken können. Gedacht ist die Maschine vor allem für die Gastronomie. Durch nette Botschaften oder kleine Bilder auf dem Kaffee kann man schließlich schon vor dem Genuss ein kleines Lächeln auf das Gesicht des Kunden zaubern. Und dafür sorgen, dass er wiederkommt.

Die beiden folgenden Videos zeigen den Kaffeedrucker in Aktion.

Man kann am großen Display vorgefertigte Bilder oder Botschaften auswählen oder sich als Kunde über Facebook am Ripple Maker anmelden und seine Kaffeetasse mit einem eigenen Motiv verzieren, dass man kabellos auf den Kaffeedrucker lädt.

Im zweiten Video werden einige mögliche Motive zu besonderen Gelegenheiten vorgeführt.

Auf der Website von Ripples gibt es nicht sehr viele Informationen, sie zeigt momentan nur einige Bilder und Videos und dient als Hub, von dem aus man zu Seiten des Unternehmens bei Facebook, Linkedin, Instagram und Twitter kommt. Außerdem kann man sich auf eine Mailingliste eintragen, um mehr Informationen zu erhalten.

Momentan ist der Kaffeedrucker wohl vor allem für Gastronomen und Veranstalter von Events interessant, auch Promotions dürften vom Einsatz profitieren. Ab August sollen Interessierte in den USA den Kaffeedrucker von Ripples bestellen können, ab September 2015 ist dann der Versand der bestellten Maschinen geplant. Ein Ripple Maker soll umgerechnet rund 900 Euro kosten, dazu kommt ein Wartungsplan mit Kosten von umgerechnet knapp 70 Euro jährlich.

Wer weiß, vielleicht ist in ein paar Jahren ja ein Latte Art-Drucker in Privathaushalten so normal wie jetzt schon ein Kaffeevollautomat. Was haltet Ihr von dem Gerät? Teure Spielerei oder echte Innovation?

via 3D Print

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Kommentare

  • Sven

    08.08.15 (13:36:18)

    Interessante Spielerei, aber ganz ehrlich, auf meinem Cappuccino sind mir die Kunstwerke, die von Hand gemacht werden, dann doch lieber. Wobei natürlich beides vergänglich ist, aber die handgemachten Kunstwerke sind was einmaliges, die aus dem Drucker "Massenware".

  • Tommi

    09.08.15 (23:43:14)

    Ist das die Zielgruppe? http://www.break.com/video/a-barista-s-efforts-are-short-lived-2878747

  • Lisa

    11.08.15 (11:26:38)

    Ich finde die "traditionelle" Latte Art auch um einiges ansprechender. Ich freue mich immer, wenn ich mit einem Herz oder einem schönen Blatt auf dem Milchkaffee überrascht werde!

  • Arthur

    11.08.15 (19:14:12)

    Sicherlich sehr interessant und originell, aber bei solchen "innovativen" Erfindungen fehlt mir immer der praktische Nutzen. Im Gastronomiebereich eventuell zu gebrauchen.

  • Tommi

    13.08.15 (19:59:59)

    Irgendwie stimmt die Sortierung oder Platzierung der Artikel nicht mehr. Der Oberste ist dieser vom 8.8 - Neuere kommen weiter unten und dann kommen wieder Ältere. *grübel*

  • Frank Müller

    14.08.15 (09:06:24)

    Das liegt an einem Kästchen, das im Backend mal angeklickt ist und mal nicht. Ich überlebe mir mal was.

  • Elmahdi

    18.08.15 (19:42:56)

    Ich trinke meinen Kaffee lieber gerne Schwarz, aber wenn ich so etwas hier bei uns bekommen würde, würde ich bestimmt mal ne anschauliche Tasse Cappuccino trinken.

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