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22.07.13Leser-Kommentar

LittleBox: Der Raspberry Pi als Touchscreen-Computer im Eigenbau

Das Projekt LittleBox ist ein Bausatz, mit dem jeder zuhause aus einem Raspberry Pi einen Touchscreen-Computer machen kann. Dazu bekommt man, je nach Spendengröße auf Kickstarter entweder das Gehäuse, eine Version ohne Touchscreen, oder das komplette Paket mit Touchscreen.

Little Box Raspberry Pi Computer Die fertige "LittleBox"

Gregory L. Holloway bastelt und moddet bereits seit Jahrzehnten. Seit 2003 stellt er seine Projekte regelmäßig mit Anleitung ins Netz. Dabei handelt es sich meist um kleine und handliche Projekte, weil er keinen separaten Arbeitsbereich zum Basteln hat. Auf seiner alten Webseite findet man neben Anleitungen für Papercraft-Modelle und Auto-Modifikationen auch Anleitungen für Granaten, "handliche" Mörserkanonen und Bongs. Die neue Seite ist etwas handzahmer und befasst sich vor allem mit Automodding.

Sein neustes Projekt, die LittleBox, ist alltagstauglicher als eine Mörserkanone. Er möchte den Raspberry-Pi-Bausatz massentauglich produzieren und sammelt dafür Geld über Kickstarter. Das Gehäuse besteht aus präzise zugeschnittenen Bauteilen aus Birken-Sperrholz. Die elektronischen Bauteile sind größtenteils in England gefertigt worden.

Es gibt vier Belohnungspakete, mit denen man das Projekt finanziell unterstützen kann:

Für 30 britische Pfund bekommt man einen USB-Stick mit den Plänen für das Gehäuse und einer Einkaufsliste der benötigten Teile.

Für 150 Pfund (oder 135 in der limitierten Fassung) gibt es das Hardware-Paket. Darin sind der Bausatz für das Holzgehäuse und die Kabel enthalten. Auf einem 8GB großen USB-Stick bekommt man die Einkaufsliste für die fehlenden Elektronik-Teile und den LCD-Bildschirm.

Für 345 Pfund (oder 320 in der limitierten Version) gibt es den kompletten Bausatz mit einem Nicht-Touchscreen LCD. Dazu den 8GB-USB-Stick mit einer Liste aller Bauteile und einer ausführlichen Anleitung.

Für 375 Pfund (oder 345 in der limitierten Version) gibt es statt eines normalen LCD das Touchscreen-Modell. Dieser ist resistiv (druckempfindlich). Dazu gibt es einen Stylus-Stift.

Das Wichtigste: Der Raspberry Pi ist in keinem dieser Pakete enthalten. Unterstützer müssen sich diesen separat kaufen, allerdings ist dieser mit Preisen um 30 Euro sehr erschwinglich. Es fehlen außerdem: eine SD-Karte als Speichermedium, ein 12-Volt-Netzteil, eine Tastatur und eine Maus.

Bis zur kompletten Finanzierung des Projekts braucht Holloway 50.000 Pfund. 10.000 davon sammelte er bereits in den ersten 10 Tagen ein. Bis zum 8. August haben Interessenten Zeit, das Projekt zu unterstützen.

Zum Kickstarter-Projekt

Kommentare

  • Frieder

    26.08.13 (14:50:16)

    Hey das nenne ich mal ein cooles Projekt mit dem kleinen Raspi ;) ! Ich selbst habe mit dem Winzlings zusammen mit dutzenden anderen ein TOR-Relay und/oder Bridge realisiert. Ist mit dieser Anleitung unter http://www.webstimme.de/2013/08/23/raspberry-pi-als-tor-relay-betreiben-howto/ echt einfach zu realisieren und man(n) unterstützt auch nich einen guten Zweck! Freier Internet für alle! Lg

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