Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

06.03.12Kommentieren

Ramos Nixie-Röhrenwecker: Verschlafen ausgeschlossen

Ramos ist ein ganz besonderer Wecker. Schon über einen Monat vor Ablauf der Frist haben Unterstützer auf der Plattform Kickstarter USD 100’000 gespendet und damit das Ziel bereits erreicht. Was ist so toll am Ramos, dass Menschen USD 350 plus Versand dafür auszugeben bereit sind?

Ramos Wecker {Paul Sammut;http://www.paulsammut.com/k_storage/highres/}

Ramos wendet sich an die Zielgruppe der Menschen, die kein Wecker der Welt wirklich zum Aufstehen bewegen kann. Dabei gibt es ja schon die kuriosesten Kreationen, die das bewirken sollen. Aber alle kann man in der Regel mit relativ geringem Aufwand ausschalten, um sich danach wieder hinzulegen und zu verschlafen.

Der Ramos Röhrenwecker dagegen wird nicht am Gerät selbst entschärft. Das muss man an einem gerahmten Zahlenfeld erledigen, das man sich am besten gleich ins Bad hängt. Denn wer schon vor dem Waschbecken steht, wankt wohl kaum wieder ins Schlafzimmer, um sich wieder hinzulegen.

Es hilft auch nicht, den Stecker zu ziehen, denn der Ramos besitzt eine Reservebatterie, die diverse Stunden läuft. Der folgende Clip des Entwicklers Paul Sammut vergleicht den Ramos mit anderen Weckern und hebt - natürlich - die Vorteile hervor.

Wer unbedingt will, kann auch eine Schlummer-Funktion nutzen und sich noch einmal ein paar Minuten Zeit geben. Ganz Hartgesottene dagegen wählen den Lockdown-Modus, bei dem sich ab 30 Minuten vor der Weckzeit nichts mehr am Alarm ändern lässt. Will man den Menschen neben einem möglichst wenig stören, schaltet man in einen Modus, der den Ramos-Wecker erst einmal nur für 10 Sekunden klingeln lässt, um einem Zeit zu geben, den Alarm zu deaktivieren.

Man hat die Wahl zwischen der Eingabe des aktuellen Datums oder eines wechselnden vierstelligen Codes, den man allmorgendlich neu von Ramos’ Display ablesen und sich merken muss, bis man ihn im gerahmten Zahlenfeld eingibt. Hat man ihn bis dahin vergessen, muss man noch einmal zurück zum Wecker. Dann ist da noch die Rede davon, die Zahl Pi bis auf die sechzehnte Stelle genau einzugeben. Keine Ahnung, ob das ein Scherz oder ernst gemeint ist.

Ramos wird es in einer Version mit gewöhnlichen LED-Ziffern für USD 220 (EUR 166) geben sowie in einer Version mit sehr schicken, aber teuren Nixie-Röhren für die Anzeige. Diese Version soll dann schon stolze USD 350 (EUR 265) kosten. Ab USD 800 (EUR 605) erhält man sogar ein Exemplar, das von Paul Sammut persönlich handgefertigt wird und kann unter diversen Harthölzern als Material für das Gehäuse wählen.

Mehr Infos findet ihr auf der Kickstarter-Seite von Ramos. Und wenn dir die Optik der Nixie-Röhren gefällt, du aber gerade keinen Wecker brauchst, schau dir doch einmal die Röhren-Armbanduhr «Cathode Corners Nixie Watch» an.

via Gadget Sin

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer