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16.02.13 07:25

, von Sven Wernicke

R-Kaid Redelux: Wunderschöner Retro-Spieleapparat mit integriertem Projektor

Seit Jahren baut der schwedische Designer Love Hultén Außergewöhnliches aus Holz. Zu seinen einzigartigen Computern gesellt sich nun ein neues Gerät mit dem Namen R-Kaid Redelux. Das ist eine nostalgisch anmutende Spielkonsole, die vermutlich sogar Spielemuffel gerne in ihr Wohnzimmer stellen würden.

Ein Spieleapparat - wirklich aus einem anderen Universum. (Foto: Love Hultén)Den R-Kaid-6 entwarf Love Hultén bereits 2012. Es handelte sich um einen winzigen PC, der in einem sechseckigen Gehäuse seinen Platz fand. Zwei individuelle Controller - natürlich ebenfalls aus Holz - dienten als Eingabegerät. Die neue Redelux-Fassung setzt dem ohnehin schon beeindruckenden Vorgänger noch die Krone auf. So sind die zwei Eingabegeräte nun schnurlos, was dem Spaß beim Spielen sicherlich förderlich ist. Und nicht genug: In dem nun fünfeckigem Gehäuse steckt nicht nur ein aktueller Rechner mit Soundsystem, sondern auch ein vollständiger Projektor, der die Spiele auf die Leinwand bringt. Man erhält also alles, was man zum Genießen uralter Spieleperlen benötigt - in einem Apparat.

Kosten scheute der kreative Bastler nicht. So integrierte er einen Intel i3-Prozessor, der auf einem Mini-ITX-Mainboard von Gigabyte (GA-H55N-USB3) steckt. Hinzu kommen 8 GB RAM, eine 60 GB SSD und diverse leise Lüfter für die Kühlung. Die Technik für die Gamepads stammt aus zwei Xbox 360-Controllern, der Projektor kommt von Dell (M110).

Liebevolle Details

Love Hultén achtete beim K-Raid Redelux auf weitere Feinheiten. Auf Wunsch entfernt man den Joystick des Controllers und ersetzt diesen durch einen Trackball. Möglich wird dies durch einen Magnet-Mechanismus, das Gamepad selbst besteht stets aus zwei Teilen - den Buttons und dem Stick bzw. Trackball.

Aufgrund des recht leistungsfähigen Computers steht der Retro-Unterhaltung nichts im Weg. Vorinstalliert ist der Emulator MAME unter Windows XP, der Zugriff auf über 1.000 Spieleklassiker verspricht. Eine spezielle Benutzeroberfläche (angepasstes Maximus Arcade Frontend) und das selbständige Booten sorgen für einen unkomplizierten Start ins Vergnügen.

Der Haken? Love Hultén verkauft den R-Kaid Redelux nicht. Der Aufwand war seiner Auffassung nach sehr hoch, was auch die Bilder und ein Video verdeutlichen. Aber für den „richtigen Preis“ würde er ein weiteres Exemplar bauen, teilte er uns mit. Er deutete bei einem kleinen Gespräch etwas um die 2.600 Euro plus Versandkosten an. Bei Interesse lohnt sich ein Blick auf seine Webseite.

Wir hatten bereits seine "Computer aus einem Paralleuniversum" hier auf neuerdings vorgestellt.

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