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17.01.13 13:39

, von Nadine Dressler

Qii Tastatur: Superflexibel und leicht wie Papier

Aufrollbare Tastaturen gibt es bereits - selbst bei einem bekannten Kaffeeröster gibt es so etwas im Angebot - doch die Qii Tastatur geht einen deutlichen Schritt weiter. Via Crowdfunding sollte die superdünne Tastatur auf Nanotechnologiebasis und einem speziellen Druckverfahren schon 2013 den Weg zum Endnutzer finden.

Die leichte und flexible Qii-Tastatur.Nicht immer enden Crowdfundings mit dem erhofften Happy End, das die erste Finanzierungsrunde ermöglicht und darüber ein neues Produkt auf den Markt bringt, das sonst so vielleicht gar nicht möglich gewesen wäre. Ähnlich ist es bei der Qii Tastatur. Das Ziel wurde bei Indiegogo nicht erreicht, die Entwickler geben aber nicht auf, sie wollen ihre superflexible Tastatur in den Handel bringen.

Die Idee des Entwicklerteams um Dave Brown ist dabei einfach: Hätte man eine flexible Tastatur, die so klein zusammengerollt werden kann, das sie immer mit dabei wäre, hätte man ein Problem gelöst. Mit Hilfe einer speziellen Drucktechnik und Kohlenstoffnanoröhren (CTNs) entwickelten sie die Qii Tastatur, eine vollwertige QWERTY-Tastatur, die sich auf die Größe einer Münzrolle zusammenpacken lässt:

Das größte Problem ist die Finanzierung. Genau an dem später angestrebten Verkaufspreis und an der hohen Summe, die bei Indiegogo als Ziel gesetzt wurde, ist das Projekt vorerst gescheitert. 1,85 Millionen US-Dollar standen dort für die Erstfinanzierung, ab 100 US-Dollar konnte man sich ein Erstserien-Gerät sichern. Für ein engagiertes Projekt in der Unternehmenswelt ist die Summe vielleicht nicht viel, für die Crowdfunding-Community war sie jedoch deutlich zu hoch.

Machen wir uns nichts vor: Menschen mögen beim Tippen längerer Texte noch immer haptisches Feedback, dazu gern das Geräusch von sanft klickenden Tasten. Seit Jahren gibt es Geräte wie das Virtual Keyboard von iTech oder Ideenansätze wie das Vibrative Virtual Keyboard des Studenten Florian Kräutli, doch einem Otto-Normal-Verbraucher erscheinen sie immer noch wie Magie und werden selten im realen Umfeld gesichtet. Auch daran wird die Idee im ersten Anlauf mitgescheitert sein.

Das Team arbeitet weiter an der Qii. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich als Fan bei Facebook oder als Twitter-Follower über Neuigkeiten informieren. Vielleicht startet bald Runde zwei im Finanzierungsanschub. Wir bleiben auf jeden Fall für euch dran.

Gefunden bei GizMag.

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