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11.08.13

Projekt Androon: Drei Jugendliche bauen einen Android-Wetterballon

Benjamin und Marvin sind beide 18, Leonie ist 16. Zu dritt entwickeln sie einen Wetterballon, der im Kern mit einem Motorola Defy Fotos und Geodaten aus 30 Kilometern Höhe sammeln soll. Auf Facebook kann man die Entwicklung verfolgen.

Arbeiten am heimischen Esstisch

Das Smartphone soll in seiner kleinen Kiste Fotos von der Umgebung aufnehmen und dabei gleichzeitig die Geodaten dazu festhalten. Wohin genau das Smartphone fliegen wird, weiß niemand so genau, denn das ist von den Wetterbedingungen des Starttags abhängig. Im Oktober möchte man den Flug starten. Da der Wetterballon über 500 Gramm wiegt - in diesem Fall circa 1500 Gramm - muss der Flug offiziell angemeldet werden.

[photos title=”Bilder aus der Entwicklung des Androon Wetterballons"]

Der wetterfeste Kasten, in dem das Smartphone Platz finden soll, ist bereits fertig. Die Befestigung des Fallschirms wurde auch bereits festgestellt. Derzeit schaut man sich noch nach einem Helium-Anbieter um. Eine Sache bereitet den dreien allerdings noch Kopfzerbrechen - Der Akku des eingesetzten Smartphones soll auf jeden Fall bis zum Ende des Flugs halten. Dafür muss man eine externe Ladequelle bereitstellen. Das gestaltet sich aufgrund der Bauweise des Smartphones allerdings nicht so einfach.

Wenn alles gut geht und das Smartphone mit dem Fallschirm sicher landet, sendet es vom Boden aus eine SMS und gibt über das Internet die genauen Geodaten preis. Für den Fall, dass sie den Ballon trotzdem nicht selbst wieder einsammeln können, haben sie einen Finderlohn von 50 Euro festgelegt, wenn der Ballon gefunden und zurückgesendet wird.

Das Innenleben des Kastens

Was bringt aber drei Jugendliche dazu ein solch ehrgeiziges Projekt zu realisieren? Benjamin interessiert sich für Wetterballons und sprach mit einem Arbeitskollegen darüber, dass er gern selbst einmal einen Ballon in die Stratosphäre aufsteigen lassen wollen würde. Dieser war allerdings von der Idee nicht überzeugt und so schlossen beide eine Wette ab.

Das Umfeld der Jugendlichen reagiert durchwachsen. Während einige nicht an den Erfolg des Projekts glauben, werden sie auf der anderen Seite aber auch von vielen unterstützt und bekommen interessierte Anfragen zu dem Projekt. Die Kritik bremst Benjamin nicht. Im Gegenteil - für ihn ist es ein Ansporn, den Kritikern zu zeigen, dass sich so ein Projekt realisieren lässt, wenn man es will.

Für das Projekt haben sie eine eigene Facebookseite erstellt, auf der man die Entwicklung verfolgen und kommentieren kann.

(gefunden bei AndroidPit)

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