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17.06.14Kommentieren

PocketScan: Verblüffender Miniscanner aus Zürich

Der PocketScan des Zürcher Startups Dacuda ist nicht nur besonders kompakt, sondern dank einer patentierten Technologie auch noch verblüffend einfach zu bedienen. Jetzt suchen die Macher auf Kickstarter nach Unterstützern.

Zum Einscannen reicht eine Wischbewegung aus. Zum Einscannen reicht eine Wischbewegung aus.

Geräte wie Drucker oder Scanner kann man zwar immer weiter verkleinern, aber ab einem bestimmten Punkt gibt es eine physikalische Grenze. Sollen sie dann noch kompakter werden, muss man sich etwas Neues einfallen lassen. Man denke hier nur an den Zuta Pocket Printer, der selbsttätig über ein Blatt Papier fahren soll. Erst wenn die Macher im Januar 2015 ihre Geräte laut Plan verschicken, werden wir sehen, ob das tatsächlich in der Praxis so klappt.

Ähnlich verhält es sich nun mit dem PocketScan. Allerdings ist das Startup dahinter eine Ausgründung der ETH Zürich, das zudem schon bewiesen hat, das ihre Technik funktioniert. Im folgenden kurzen Video stellen sie ihr Produkt vor:

Wie man sieht, ist der PocketScan tatsächlich so klein, dass man ihn jederzeit dabei haben kann (95 x 27 x 50 mm). Er verbindet sich via Bluetooth mit Windows-, OS X- oder iOS-Geräten. Android ist aktuell noch nicht vorgesehen. Das aber wohl interessanteste Detail ist, dass man den PocketScan einfach in großzügigen Bögen über die zu scannende Vorlage bewegen kann, er setzt das Bild trotzdem richtig zusammen. Zugleich sieht man auf dem verbundenen Gerät live das aktuelle Ergebnis. Dass dieses Feature tatsächlich funktioniert, haben die Macher bereits mit ihrer Scan Mouse gezeigt. Sie kombinieren diese Hardware zudem mit nützlichen Software-Features. So soll das Scanprogramm zugleich Texterkennung beherrschen, Bilder selbsttätig erkennen und sogar Tabellen als solche einlesen können.

Beides zusammengenommen eröffnet dann diverse Anwendungsfelder, wie die Macher auf ihrer Projektseite auflisten und im Video oben zeigen. So könnte man nicht nur Texte einscannen und direkt in Word öffnen oder Tabellen in Excel, man könnte beispielsweise auch eine fremdsprachige Speisekarte übersetzen lassen. Und nicht zuletzt kann man auch Vorlagen digitalisieren, die zu groß für einen handelsüblichen Scanner wären.

Bei alldem soll der PocketScan später im Verkauf umgerechnet rund 110 Euro/134 Franken kosten. Wer schnell ist, bekommt ihn auf Kickstarter aktuell noch für einen Vorschuss von 66 Euro/80 Franken inklusive Versandkosten. Im Dezember 2014 wollen die Macher liefern können.

Weitere Informationen findet ihr hier auf der Kickstarter-Projektseite.

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