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10.09.14Leser-Kommentare

PlayBulb: Smarte Kerzenlichter zum Auspusten

Es sind oftmals die kleinen Ideen, die trotz ihrer Einfachheit in den Bann ziehen, begeistern und zur Geldbörse greifen lassen. Und wenn der Preis stimmt und smarte LEDs zum Einsatz kommen, was spricht da noch gegen den Kauf? Von PlayBulb zum Beispiel?

Stimmungsvolles LED-Licht mit dem gewissen Etwas. (Foto: Mipow) Stimmungsvolles LED-Licht mit dem gewissen Etwas. (Foto: Mipow)

Das US-Unternehmen Mipow hat sich das Ziel gesetzt, die mittlerweile sehr günstigen LED-Kerzenlichter zu ersetzen. Diese gibt’s mittlerweile regulär für ein paar Euro zu kaufen, sie sollen in erster Linie klassische Teelichter durch flackernde LEDs ersetzen. Wertig sind die wenigsten dieser Stimmungslampen, vielfältig schon gar nicht. Das soll sich mit PlayBulb ändern. Zwar ist diese Alternative etwas größer und benötigt immerhin drei AA-Batterien, dafür kann sie flexibler eingesetzt werden und so für eine schöne Atmosphäre sorgen.

 

Welche Farbe soll’s denn sein?

Die Grundfunktion ist nicht völlig neu, existieren vergleichbare Ansätze ebenfalls seit geraumer Zeit. Auch hier wird ein Bluetooth-Modul verbaut, wodurch eine Kommunikation mit einem Smartphone oder Tablet (iOS, Android) möglich ist. Am Touchscreen-Gerät wählt man eine favorisierte Farbe oder einen Farbverlauf aus, der dann selbständig präsentiert wird. Richtig spannend wird PlayBulb allerdings in größerer Stückzahl. Theoretisch können nämlich unendlich viele dieser Leuchten gruppiert und individuell „programmiert“ werden. Dadurch sind flexible und verspielte Verläufe in der gesamten Wohnung möglich. Oder wie wäre es, überall im Garten zahlreiche PlayBulb-LEDs zu verteilen und diese via Smartphone erstrahlen zu lassen? Auch für Outdoor-Einsätze seien die Lichter geeignet.

Witzig ist zudem die Möglichkeit, PlayBulb wie eine richtige Kerze auszupusten oder sie auf diese Weise einzuschalten. Auch als Duftkerze sei das Gadget geeignet.  Das i-Tüpfelchen wären eigentlich noch Bewegungssensoren gewesen, um PlayBulb zum Beispiel beim Vorbeilaufen zu aktivieren und sie nach einer vorgegebenen Zeit abzuschalten. Was die Lampe wirklich kann? Das zeigen die Erfinder selbst...

www.youtube.com/watch

Der Preis!

Nüchtern betrachtet mag PlayBulb wirklich keine Sensation sein. Dennoch gefällt der Ansatz, was sicherlich auch am Preis liegt. Ein Exemplar soll knapp 17 US-Dollar (rund 13 Euro). Die Macher empfehlen (natürlich), fünf Lampen gleichzeitig zu steuern, um ein optimales Erlebnis in den heimischen vier Wänden zu erzeugen - zum Beispiel im Bad oder im Wohnzimmer. Wer daran interessiert ist, sollte ggf. noch etwas Geld bei Kickstarter vorschießen. Dort kann man sich nämlich für derzeit noch 14 US-Dollar (rund 10 Euro) solche LEDs sichern, der Versand nach Europa ist auch bei größeren Mengen noch bezahlbar. Umgerechnet ist man bei rund 60 Euro für fünf PlayBulbs dabei.

Vielleicht ist es der Preis, der tatsächlich die Neugierde bei einigen Geldgebern geweckt hat. Recht schnell hatte Mipow die anvisierte Summe von 5.000 US-Dollar überschritten. Und wenn alles gut geht, sollen die ersten Playbulb-Kerzenlichter schon im Oktober verschickt werden - also pünktlich zur kalten Jahreszeit, in der man es sich gemütlich macht. Vielleicht mit solchen LEDs, die übrigens zwei Monate lang jeden Tag vier Stunden ohne Batteriewechsel erstrahlen können.

Ich muss zugeben, dass ich nach wie vor darüber nachdenke, mir ein paar dieser zuzulegen. Spricht etwas dagegen?

Weitere Details gibt’s bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite.

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Kommentare

  • jan

    11.09.14 (06:49:53)

    Zuerst dachte ich "naja... wozu bluetooth... farbe einstellen kann man auch so", aber bei einem Preis von... sagen wir mal bis zu 15 Euro, wenn sie hier irgendwann im Laden stehen, ist das doch schon ganz nett. Stellt euch vor, ich habt ne ganze Menge davon in zwei gruppen eingeteilt und könnt je nach partymotto zwei passende Farben auswählen - ist doch irgendwie ganz witzig.

  • Sven Wernicke

    11.09.14 (08:52:40)

    Ja, genau das denke ich auch. Klar, einerseits Teelicht mit Smartphone-Anbindung. Das ist nicht der Kick. Aber eben das Gruppieren und der Preis - da kann echt was daraus werden. Es ist eben ein kleines Gadget, bei dem einem erst auf den zweiten Blick einfällt, was man damit machen könnte. Ich finde die Idee super!

  • Marc

    13.09.14 (14:00:09)

    Also nix für ungut, aber flackernde Teelichter, die man an- und ausblasen kann, benutze ich schon seit Jahren. Und alles andere an diesem Gadget brauchen wohl nur Hardcorekiffer. ;-)

  • MarcH

    05.10.14 (09:49:35)

    Der coole Efekt kommt nur bei mehreren und da sind dann die 15 € p.Stück ein bißchen happig und an meinen Namensvetter seit wann gibt es bunte/coole Teelichter?

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