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16.08.12Kommentieren

Plantronics GameCom Commander: Gebaut fürs Militär, genutzt vom Profispieler

Gaming steht gerade hoch im Kurs, denn die internationale Spielemesse in Köln öffnet heute ihre Pforten. Neben den großen Spieleschmieden, stehen auch die Zubehörhersteller auf der Matte. Die erfolgreiche Gamecom-Serie der amerikanischen Firma Plantronics erhält neuen Zuwachs. Das Headset „Commander” ist jedoch nicht irgendeines für irgendwelche - es richtet sich an Profispieler mit Profibudget.

Plantronics Gamecom (Bild: Plantronics)Wenn es ums Spielen geht, verstehe ich keinen Spass. Und es macht auch keinen Spaß, wenn im Hintergrund der Rasenmäher des Nachbarn oder der kläffende Köter auf der Strasse zu hören sind. Spielen bedeutet Konzentration auf den einen Schuss, den einen Spell oder den einen Jump, um nicht als „n00b” dazustehen. Mittlerweile ist klar, wer „l33t” sein will, schafft das nur mit entsprechendem Equipment und Kopfhörer gehören ganz klar dazu. Als verspätete Jubiläumsausgabe des 51-jährigen Bestehens Plantronics besinnt man sich auf die Anfänge und bietet ein „no frills”-Headset an. Wer ein „Commander” will, kümmert sich nicht um Aussehen, Angeberei oder irgendwelchen Schnickschnack. Die Zielgruppe des Profiheadsets, so Senior Vice President EMEA Philip Vanhoutte, seien diejenigen, die Funktion wollen; denen es um den Sieg geht.

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Plantronics beliefert das Militär, Jetpiloten und viele weitere. Um die Überlegenheit des Plantronics „Commander” zu beweisen, steckte man uns in einen Helikopter, setzte uns das Headset auf und flog eine Weile hin und her. Das Erstaunliche dabei: die Kommunikation klappte trotz lautem Rotorgeräusch perfekt. Die Abschirmung gegen den Lärm bemerkte ich erst, als ich das Headset während des Fluges abnahm und den ohrenbetäubenden Lärm ertragen musste. Lärmabschirmung auf einer Lan-Party? Check! Aber wie steht es um das Mikrofon? Wir konnten uns während des Fluges einwandfrei unterhalten. Das Mikrofon arbeitet passiv und nimmt nur Geräusche in nächster Nähe auf. Die taktischen Schreie „Ah”, „Bin tot” oder „Oh Mann, Healer Du...!” sollten kristallklar ohne Nebengeräusche zu verstehen sein.

Vanhoutte gibt zu, die Entwicklung des Commander sei recht schnell gewesen: „Wir haben eine Spezialdivision im Unternehmen. Also fragten wir die Entwickler, 'Hey Leute, was habt ihr in letzter Zeit im Premiumbereich gemacht?’. Diese Einheit entwickelt speziell für Panzerkommandanten oder Fluglotsen auf Flugzeugträgern und zwar nur im Stückzahlbereich von ein paar Tausenden für eben diesen Zweck. Dann schauten wir uns an, was für Gamer geeignet wäre. Und den hohen Ansprüchen des Militärs entsprechend kam es zum Commander”. Jedes Headset wird mit Seriennummer versehen und die Stückzahl ist begrenzt.

Man hat die Wahl zwischen Klinkenstecker oder aufgesetztem USB-Adapter, der von vorherigen Modellen bereits bekannt ist. Es gibt Dolby Virtual Surround Sound 7.1, eine sehr robuste Verarbeitung, glatte Ohrpolster, eine Transporttasche und einen Kopfbügel mit Klettbandstreifen, für die Personalisierung. Im ersten Kurztest hat mich das Commander überzeugt - das sollte es auch bei einem Preis von 300 Euro. Wie gut die Klangqualität jedoch ist, werde ich erst in ein paar Wochen, nach einem Test bewerten können - und ihr werdet die Ersten sein, die es dann erfahren!

Ab heute vorbestellbar für 299 Euro im Plantronics Online-Shop.

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