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09.03.15

Piper: Baukasten bringt Kindern mit Minecraft Elektronik näher

Computerspiele machen dumm? Unsinn. Und Piper beweist einmal mehr das Gegenteil. Denn dieser Elektronikbaukasten vermittelt mit „Minecraft“ Wissen über Elektronik.

In der Box steckt jede Menge Elektronik. (Foto: Piper) In der Box steckt jede Menge Elektronik. (Foto: Piper)

Gedacht ist Piper in erster Linie für Kids, die zum einen „Minecraft“ mögen, zum anderen aber auch daran interessiert sind, selbst mal den Schraubenzieher in die Hand zu nehmen oder etwas mit Licht und Sensoren spielen möchten. Denn das ist das Konzept der Toolbox.

 

Bastelspaß

Piper besteht aus allerlei Holzteilen, die man zu Beginn erst einmal zu einer Kiste zusammenbauen soll. Hinzu gesellen sich diverse LEDs, ein 7-Zoll großer Bildschirm, Sensoren, Schalter und Kabel, mit denen man die Komponenten verbindet, die Energiezufuhr über eine externe Stromquelle herstellt und einen Raspberry Pi 2 anschließt.

Der Mini-Rechner ist das eigentliche Herzstück, das nicht nur „Minecraft“ darstellt, sondern zugleich dank spezieller Software-Modifikationen und Levels auf interaktive, spielerische Art und Weise elektronische Zusammenhänge erläutert. Was passiert, wenn man bestimmte Buttons drückt? Das wird im typischen Pixel-Stil des Kultgames auf dem Display präsentiert. Zudem erhalten Nutzer Feedback, wenn etwas an der eigenen, ganz realen Konstruktion verändert wurde.

Wie das praktisch aussieht? Das zeigt ein nicht allzu gutes, aber immerhin aufschlussreiches Video….

Einsteigerfreundlich

Offiziellen Angaben zufolge soll Piper auch ohne Anleitung sofort verständlich und für Einsteiger sowie jünger Spieler geeignet sein. Etliche Herausforderungen sind vorgesehen, beispielsweise steuert man einen Roboter im Spiel, der mit einem selbst gebauten Controller bewegt wird. Solche Erfolgserlebnisse dürften motivierend sein.

Leider besitzt Piper zwei Haken: Zum einen ist der Baukasten noch nicht fertig. Die Erfinder sammeln aktuell bie Kickstarter 50.000 US-Dollar ein, um ihre Idee umzusetzen. Das dürfte sogar klappen. Zum anderen ist der Preis von 149 US-Dollar (zzgl. Versand nach Europa) ziemlich hoch angesetzt, obwohl man auch Display, Sensoren und Raspberry für diese Summe erhält.

Das bietet der Baukasten. (Foto: Piper) Das bietet der Baukasten. (Foto: Piper)

Ob Eltern bereit sind, so viel Geld bei Kickstarter vorzuschießen? Das wird sich zeigen. Ich für meinen Teil finde die Toolbox sehr unterhaltsam, das wäre durchaus etwas für mich. Und ich bin Mitte 30….

Weitere Details erhaltet ihr bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite. Wenn alles klappt, soll mit der Auslieferung im Dezember 2015 begonnen werden.

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