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17.04.12Kommentieren

Pioneer VSX-42 und VSX-60: Großes Kino braucht großen Sound

Mit der High-End-Serie "Elite" möchte Pioneer hochwertigen Sound ins Heimkino liefern. Zwei neue AV-Receiver aus dieser Serie bringen nun auch Netzwerk-Zugang und AirPlay-Kompatibilität ins Wohnzimmer.

Pioneer VSX-60 {pd Pioneer;http://www.pioneerelectronics.com/PUSA/Press-Room/Home-Entertainment/Pioneer+Elite+Receivers+Offer+More+Control,+Connectivity+and+Audio+Quality}Für Heimkino-Besitzer ist es inzwischen selbstverständlich, auf Internet-Inhalte zugreifen zu können, um damit den Zugang zu tausenden freien Radiosendern zu bekommen oder darüber hinaus auch Video-Inhalte von Portalen wie YouTube oder Vimeo abzuspielen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, aktualisiert Pioneer nun seine High-End-Serie Elite. Mit dem VSX-42 und dem VSX-60 bringt Pionieer zwei neue Netzwerk-taugliche AV-Receiver auf den Markt – vorerst leider nur in den USA. Beide Receiver lassen sich zusätzlich über Apples AirPlay mit Inhalten versorgen und sind per App fernbedienbar.

Was steckt drin?

Das kleinere Modell VSX-42 ist als 7.1-System ausgelegt und kann mit seinen acht diskreten Audio-Kanälen unter anderem auch Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio wiedergeben. Davon abgesehen hat Pioneer aber auch alle anderen Dolby- und DTS-Tonformate in diesem Receiver untergebracht.

Damit der Ton möglichst perfekt beim Hörer ankommt, nutzt Pioneer ein System namens MCACC. Dahinter verbirgt sich ein automatisches Multi-Channel Acoustic Calibration System, was nichts anderes bedeutet, als dass beim Einmessen des Systems im heimischen Heimkino die Signal-Laufzeiten zwischen der Hörposition und den einzelnen Lautsprechern gemessen werden, um daraufhin die Ansteuerung jedes einzelnen Lautsprechers anzupassen.

Pioneer VSX-60  {pd Pioneer;http://www.pioneerelectronics.com/PUSA/Press-Room/Home-Entertainment/Pioneer+Elite+Receivers+Offer+More+Control,+Connectivity+and+Audio+Quality}Diese Funktion ist auch im größeren Modell VSX-60 enthalten, doch bringt dieser einen zusätzlichen Subwoofer-Ausgang mit. Das erlaubt es, den Ton noch eine Idee besser an die lokalen Gegebenheiten anzupassen, als dies mit nur einem Subwoofer möglich wäre.

Beide Receiver verfügen über eine integrierte Bluetooth-Schnittstelle. Hierüber ist der Smartphone-Benutzer in der Lage, Musik direkt zum Verstärker zu streamen. Der Vorteil: Dies funktioniert mit nahezu allen Smartphones und ist nicht wie AirPlay den Modellen des Apfelhändlers aus Cupertino vorbehalten.

Desweiteren bringen beide Geräte die DLNA-1.5-Konformität mit und lassen sich per App (erhältlich für iOS und Android) fernbedienen. Sie sind in der Lage, unkomprimierte FLAC- und WAV-Dateien bis 192 KHz/24 Bit wiederzugeben und können Videosignale auf 1080p hochrechnen (upscale). Sechs 3D-fähige HDMI-Eingänge bieten ausreichend Spielraum für den Anschluss externer Videoquellen.

Konkurrenzfähig?

Auch wenn beide Modelle Teil von Pioneers High-End-Serie Elite sind, ist der Preis gar nicht so High-End. Mit den angestrebten Preisempfehlungen von 450 und 650 Dollar (rund 340 und 495 Euro) gehören die neuen Geräte eher zu den günstigeren Möglichkeiten, 7-Kanal-Ton im eigenen Heimkino zu hören. Der durchaus vergleichbare Onkyo TX-NR609 wird derzeit bei Amazon für knapp unter 500 Euro angeboten. Setzt man den für Hardware üblichen Umrechnungskurs von 1:1 an, ist der Onkyo also durchaus auf Augenhöhe mit Pioneers Neuanwärtern.

Verfügbarkeit in Deutschland

Leider ist von Pioneer derzeit noch kein Termin für die Markteinführung in Deutschland zu erfahren. Deren Deutschland-Abteilung hatte aber die beiden Netzwerk-Spieler N30 und N50, die in USA Anfang Januar präsentiert wurden, nicht einmal zwei Monate später auch in Deutschland vorgestellt. Ein Marktstart der Receiver sollte also auch in Deutschland nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Weitere Informationen zu beiden neuen Receivern findet ihr auf den Produktseiten des Herstellers:

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