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16.01.15

PiKit: Baukasten verwandelt Raspberry Pi in Roboter

Tüftler wissen längst, was man alles mit dem Raspberry Pi anstellen kann. Doch wer nicht ganz so viel technische Know How mitbringt, aber trotzdem die Stärken des Linux-basierten Mini-Rechners nutzen möchte, könnte mit PiKit den richtigen Baukasten erhalten.

Das Herz dieser Spinne ist ein Raspberry Pi. (Foto: animarobotics) Das Herz dieser Spinne ist ein Raspberry Pi. (Foto: animarobotics)

PiKit ermöglicht es, recht schnell und unkompliziert einen Raspberry Pi in einen flexiblen Roboter zu verwandeln. Diverse Module stehen zur Verfügung, die für Einsteiger zahlreiche Optionen offenbaren.

 

Fast wie ein LEGO-Baukasten

PiKit ist im Großen und Ganzen ein Baukasten. Das Herzstück ist und bleibt der Raspberry Pi, der allerdings in den sogenannten PiController gesteckt wird. Das robuste Gehäuse verfügt über entsprechende Anschlüsse und bietet zudem WIFI und einen LCD-Bildschirm für nötige Informationen. Wichtig sind außerdem, dass sämtliche Ports erreichbar sind, also HDMI-Ausgang, USB und dergleichen genutzt werden können.

Steckt man an diesen PiController nun weitere Module, beispielsweise ein „Kopf“ mit Kamera und Mikrofon sowie Räder auf der Unterseite, entsteht so schnell ein balancierender Roboter, der gewiss nicht zufällig an MiP erinnert. Auch weitere Kits mit anderen Modulen für „Spielzeugroboter“ seien denkbar. Die Erfinder haben noch ein Paket parat, mit dem der Raspberry Pi zu einem Spinnen-ähnlichen Gebilde wird.

Flexibilität

PiKit soll einerseits für Anfänger gut geeignet sein, die so langsam und spielerisch an die Materie herangeführt werden. Andererseits bleiben die Freiheiten erhalten, sprich: Die OpenSource-Software kann angepasst, die Programmierung der Roboter verändert werden. Und wer mal nicht herumbasteln möchte, der nutzt den PiController einfach als Case für den Raspberry Pi, den man als Mediaplayer an den HDTV anschließt. Auch das wäre kein Problem.

Was PiKit noch so bieten möchte? Das zeigt dieses Video ganz gut...

www.youtube.com/watch

Wie so oft ist auch diese Idee noch nicht fertig gesponnen. Die Schöpfer sammeln aktuell erfolglos bei Indiegogo Geld für PiKit ein. Von den anvisierten 41.800 US-Dollar ist man noch sehr weit entfernt, was ich persönlich nicht so recht verstehe. Denn schlecht finde ich den Ansatz wirklich nicht. Abschreckend könnte dagegen der Preis sein: Fast 600 US-Dollar soll der balancierende Roboter inklusive Raspberry Pi sein. Das ist doch etwas zu viel, oder?

Weitere Informationen findet ihr bei Indiegogo .

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