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24.04.12 08:56

, von Frank Müller

Phonak Audéo PFE 232 im Test (1): Der Klang von Platin

Phonak Audéo PFE 232 sind In-Ohr-Kopfhörer der Oberklasse vom Schweizer Hörgeräte-Spezialisten. Wir haben haben getestet, ob ihr hoher Preis gerechtfertigt ist.

Audéo PFE 232 (Bilder:frm)Die Phonak Audéo PFE 232 unterscheiden sich beim ersten Blick auf die Packung nicht besonders vom kleinen Bruder Audéo PFE 132. Öffnet man die Packung aber, sieht man schnell, dass der deutliche Preisunterschied seinen Grund zum Teil schon in der Ausstattung hat.

Die Phonak Audéo PFE 232 werden mit einem Kabel geliefert, durch das sie am iPhone und anderen Smartphones als Headset benutzt werden können. Zusätzlich liegt aber noch ein zweites Kabel ohne integrierte Dreiknopf-Fernbedienung und Mikrofon in der Packung.

Das ist sehr praktisch als Ersatzkabel, aber auch für Menschen, die von reinen Klang von den PFE 323 erwarten und sie nur als Kopfhörer einsetzen wollen. Der Stecker dieses Kabels ist ein ganz einfacher dreipoliger 3,5-mm-Klinkenstecker ohne den zusätzlichen vierten Pol für die Steuerung.

Der Austausch der Kabel ist ganz einfach und lässt sich innerhalb von Sekunden ohne Werkzeug erledigen. Trotzdem gehören auch zwei kleine Werkzeuge zur Austattung der Audéo PFE 232

Das eine Werkzeug dient zum Säubern der Ohrkomfort-Stücke. Phonak hat dem Audéo 232 wie dem 132 drei Paar Silikon-Aufsätze mitgegeben. Und auch von den Schaumstoff-Aufsätzen liegen 3 Größen bei, nicht nur eins in der Größe M.

Dann ist da noch die winzige Box mit Audiofiltern, zu der auch ein Wechselwerkzeug gehört. Neben grauen und schwarzen Filtern wie beim Audéo 132 gibt es noch ein paar grüne. Zum Sinn und den Auswirkungen dieser Filter schreibe ich im Teil 2 dieses Tests etwas.

Technik und Klang der Audéo PFE 232

Audéo PFE 232Jetzt noch ein Blick auf die Ohrhörer als solche. Betrachtet man sie genauer, fällt auf, dass sie etwas größer sind als die PFE 132. Mit 16 g sind sie auch um 2 g schwerer. Das liegt daran, dass sie mit zwei aufeinander abgestimmten Lautsprechern pro Ohrhörer ausgestattet sind, sogenannten Dual Balanced Armature-Wandlern. Und die machen tatsächlich noch einmal einen Unterschied zu den an sich schon hervorragenden Balanced Armature-Wandlern der Audéo PFE 132. Besonders im Bassbereich ist das hörbar.

Obwohl sie etwas größer sind, sitzen die PFE 232 mindestens so gut wie die kleineren PFE 132. Die Abkürzung PFE steht übrigens für "Perfect Fit Earphones" und das kann ich hier nur bestätigen: Man kann sie auch über längere Zeit tragen, ohne dass sie stören. Die bewährte Kabelführung aus Silikon sorgt dafür, dass die Kabel der Audéo PFE 232 über die Ohren laufen und nicht an den Ohrhörern ziehen.

Insgesamt handelt es sich bei den Audéo PFE 323 des Schweizer Audio-Spezialisten Phonak wirklich um die Oberklasse der In-Ear-Kopfhörer. Das macht sich leider auch im Preis bemerkbar: Mit 499 Euro sind die PFE 323 nur etwas für gut betuchte Audiophile. Wer nicht so viel ausgeben kann oder will, ist aber mit den Audéo PFE 132 auch sehr gut bedient. Wer mehr darüber erfahren will, liest meinen Test der Phonak Audéo PFE 132.

Mehr Infos gibt es auf der Produktseite der Audéo PFE 323 und morgen im zweiten Teil des Tests.

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