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25.09.15

Petcube Kamera: Das "Babyphone" für Katzen und Hunde

Aus dem einstigen Crowdfunding-Projekt wurde mittlerweile ein Produkt, das es bald im Einzelhandel zu kaufen gibt. Kein Wunder: Dieser Würfel sorgt unter anderem dafür, dass in Abwesenheit Hunde und Katzen mehr oder weniger gut betreut sind.

Petcube (Bild: PocketBooks) Petcube (Bild: PocketBook)

Schläft das Kind? Die Antwort darauf kriegen Eltern, die nicht im gleichen Raum wie der Nachwuchs sind, ganz einfach per Babyphone heraus. Was macht das Haustier, wenn man nicht zuhause ist? Darauf die passende Antwort zu finden, ist schwerer. Petcube sorgt dafür, dass man weiß, wie es den Vierbeinern geht und dass sie auch noch gut beschäftigt sind.

Euch kommt der Name Petcube bekannt vor? Kein Wunder: Bereits 2013 stellten die Erfinder das Gagdet auf Kickstarter vor. Dort sammelte das Projekt über 250.000 US-Dollar ein. Damit wurde die Erfindung erfolgreich finanziert, anschließend produziert und an die Unterstützer ausgeliefert. Nun kommt der Würfel für Hunde und Katzen über PocketBook in den Handel.

Dog- und Cat-Content

Was Petcube überhaupt ist? Wie es der Name verrät, handelt es sich dabei um einen Würfel, der vorrangig ähnlich wie ein modernes Babyphone funktioniert.

Das bedeutet: Der 4x4x4 Zoll große Kubus beinhaltet eine HD-Kamera (720p), welche die Umgebung mit einem Blickwinkel von 138 Grad aufnimmt. Über die Petcube-App (iOS und Android) greift man den Videostream ab, um in Abwesenheit seine Haustiere zu beobachten.

Zudem ist es möglich, das Gesehene aufzunehmen und auf den bekannten Social-Media-Kanälen zu posten. Außerdem kann man drei Menschen den Zugriff auf die Kamera gewähren. Das ist praktisch, wenn zum Beispiel Freunde auf die Vierbeiner aufpassen sollen, diese aber nicht immer anwesend sein können oder wollen.

Das Spiel mit dem roten Punkt

Was man ebenfalls von den "Lauschgeräten" für den menschlichen Nachwuchs kennt: Über den Zwei-Wege-Audio-Kanal kann man einerseits hören, was die pelzigen Freunde anstellen, andererseits ist es so möglich, mit ihnen zu sprechen.

Das ist nicht die einzige Art der Interaktion. Petcube bietet noch eine wirklich witzige Besonderheit: den eingebauten Laserpointer. Dieser lässt sich per App steuern. So kann man aus der Ferne nicht nur Hund und Katze sehen und mit ihnen sprechen, sondern auch spielerisch beschäftigen.

Aktuell erhält man Petcube noch über Amazon.com für 199 Dollar. Der Vertrieb über deutsche Shops in Euro-Preisen soll im Oktober starten, der UVP beträgt 239 Euro.

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