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13.05.14

Parrot Bebop: Ultimative Spaß-Drohne im Anflug!

Da hat Drohnen-Spezialist Parrot einen potenziellen Kassenschlager vorgestellt: Das neue Modell Bebop nimmt alles, was Laien an einer Drohne interessieren könnte und verpackt es in ein leichtgewichtiges und simpel zu steuerndes Gerät. Wer das ultimative Flugerlebnis haben will, kann sogar seine Oculus Rift Virtual-Reality-Brille damit nutzen.

Die Parrot Bebop im Flugeinsatz. Die Parrot Bebop im Flugeinsatz.

Gegenüber vielen Modellflugzeugen und -hubschraubern haben Multirotor-Drohnen einen wesentlichen Vorteil: Sie können sich im Zweifel selbst stabilisieren und ihre Elektronik passte auf, dass die Nutzer keinen allzu schädlichen Unsinn mit ihnen anstellten. Zum Fernsteuern reichte zudem oftmals ein Smartphone oder Tablet. Hersteller Parrot wurde vor allem durch seine AR.Drone bekannt. Auf der Elektronikmesse CES hatte man Anfang des Jahres zudem die AR.Drone Mini gezeigt. Nun aber überrascht das Unternehmen mit dem neuen Modell Bebob. Und das hat es in sich.

Das folgende Video bewirbt die neue Spaß-Drohne und gibt einen Eindruck von der Qualität der eingebauten Kamera:

www.youtube.com/watch

Weniger als 400 g wiegt das Gerät und ist mit 28 x 32 x 3,6 cm überaus kompakt. Trotzdem biete es Features „professioneller Drohnen“, schreibt Parrot in der Eigenwerbung. Es sei ein „super high-tech Freizeit-Quadricopter“. Der Computer an Bord habe beispielsweise eine achtfach höhere Rechenkapazität als der der AR.Drone 2.0. Dass man solche Marketingsprüche mit Vorsicht genießen sollte, dürfte allerdings klar sein. Für Bastler interessant: Das Betriebssystem der Bebop ist Linux und für Entwickler soll es ein Software Development Kit (SDK) geben.

Parrot verspricht, dass sich die Bebop Drohne problemlos selbst stabilisieren kann. Dafür hat sie eine ganze Reihe von Sensoren an Bord. Darüber hinaus erzeugt sie zur Steuerung ihr eigenes Wi-Fi nach dem „n“-Standard, das bis zu 300 m Reichweite haben kann.

Besonders spannend ist bei alldem aber die eingebaute Kamera: Sie liefert nicht nur Full-HD-Video (1.080p), sondern ist zudem auf drei Achsen stabilisiert. Selbst bei einer Windboe sollte das Bild also vergleichsweise stabil bleiben. Ihre Linse soll außerdem ein Super-Weitwinkel-Bild (alias Fischaugen-Objektiv) mit erheblich weniger Verzerrungen liefern, als man das von manchen Actioncams kennt.

Gesteuert wird die Drohne mit der neuen „Freeflight 3.0“-App, die für iPhone und iPad sowie Android-Geräte angekündigt ist. Hier kann man darüber hinaus live sehen, was die Kamera aufnimmt. Mit einem Fingertap macht man ein Foto. Ebenso leicht sollen sich die Aufnahmen dann später in Social Networks teilen lassen.

So bekannt wie nützlich ist nicht zuletzt das Feature, eine Flugstrecke vorab festzulegen. Die Drohne orientiert sich dann per GPS selbst.

SkyController: 3 km Reichweite, Support für Oculus Rift

Für Fortgeschrittene gibt es „Parrot SkyController“: Das ist nicht nur eine Halterung für Smartphone oder Tablet, sondern bietet außerdem zwei klassische Steuerknüppel für die Steuerung und kann dank eingebauter Antennen und Wi-Fi-Verstärkung die maximale Entfernung von 300 m auf bis zu 2 km erhöhen.

Und das vielleicht sowohl ungewöhnlichste als auch beste Feature des SkyController: An ihn lassen sich via HDMI Videobrillen anschließen. Dazu gehören beispielsweise Oculus Rift, Zeiss Cinemizer, Epson Moverio und andere. Das verspricht dann das ultimative Flugerlebnis.

Eine wichtige Information hat Parrot leider noch nicht herausgegeben: den Preis. Aber bis Ende dieses Jahres sind wir wohl in dieser Hinsicht schlauer. Die Bebop Drohne soll im vierten Quartal 2014 herauskommen.

Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Produktseite zur Parrot Bebop Drohne. Gefunden haben wir sie bei Technabob.

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