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13.05.11

Panasonic Lumix DMC-G3: Micro-Four-Third Kamera mit 16 MP

Panasonic hat die dritte Generation ihrer MFT-Kameras vorgestellt, die Lumix DMC-G3.

Micro-Four-Third-Systemkameras haben sich eine nette Nische auf dem Markt erarbeitet. Sie sind kompakter als herkömmliche DSLR, bringen aber trotzdem eine ansprechende Leistungund vor allem Wechselobjektive. Die Micro-Four-Third Idee stammt unter anderem von Olympus, die aber mit Panasonic in dem Bereich zusammenarbeiten. Nun legt der Hersteller die dritte Generation der Panasonic Lumix DMC-G3 vor, die vor allem in Sachen Bildrauschen erhebliche Verbesserungen mitbringen soll.

Denn bisher galten die Kameras von Panasonic nicht gerade als rauscharm, wenn das Licht mal schlechter wurde. Erstaunlicherweise gibt Hersteller an, dass das ärgerliche Rauschen um bis zu 200% verbessert haben will, und das obwohl die G3 mit 16 Millionen mehr Pixel auf den kleinen Sensor quetscht als bei der G2, die mit 12 MP schon recht üppig bestückt war. Zwei Dinge sollen dazu maßgeblich beitragen.

Zum einen soll durch "effektivere Schaltkreise" eine Verbesserung von 66% erreicht worden sein, zum anderen gibt es einen neuen Bildprozessor, den Venus Engine FHD, der den Rest liefert und nebenei auch noch die Schärfe verbessern soll. Man darf auf die ersten Tests gespannt.

Die Videofunktion wurde auch verbessert, die Kamera nimmt nun FullHD-Videos mit 50fps und in Stereo auf. Dabei ist auch ein Trackingmodus, mit dem man ein Objekt anvisieren kann, das die Kamera dann immer scharf hält.

Das Display auf der Rückseite misst 3 Zoll und ist klappbar. Über den Bildschirm kann man einen "Touch-Autofocus" aktivieren, mit dem man dann ein bestimmtes Objekt scharf stellen kann. Das dürfte per Sucher zwar schneller gehen, im Videomodus mag es aber hilfreich sein.

Die Panasonic Lumix DMC-G3 wird ab Mitte Juni im Handel sein und im Set mit einem 14-42mm Objektiv 700 Euro kosten. Der Body alleine kostet 580 Euro.

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