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14.09.12 06:26

, von Wolf-Dieter Roth

Panasonic HD-Camcorder HC-X909 im Test (5/5): Wie kommt das Video aus dem Gerät?

Nun hat man schöne HD-Videos gedreht, doch wie bekommt man die jetzt aus dem Gerät? Man will sie ja nicht immer nur vom Camcorder abspielen! Der Panasonic HD-Camcorder HC-X909 bietet da viele Möglichkeiten.

Die Software HDWriter zum Videoschnitt und DVD-Brennen ist bereits im Lieferumfang (Bild: wor)Der Vorteil der aktuellen Camcordergeneration ist ja, dass sie einem das Hantieren mit Bändern und das mühselige Überspielen derselben erspart: Es wird bereits direkt digital auf SD-/SDHC- oder gar SDXC-Karte aufgenommen. Die sind dann mit jedem Kartenleser und natürlich dem Camcorder selbst auslesbar.

Nun kann man sich auf diese Weise ein SD-Karten-Archiv anlegen, aber das wird auf Dauer etwas teuer. Zudem möchte man das Rohmaterial normalerweise anschließend bearbeiten, um versehentlich mitgedrehte laufenden Füße, Nasenbohrer, Wackler und sonstige langweilige und verpatzte Szenen zu entfernen - das Originalmaterial vergrault auch bei talentierten Filmern selbst die gutmütigsten Besucher.

Das naheliegenste: Man lädt die Videos in den Computer und schneidet sie dort. Dafür liefert Panasonic mit dem HD-Camcorder HC-X909 gleich eine geeignete Software mit, "HD-Writer" genannt.

Diese brennt aus den Filmen nicht nur AVCHD-DVDs oder -BluRays (Achtung: Diese laufen nicht auf jedem Abspielgerät, aber auf den aktuelleren Modellen!), sondern holt auch das Video via USB oder Kartenleser von der Karte und enthält ein einfaches Videoschnittprogramm. Mit Software wie Pinnacle Studio kann HD-Writer zwar nicht mithalten, doch dafür ist er im Kauf der Kamera inbegriffen.

Eine weitere Variante: Der Camcorder kann einen USB-DVD-Brenner direkt bedienen, auf diesem DVDs brennen und diese auch wieder abspielen.

Wer einen Panasonic BluRay-Recorder hat, kann die SDHC-Karte auch direkt in diesen stecken und wiedergeben oder auf Festplatte oder BluRay überspielen lassen.

 

Szene im Augustiner Bierkeller. Hier führt der Ton bei YouTube allerdings leider zum Zittern und Zerwürfeln des Bilds...

 

In diesem Video ist "nur" die erste Hälfte durch "Zerwürfeln" gestört - auch hier ist das Originalvideo einwandfrei, doch YouTube hat ein Formatproblem

 

Schließlich kann man aber auch einfach selbst die Videodateien auf der SD-Karte suchen und diese auf dem PC ansehen oder zu YouTube hochladen. Auf diese Art sind die hier gezeigten Videos entstanden. Die Dateien liegen im Verzeichnis PRIVATEAVCHDBDMVSTREAM und haben .MTS als Endung - VLC und Windows Media-Player spielen sie direkt ab und auch YouTube nimmt sie direkt an. Allerdings scheint YouTube etwas Probleme mit dem Dolby-Digital-5.1-Tonformat zu haben: Es wird zwar korrekt auf Stereo umgesetzt, aber in lauten Passagen zerkachelt das Videobild, das ansonsten perfekt ist, als ob die Dateien beschädigt wären.

Insgesamt ist man damit mit der Handhabung der Aufzeichnungen sehr flexibel und kann diese auch schnell kopieren und eventuellen Auftraggebern oder Teilnehmern an Veranstaltungen weitergeben, ohne erst langwierig Bänder abspielen zu müssen. Abgesehen von den Uploadzeiten bei Onlinelösungen wie YouTube ist damit dei Handhabung von Video nicht mehr komplizierter als bei Fotos und ein HD-Camcorder dieser Qualität liefert dabei auch Material, mit dem nachher etwas anzufange ist und so nicht beispielsweise bei Vorträgen nur noch verschwommene Powerpoint-Folien zu sehen sind.

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