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06.05.12Kommentieren

Panasonic DMR-BST820/720/721: Allesbrenner für HDTV via Sat

2007 brachte Panasonic den ersten DVD-/Festplattenrekorder auf den Markt, der auch Satellitensender aufnahm. Fünf Jahre später können diese Geräte auch mit HDTV und Blu-Ray umgehen. Was bietet die "Generation 2012" sonst noch?

Panasonic BST820EG {pd Panasonic;http://www.panasonic.de/html/de_DE/Presse/Neueste+Meldungen/017+-+2012+-+Mai+2012+-+Wahre+Blu-ray+Recorder%3A+die+n%C3%A4chste+Generation/9536068/index.html}Auf der "High End" in München präsentierte  Panasonic gerade die neuesten Universalrekorder für Sat: Geräte, die einen HDTV-Empfänger enthalten und auf Festplatte aufzeichnen, daneben enthalten die Universalgeräte Blu-Ray-Spieler sowie -Rekorder. Sie bieten damit die einzige Möglichkeit, HDTV-Sendungen in der hohen Auflösung und die Benutzung auch außerhalb der Kästen dauerhaft zu archivieren, ohne einen PC oder zumindest einen Satz externer Festplatten zu Hilfe zu nehmen. Allein Panasonic bietet diese Geräteklasse an.

Alle anderen Hersteller, abgesehen von teuren PC-nahen Lösungen, archivieren nur auf die Festplatte des Recorders - entweder eingebaut oder extern. Wer davon auf BD brennen will, muss das über den Umweg via Software und Computer (sofern das überhaupt möglich ist). Doch die neuesten Panasonics haben im Lauf der Zeit mehr dazu gelernt als nur das hochauflösende Format und das Brennen auf Blu-Ray-Disc.

2007 testete ich den Urahn dieser Geräte, damals noch mit SDTV und DVD. Ein gutes Gerät, nur die Festplatte war unangenehm klein, was spätere Generationen der Panasonic-Sat-Rekorder leider erbten: Oft musste man auf DVD/Blu-Ray auslagern, weil die Festplatte ziemlich schnell voll war. Die Modelle mit größeren Festplatten waren zudem meist gleich doppelt so teuer.

Dem neuesten Flaggschiff, DMR-BST820 für knapp 800 €, hat Panasonic nun eine 1-TB-Festplatte spendiert: Das reicht eine Weile. Wenn nicht, sind nun auch externe Festplatten anschließbar. Der DMR-BST720 hat immer noch 500 GB und kostet nominell knapp 700 €. Der DMR-BST721 ist dasselbe in grün silber statt schwarz. Wo liegen die restlichen Unterschiede der Geräte untereinander und zu ihren Vorläufern?

Zunächst einmal haben alle neuen Geräte einen BluRay-Brenner, es gibt keine Modelle mehr, die HDTV nur auf Festplatte speichern können, zum Archivieren aber plötzlich nur einen DVD-Brenner haben. Auch zwei HDTV-DVB-S2-Tuner sind nun bei allen Modellen inklusive, wobei diese im Gegensatz zu älteren Modellen auch an nur einem Einfach-LNB nutzbar sind. Hinzu kommen zwei CI-Plus-Einschübe, wobei das allerdings an diesen Geräten ziemlich sinnbefreit ist, da das Aufzeichnen und das zeitweise "Anhalten" von Sendungen oft gesperrt sind und wenn nicht, zumindest das Überspringen der Werbung blockiert wird.

Eine DIGA Player-App für Android und iOS Geräte holt das laufende TV-Programm jedoch auch als Live Stream auf Tablet-PC oder Smartphone, mit dem man sich dann in den Garten setzen kann oder ins Bett legen (oder auch am "Örtchen" weiter gucken kann). Die letzten 90 Minuten des laufenden Programms lassen sich zudem auch ohne vorherige Aufzeichnung zurückspulen, sofern das Gerät solange eingeschaltet war. Per Videotext-Nachfolger HbbTV können auch Mediatheken aufgerufen werden, hinzu kommen Maxdome, Youtube und auch Facebook. Zur notwendigen Verbindung ins Internet ist WLAN bei den "kleineren" DMR-BST720 und 721 integriert, beim DMR-BST820 allerdings lt. Herstellerangabe nicht - bei diesem muss also ein Ethernet-Kabel ins Wohnzimmer gelegt oder der Umweg über einen Powerline-Adapter bzw. eine WLAN-Bridge genommen werden. (Die Pressemitteilung ist in diesem Punkt fehlerhaft und wird korrigiert, auch der DMR-BST820 hat selbstverständlich WLAN, so Pressesprecher Michael Langbehn zu neuerdings.com)

Die Geräte sind 3D-fähig (wenn auch natürlich nur an einem 3D-Fernseher) und können auf Wunsch auch 2D-Aufnahmen in 3D umsetzen - erfahrungsgemäß ist dies allerdings meist wenig ansprechend. Last but not least kann man mit Ihnen Skype Video-Telefonate führen, die am großen Fernseher für Familienfeiern sicher interessant sind - dafür muss allerdings eine zusätzliche Panasonic "Kommunikationskamera" (Modell TY–CC20) am rückseitigen USB-Port angeschlossen werden.

Verkaufsstart ist laut Hersteller Juni 2012, auf der Panasonic-Heimseite und beim Internethändler unseres Vertrauens sind zurzeit noch keine Informationen zu finden.

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