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12.03.14Leser-Kommentare

Onyx Midia InkPhone E43: Android-Smartphone mit bis zu zwei Wochen Akkulaufzeit

Der Name des Android-Smartphones, das Hersteller Onyx aktuell auf der CeBIT vorstellt, ist offensichtlich noch nicht ganz klar. Aber egal, ob Midia InkPhone oder Onyxphone: Das Besondere daran ist das schwarzweiße E-Ink-Display und die Akkulaufzeit von ein bis zwei Wochen.

Onyx Midiy InkPhone E43 {pd Jay-Tech;http://www.pressebox.de/pressemitteilung/jay-tech-gmbh/E-ink-Smartphone-Reader-E43/boxid/663220}

Ein Smartphone mit einem 1.800 mAh-Akku und Android-Betriebssystem, das erst nach ein bis zwei Wochen Betriebsdauer wieder an die Steckdose muss? Wie soll das funktionieren? Der Trick: Man verwendet eine stromsparendes E-Ink-Display mit 480 x 800 Pixeln Auflösung. Die Bildschirmdiagonale beträgt 4,3 Zoll

Schon im Mai 2013 hatte der chinesische Hersteller Onyx sein Smartphone vorgestellt, damals noch unter dem Namen Boox E43. Inzwischen wird es auch als Midia InkPhone oder als Onyxphone bezeichnet.

Auf jeden Fall verwendet das E-Ink-Smartphone einen Cortex-A5 Prozessor mit 1 GHz, unterstützt WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth 2.1 sowie die GSM-Standards GSM 900, 1800 und 1900. Insgesamt ist die Hardware also nicht unbedingt State of the Art. Wie das folgende Video von der CeBIT zeigt, reagiert das Display außerhalb des E-Book-Reader-Modus zudem etwas träge.

Laut einer Pressemitteilung soll das E43 Smartphone mit 512 MB internem Speicher und einer 4 GB Micro-SD-Karte ausgestattet sein. Der integrierte Kartenleser kann aber mit Micro-SD-Karten einer Größe von bis zu 32 GB umgehen.

Es werden E-Books der Formate EPUB, CHM, RTF, DOC, FB2, PDF, TXT und HTML angezeigt. Außerdem kann das E-Ink-Smartphone mit seinem angepassten Android 2.3.5 WAV- und MP3-Musikdateien abspielen sowie Fotos im Format JPG, PNG, GIF, BMP und TIFF anzeigen. Wunder sollte man aber von einem E-Ink-Display nicht erwarten.

Ab April soll das Android-Smartphone mit E-Ink-Display für einen Preis von gerade einmal 140 Euro in Deutschland und Polen erhältlich sein. Ob dieser Preis angemessen ist, wird die Nachfrage zeigen. Immerhin ist es in seiner Smartphone-Funktionalität etwas eingeschränkt, hat keinen Zugang zum Play Store und keine Kamera. Dafür punktet es mit der langen Akkulaufzeit und der besseren Ablesbarkeit im Freien. Und mit welchem E-Book-Reader sonst kann man telefonieren?

Gefunden bei Engadget

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Kommentare

  • Alessey

    13.03.14 (08:45:56)

    Irgendwie ne coole Idee, aber wiederrum wer will denn ein Monochromes Display heutzutage? Aber den größten Flaschenhals sehe ich beim Arbeitsspeicher von 512mb. Hätten sie da nur etwas mehr draufgelegt hätten sie mal zum testen von mir 140€ bekommen.

  • Marcus

    13.03.14 (12:22:28)

    Naja, da man eh keinen Zugriff auf den Play Store hat, um somit Programme herunterzuladen, die entsprechend an Arbeitsspeicher belegen würden, reicht das eigentlich, was es aber ziemlich einschränkt. Bin mit meinem HTC Desire Z mit 512 MB auch (mehr oder weniger gut) ausgekommen. Naja, obwohl mich die dauernden Ladezeiten von ca. 10 - 15 Sekunden des Homescreens aufgrund zu knappen Arbeitspeichers manchmal echt zur Weißglut trieben. Da bin ich mit meinem derzeitigen Moto G schon recht zufrieden, was das anbelangt :) Aufjedenfall find ich es interessant, wo der Weg des E-Ink-Displays hinführen wird! Ein farbiges E-Ink-Display ist nämlich bereits in Entwicklung bzw. sogar schon auf dem Markt!(Triton-Technologie von E-Ink). Wer weiß was das für die Zukunft der Smartphones bedeutet. Wir werden sehen.

  • Quax

    16.03.14 (10:54:21)

    Unter Paraglidern und Segelfliegern sind gehackte Kobo Minis mit nachgerüstetem GPS zur Navigation sehr beliebt. Endlich etwas, was sich auch im gleissenden Sonnenlicht ablesen lässt. Mit nem Handy dazu hat man gleich ein Tracking-Tool um die eigene Position live zu übertagen. Die AMOLEDs und TFT sind draussen bezüglich Ablesbarkeit Kernschrott. Guckt auf youtube nach kobo und gps, da sind dutzende Umnauten gezeigt.

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