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15.11.12Kommentieren

Omote 3D Shashin Kan: Porträts aus dem 3D-Drucker

"Omote 3D Shashin Kan" wird von Google mit "Front Geburtskanal fotografischen Klang" übersetzt, was etwas verwirrend ist. Schließlich handelt es sich dabei um ein Projekt, bei dem man sich mit einem 3D-Scanner "fotografieren" lassen kann, um dann sein Porträt als 10 bis 20 cm großes Püppchen aus dem 3D-Drucker zu erhalten.

Omote 3D Shashin Kan {Omote 3D;http://www.omote3d.com/}Streichholzschachtelgroße Passbilder aus dem Automaten? Wie langweilig. In Japan kann man stattdessen Action-Figuren von sich anfertigen lassen. Auf der der Ausstellung "Eye of Gyre" steht eine Art Passbild-Studio, in dem man auf Wunsch gescannt und als lebensechte kleine Figur in 3D ausgedruckt wird.

Der ganze Prozess läuft in drei Schritten ab: Zuerst wird man gescannt, das dauert rund 15 Minuten. Danach legt man am Rechner Details fest wie Haut- und Haarfarbe, den Stoff der Kleidung und andere Feinheiten. Danach wird das erstellte Bild auf einem 3D-Farbdrucker ausgegeben, und man kann sein eigenes Porträt in 3D mit nach Hause nehmen.

Da man rund 15 Minuten die gleiche Pose halten muss, um brauchbare Daten zu erhalten, wird ein 3D-Porträt nicht für Kinder unter 6 Jahren und Haustiere empfohlen. Auf Kleidung aus glänzenden Stoffen oder spiegelnde Brillengläser sind noch problematisch, ebenso wie zu feine Stoffe (beispielsweise Chiffon), die nicht richtig erfasst und abgebildet werden können.

Wer sich von diesen Kinderkrankheiten nicht absschrecken lässt und die richtige Kleidung wählt, braucht noch ein bisschen Kleingeld, um sich als Action-Figur verewigen lassen zu können. Und natürlich muss er zwischen dem 24.11.2012 und 14.01.2013 in Japan vor Ort sein.

Die 3D-Porträts gibt es in drei Größen: Figuren der Größe "S" sind 10 cm hoch und wiegen rund 20 g, in "M" sind sie 15 cm und haben ein Gewicht von rund 50 g, und in "L" messen sie 20 cm und wiegen rund 200 g. Die Preise pro Figur betragen je nach Größe umgerechnet 207 Euro, 316 Euro und 415 Euro. Ab drei Personen erhält man einen Rabatt.

Mehr Infos gibt es auf der japanischen Seite Omote 3D. Hier werden auch Terminreservierungen für einen 3D-Scan entgegengenommen. Ich bin ja mal gespannt, wie viele Jahre es dauert, bis diese Art des Porträts in den Alltag Einzug hält.

Gefunden bei The Verge

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