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12.04.13 09:29

, von Jan Tißler

Oculus Rift Teardown: Die Innereien der Virtual-Reality-Brille

Die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift will uns Spielerlebnisse wie nie zuvor bescheren, aber die Kollegen drüben bei iFixit haben mit ihr gemacht, was sie am liebsten machen: sie komplett demontiert. Das gibt interessante Einblicke in die technischen Innereien der Brille.

Bei iFixit gibt die Oculus Rift ihr Innerstes preis... Bei iFixit gibt die Oculus Rift ihr Innerstes preis...

Der Begriff "Virtual Reality" war zumindest nach meiner Erinnerung das letzte Mal so richtig en vogue, als man das Internet noch ungestraft "Cyberspace" genannt hat. Aber inzwischen ist die Technik allerorten soweit, um die damaligen Versprechen einzulösen. Die Oculus Rift Brille ist das beste Beispiel. Sie konnte auf Kickstarter knapp 2,5 Millionen US-Dollar einsammeln – sehr viel mehr, als die Macher erwartet hatten. Letztlich mussten sie die Technik der Brille wegen des großen Interesses gar ändern, denn beispielsweise die eigentlich vorgesehenen Displays waren nicht in der notwendigen Menge lieferbar.

Entwickler bekommen dieser Tage ihre ersten Exemplare ausgeliefert. Und auch die Reparatur-Spezialisten von iFixit bekamen ein Exemplar in die Hände und haben es nach allen Regeln der Kunst zerlegt.

Sie betonen dabei, dass es sich um ein frühes Exemplar handele, das als Developer Edition verschickt wird. Das finale Produkt für den Endkonsumenten kann daher noch abweichen. Ihre Oculus Rift kam jedenfalls inklusive Transporttasche und mit "geschätzt 1 Milliarde Kabeln".

Die Oculus Rift erinnere sie an eine Kreuzung aus Skibrille und Tablet. Hinzu kommen zahlreiche Sensoren, die die Kopfbewegungen erfassen. Anhand dessen wird das angezeigte Bild bestimmt und das soll neben dem 3D-Effekt ein faszinierendes Erlebnis sein, wie man lesen kann. Wer einmal sehen möchte, wie man sich das in etwa vorzustellen hat, dem sei dieses ausführliche Video von tested.com empfohlen:

Aber zurück zu iFixit. Die Oculus Rift ließ sich erstaunlich einfach zerlegen. Ob das am Vorserienmodell liegt oder auch später noch so sein wird, lässt sich dabei heute noch nicht beantworten. Im Innern fanden sie ein Display von Innolux, Taiwans größtem Hersteller von LCDs.

Und auch die Controlbox der Brille ließ sich leicht öffnen. Sie stellt die Verbindung zwischen Oculus Rift und dem PC her.

In der Schlusswertung bekommt die Oculus Rift in der Developer Edition 9 von 10 möglichen Punkten und wird damit als besonders leicht reparierbar eingestuft.

Gefunden bei Geeky Gadgets.

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