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03.01.15

Nvidia Shield: Das Power-Tablet für Gamer im Test, Teil 1

Ordentlich Leistung und exklusive Features: Das Nvidia Shield adressiert will anspruchsvolle Gamer, die auf ihrem Tablet oder am Fernseher spielen wollen. Gelingt dieses Vorhaben? Unser Test zeigt, welche Licht- und Schattenseiten das rund 300 teuren Tablet hat.

Nvidia Shield (Bild: Nvidia) Nvidia Shield (Bild: Nvidia)

 

Der Tablet-Markt ist heiß umkämpft. Wie kann man sich hier von der Konkurrenz abheben? Indem man beispielsweise eine Zielgruppe ganz deutlich anspricht. Im Fall von Nvidias Shield sind das die Gamer. Damit sind aber nicht die „Angry Birds“-, „Candy Crush“- und „Quizduell“-Spieler gemeint, sondern solche, die höhere Ansprüche an Leistung und Grafikdarstellung haben.

Ein hochgestecktes Ziel. Kann das Nvidia einlösen? Ich habe das Shield ein paar Tage lang auf seine Spieletauglichkeit getestet.

Power unter der Haube

Vom Äußeren her erscheint das acht Zoll große Shield wie ein gewöhnliches Tablet. Die Verarbeitung und Haptik gehen in Ordnung, können aber nicht mit der Exzellenz eines iPad oder iPad Mini mithalten. Aber dafür kostet das rund 380 Gramm schwere Shield in seiner 16 GB-WiFi-Variante nur 299 Euro (iPad Mini: 389 Euro), das Top-Modell mit 32 GB, WiFi und 4G LTE liegt bei 379 Euro.

Damit ordnet es sich preislich im Tablet-Mittelfeld ein. Und das, obwohl unter der Haube ordentlich Leistung steckt: Hier arbeiten ein Tegra K1 mit einem 2,2 GHz ARM Coretex A15, einem Kepler GPU mit 192 Cores und 2 GB RAM zusammen.

Die Hardware gehört also zum Besten, was man derzeit in Tablets finden kann. Das beschert dem Nvidia Shield Top-Werte in verschiedenen Benchmarks, wo es sich in Sachen Leistung von der Konkurrenz absetzt. Dazu kommen noch ein Full HD-Display, zwei 5 Megapixel-Kameras (vorne und hinten), zwei Lautsprecher und ein Touchpen („DirectStylus 2“ genannt).

Gutes Software-Paket

Auch in Sachen Software lässt sich Nvidia nicht lumpen: Das Shield läuft auf Android 5.0.2 „Lollipop“, hat das kreative Jump&Run „Trine 2“ sowie Apps wie beispielsweise „Evernote“, „Twitch“ und das Zeichenprogramm „Nvidia Dabbler“ vorinstalliert. Alle benötigten Kabel wie Netzteil, Micro-USB und HDMI sind beigelegt, somit kommen für einen schnellen Start keine Extrakosten auf.

Da das Shield auf ein gewöhnliches Android aufsetzt, fällt die Bedienung wie bekannt aus. Über die vorinstallierte „Nvidia Hub“-App lassen sich alle Gaming-relevanten Aktivitäten verwalten. Das heißt, hier kriegt man News zum Shield, werden passende Spiele empfohlen (mit Link zum Google Play Store) oder man nutzt die Nvidia-exklusiven Sonderdienste – dazu mehr im zweiten Teil des Test-Artikels.

Zwischenfazit

Von den reinen Daten her macht das Shield Lust auf mehr. Wird es diesen Erwartungen gerecht? Und wie gut schlägt sich das Tablet bei seinem Kernfeature, dem Spielen? An welche Besonderheiten hat Nvidia noch gedacht? Die Antworten gibt es im zweiten Teil meines Tests.

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