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02.04.11Leser-Kommentare

Nvidia Geforce Treiber: Selbst ist der Treiber

Eine Betaversion der neuen Serie 270 Treiber für Geforce Grafikkarten aktualisiert sich selber, ohne dass der Nutzer eingreifen muss.

NVIDIA GeForce - Nie mehr alte Treiber

Ein ziemlich wichtiges und meist leider auch von vielen Nutzern übersehenes Problem sind die Treiber für die Hardware in den Computern. Die sollten eigentlich immer auf dem neusten Stand gehalten werden. Aber mal ehrlich, wann hat man seinen Maustreiber zum letzten Mal aktualisiert? Bei einer Maus mag das nicht weiter auffallen, bei Grafikkarten schon.

Die Hersteller verbessern ihre Treiber nicht nur aus Sicherheitsaspekten, sondern bewegen die Karten auch dazu, mehr Leistung freizugeben. Doch Updates sind eher lästig, meist denkt man auch nicht dran. Das Problem soll sich mit den Nvidia Treibern ändern.

Die Serie-270 Treiber liegen bisher nur in einer Betaversion vor, die aber schon bald fertig sein soll. Die Treiber schauen dann regelmäßig beim Hersteller nach, ob es eventuell etwas neues gibt, und laden die nächste Version automatisch runter. Die Installation der neuen Treiber wird man dann aber noch bestätigen müssen.

Das hat für den Hersteller auch den Vorteil, dass er die meisten Rechner auf dem aktuellsten Stand weiß. Auf der anderen Seite gilt ja immer noch der Spruch "Never change a running system": Neue Treiber, auch wenn sie ausgetestet sind, können gerade auf älteren System zu Problemen, vulgo Treiberkonflikten, führen, was zu einer elenden Fummelei führt, bis man sie wieder los ist.

Die Betaversion können sich Mutige bei Nvidia runterladen, unterstützt werden GeForce 6, 7, 8, 9, 100, 200, 300, 400 und 500.

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Kommentare

  • XfrogX

    02.04.11 (18:59:42)

    Ich bin dagegen, mag nichts was dauernt im hintergrund läuft und irgendwas runterlädt. Wenn es um Performence geht sollte man in spiele eine warnung einbauen wenn man online zockt wird die dann angezeigt. Hoffe das sie das wieder ausbauen, wobei bei meiner Grafikkarte gibts eh keine verbesserungen denke ich.

  • Markus Breuer

    03.04.11 (09:55:20)

    Grundsätzlich ist das natürlich schon ein Komfortgewinn. Ich hoffe, dass NVidia das auf eine Weise tut, bei der der Anwender zumindest informiert - idealerweise auch gefragt wird. Andernfalls könnte so etwas zu bösen Überraschungen führen, wenn ein vertrautes Programm "auf einmal" den Dienst einstellt, und man nicht einmal weiß, warum das passiert (gestern ging es noch, und was hat sich denn seitdem geändert?). Ein Grafiktreiber, der über das Internet aktualisiert werden kann, ist selbstverständlich auch eine Möglichkeit für Malware-Injektionen im Scheunentorformat. Wollen mal hoffen, dass NVidia das sehr gut absichert.

  • SCORPiON

    03.04.11 (12:45:44)

    1. Bitte achte in Zukunft auf die Lesbarkeit deiner Beiträge. Danke. 2. Aus jeder Grafikkarte kann potentiell mehr Leistung geholt werden, wenn der Code zur Umsetzung von Effekten optimiert und/oder neu geschrieben wurde. Es geht hier um die Effektivität, welche verbessert werden kann. mfg SCORPiON

  • kristijan kroflin

    03.04.11 (21:09:57)

    Die Lesbarkeit des Textes ist in Ordnung - es sei denn, man selbst hat nur eine mangelnde semantische Kompetenz. "Mehr Leistung" ist eine recht schwammige Aussage. Momentan istz nicht festlegbar, wie die Veränderung einzelner Werte wie die des Chip-, Speicher-, und Shadertakts, wie auch des Shadermodells, des Speicherinterfaces wie auch des AA/AF sich aufeinander auswirken. Der Grafikkartenmarkt ist unübersichtlich und die Angabe nur einzelner Werte bestimmter Hersteller sagt so gut wie gar nichts über die reale Gesamtperformance der Karte aus - besonders, wenn man beachtet, daß auch das Zusammenspiel zu den anderen Komponenten des Rechners eine Rolle spielt. Über Updates ist überdies längst bekannt, daß sie die Performace auch gleich halten (samegrade - also nutzlos) oder sogar verringern (downgrade) können.

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