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19.03.13 13:05

, von Frank Müller

Netatmo im Test: Prima Klima zu Hause?

Die Netatmo Wetterstation ist ein Set aus Innen- und Außensensor plus kostenloser App. Die Sensoren zeigen nicht nur Temperatur und Luftfeuchtigkeit an, sondern messen auch andere Werte wie den CO2-Gehalt und die Lautstärke. Wir haben Netatmo ausprobiert.

Netatmo Wetterstation (Bilder: Frank Müller)Das Netatmo-Set besteht aus zwei schlichten Alu-Zylindern. Der kleinere wird mit den vier beiliegenden AAA-Batterien bestückt und kommt nach draußen auf den Balkon oder die Terrasse. Man sollte einen Platz finden, der vor direkter Sonne und Niederschlag geschützt ist, damit die Messungen nicht verfälscht werden.

Mit einer Schraube in der Wand oder dem mitgelieferten Klettband kann man ihn schnell und sicher befestigen, bei mir hängt der Sensor hinter einer an die Wand gestellten Biergarnitur als Wetterschutz.

Der größere Innensensor kann mit vier AA-Batterien ausgestattet oder in die Steckdose gesteckt werden. Ein USB-Netzadapter mit Kabel liegt bei. Auch hier sollte man darauf achten, dass der Sensor keiner direkten Sonne ausgesetzt ist. Sonst kommt es schon mal zu Höchstwerten wie 57 Grad Celsius, über die man dann in der Wochenzusammenfassung staunen kann.

Bevor es soweit ist, muss man den Innensensor allerdings noch schnell in das eigene WLAN einbinden. Dazu lädt man zunächst [itunes itunes.apple.com/de/app/netatmo/id532538499 kostenlose App für iPhone und iPad[/itunes] oder die App für Android-Geräte herunter und koppelt die Aluröhre dann über einen USB-Anschluss mit seinem mobilen Gerät. Die App holt sich die Daten via WLAN-Daten vom Smartphone oder Tablet, so dass die Einbindung blitzschnell erledigt ist.

Sowohl auf dem iPhone 4S als auch dem iPad (der ersten Generation) liefern die Netatmo-Sensoren in regelmäßigen Abständen Daten zu Temperatur und Luftfeuchtigkeit (außen) sowie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, CO2-Gehalt und Lautstärke (innen).

Netatmo Wetterstation: Jede Menge Daten

Drückt man auf die Oberseite des Innensensors, wird sofort eine Messung vorgenommen. Außerdem gibt eine LED optisch Auskunft über den momentanen Zustand. Leuchtet sie grün, ist die Atmosphäre innen gut bis sehr gut. Das heißt, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Geräuschpegel und CO2-Gehalt stimmen. Ist es z.B. zu laut, zu kalt oder zu stickig, ändert sich die Farbe über gelb und orange bis hin zu rot. Auch erhält man eine Meldung per Smartphone oder Tablet. Damit man weiß, was man von den Werten zu halten hat, kann man auf einem Überleger kurze, leicht verständliche Informationen zu jedem Bereich aufrufen.

Wettermeldung als Status-Update?

Hat man sich für ein kostenloses Netatmo-Konto registriert, kann man sich einloggen und verschiedene Stationen verwalten, die Maßeinheiten ändern oder seine Messergebnisse auf Twitter, Google+, Facebook und anderen sozialen Netzwerken veröffentlichen.

Ob das nun gerade sein muss, wage ich zu bezweifeln. Allerdings habe ich zugestimmt, dass meine Außenmessungen veröffentlich werden und so zur Genauigkeit der Wettervorhersage beitragen.

Wer Freunde hat, die auch eine Netatmo Wetterstation besitzen, kann sich mit ihnen verbinden und Ergebnisse austauschen. Außerdem lassen sich hier die Werte einstellen, bei denen man von der App benachrichtigt werden möchte. Also zum Beispiel Frost, niedrige Innentemperatur, hoher CO2-Gehalt und mehr.

Fazit: Netatmo ist eine unauffällige, leicht einzurichtende Heimwetterstation, die umfangreiche Daten über Innen- und Außenklima liefert. Für meinen Geschmack könnte sie nur ein bisschen günstiger sein.

Die Netatmo Wetterstation mit Innen- und Außensensor kostet 169 Euro auf Amazon. Das ist nicht wenig, aber immer noch günstiger als ein Startset der Cube Sensors, die wir hier neulich vorgestellt haben. Mehr Infos über die Netatmo Wetterstation gibt es auf der Produktseite des Herstellers.

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