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30.06.12 12:02

, von Nadine Dressler

Modbook OS-X-Tablet: Neue Version des "Super-iPad"

Lange Zeit war es ruhig um Modbook, doch jetzt meldet sich der US-Hersteller mit einem neuen Tablet mit OS X als Betriebssystem zurück: Das neue Modbook Pro mit 13 Zoll kann mit i5- oder i7-Prozessor bestellt werden und basiert auf Apples MacBook Pro. Laut Anbieter wird es bereits im frühen Herbst verfügbar sein - Preise wurde allerdings noch nicht publiziert.

Das neue Modbook kommt mit einem 13-Zoll-Display.Modbook Inc. meldet sich mit einem neuen Tablet zurück, das als Betriebssystem OS X verwendet. Modbook Inc.? Ja, auch das ist neu. Aus der Firma Axiotron wurde Modbook, CEO und Idee bleiben gleich. Kopf hinter dem Modbook ist Andreas E. Haas, der lange Zeit für Apple tätig war. Das dürfte auch schon erklären, wie es überhaupt möglich ist, einen irgendwie gearteten Computer mit Apples Betriebssystem herausgeben zu können, der nicht direkt von Apple stammt. Haas hat mit Apple-Mitgründer Steve Wozniak einen prominenten Fürsprecher, und natürlich lizensiert die Firma das Betriebssystem mit offizieller Erlaubnis aus Cupertino.

Zielgruppe des Modbook sind Profis

Auch wenn es erst einmal so aussah, dass das Apple iPad dem Modbook gefährlich werden würde, zeigt das Modbook vor allem im professionellen Einsatz seine Daseinsberechtigung. Die neuen Spezifikationen des Geräts lassen auch erahnen, warum. Intel Core i5 mit 2,5 GHz oder i7 mit 2,9 GHz, 16 GB RAM, SSD mit bis zu 960 GB oder eine 1TB HDD. 13,3 Zoll Display mit 1.280 x 800 Pixel. Gigabit Ethernet, Firewire 800, USB 3.0, Thunderbolt-Anschluss und ein SDXC-Kartenleser - wie soll da ein iPad mithalten?

Das iPad dürfte den Erfolg des Modbook Pro sogar noch beflügeln. Wenn das iPad etwas bewiesen hat, dann wie gut es die meisten Aufgaben im Arbeitsleben erfüllt. Doch stößt man dabei auch an genau jene Grenzen, die das Modbook mit Leichtigkeit aushebelt.

Das Modbook Pro ist konzipiert für den Cross-Plattform-Einsatz. OS X Mountain Lion kommt vorinstalliert, Windows 7 kann mit 32 oder 64 Bit als zusätzliche Partition betrieben werden, oder läuft wie unter OS X gewohnt über Zusatzsoftware wie Parallels Desktop, VM Ware und Co. Dank der Hardwarebasis ist das Modbook dem Einsatz der meisten Profi-Software zum Beispiel im Grafikbereich gewachsen. Durch die Einbindung des Wacom-Digitizer mit Sensibilität von 512 Druckstufen ermöglicht es eine hervorragende Eingabe, die präzises Zeichnen nahezu wie auf einem Blatt Papier zulässt. Die Handschriftenerkennung setzt weiterhin auf Apples Inkwell-Technologie.

Einige wesentliche Daten noch offen

Beim Modbook-Umbau bleiben allerdings auch einige wenige Vorzüge des MacBook Pro auf der Strecke. Ein USB-Anschluss muss für die interne Versorgung umgenutzt werden, die Facetime-Kamera fehlt vollständig. Angaben zu den Abmessungen und zu Gewicht fehlen noch, die ersten Produktbilder versprechen aber ein schlankes Design.

Das Vorgängermodell, damals auf Basis eines MacBook Pro mit 15 Zoll, kostet rund 2.200 Euro. Ob sich das neue Modbook beim Preis an seinem Vorläufer orientiert, bleibt abzuwarten. In wenigen Wochen werden wir es genau wissen. Weitere Informationen gibt es in der offiziellen Pressemitteilung.

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Kommentare: Modbook OS-X-Tablet: Neue Version des "Super-iPad"

Wow! Ich habe mal mit einem Modbook geliebäugelt, dann hat aber die Vernuft gesiegt und ich bin bei einem MacBook geblieben. Weiß man schon, ob Gravis die Modbooks wieder im Sortiment haben wird? Das war der einzige Laden an den ich mich erinnere, wo ich mir das Tablet mal anschauen konnte. Preis war damals auch okay, glaube so um die 2000 Euro.

Diese Nachricht wurde von Bernd am 30.06.12 (15:20:39) kommentiert.

Gute Frage. Wahrscheinlich wird man alles über Vetriebspartner erst erfahren, wenn das neue Modbook tatsächlich verfügbar ist.

Diese Nachricht wurde von Nadine Dressler am 01.07.12 (10:12:38) kommentiert.

Geklaut vom "Super"-Smartlet HTC Flyer und "Super" Galaxy Note 5,3", 7", 10" um mal auch mit euren Superlativen nur so um sich zu schmeißen. Sofort Herstellungsverbot fordern!

Diese Nachricht wurde von qwertz am 01.07.12 (14:58:30) kommentiert.

Wenn man schon pseudo-witzige Kommentare abgeben möchte, sollte man sich vorher informieren, das Modbook gibt es schon viel länger als das Flyer oder Note..

Diese Nachricht wurde von Fabian am 01.07.12 (19:34:30) kommentiert.

... oder halt mit alten Super Microsoft Slate PCs mit Mega Windows XP Tablet PC Edition von irgendwas um 2000 vergleichen ;)

Diese Nachricht wurde von Nadine Dressler am 01.07.12 (19:53:59) kommentiert.

"Zielgruppe des Modbook sind Profis" Als Profi benötigt man eine Tastatur, also ein Notebook.

Diese Nachricht wurde von Jürgen am 02.07.12 (06:32:11) kommentiert.

Ah, und die Profis, welche für Ihre Arbeit zeichnen müssen gibt es nicht?

Diese Nachricht wurde von Bastian Gösken am 02.07.12 (11:45:01) kommentiert.

Profis die Zeichnen müssen benötigen einen 24" Bildschirm Maus und Tastatur. Ebenso eine sehr schnelle Hardware, viel Speicherplatz und eine Software die in der Regel nicht auf OS X läuft. Bilder mit den Fingern malen geht natürlich auf dem Ding, aber das ist dann eben Kindergartenniveau und kein professionelles Arbeiten.

Diese Nachricht wurde von Jürgen am 02.07.12 (13:24:32) kommentiert.

Durch die Einbindung des Wacom-Digitizer mit Sensibilität von 512 Druckstufen ermöglicht es eine hervorragende Eingabe, die präzises Zeichnen nahezu wie auf einem Blatt Papier zulässt.

Diese Nachricht wurde von Florian am 03.07.12 (10:50:13) kommentiert.

Durch eine Erweiterung mit einem Wacom-Digitizer kann man dann tatsächlich schöne Bilder malen. Aber dann brauche ich auch nicht das teure Modbook dazu. Das geht auch mit anderen günstigeren Teilen.

Diese Nachricht wurde von Jürgen am 04.07.12 (06:22:44) kommentiert.
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