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13.03.14

Moff: Alltagsgegenstände in Spielzeuge verwandeln

Man nehme ein paar Sensoren, entwickle eine App und fertig ist das smarte, trendige Wearable Gadget für den Massenmarkt? Auch der Erfinder von Moff möchte mit einem Armband für Aufsehen sorgen - unter anderem bei Kindern, die alles mit diesem in ein Spielzeug verwandeln können.

Ein kleines Armband soll die Fantasie anregen. (Foto: Moff Inc.) Ein kleines Armband soll die Fantasie anregen. (Foto: Moff Inc.)

Moff ist ein elastisches Armband, das über einen Drei-Achsen-Gyrosensor und einen Drei-Achsen-Beschleunigungssensor verfügt. Hinzu gesellen sich ein Button mit LED-Beleuchtung, eine Knopfzellen-Batterie für maximal 30 Stunden Betrieb und ein Bluetooth-4.0-Modul zum Kommunizieren mit dem Smartphone oder Tablet (zunächst iOS, Android kommt eventuell später). Und wozu ist das alles gut?

Spielen im Kopf

Mittels einer speziellen App entscheiden sich vor allem Kinder für die Art des Spielens. Möchten sie eine Runde Tennis erleben oder zur Gitarre greifen? Vielleicht möchten sie etwas, das sie in der Hand halten, in einen Zauberstab oder eine Spielzeugpistole verwandeln? Unendlich viele Möglichkeiten soll Moff hier bieten. Letztlich reden wir natürlich „nur“ über die Art der vorgegebenen Verwendung, die zu gewünschten Resultaten führt. Zum Beispiel wählt man ein Spielzeugschwert, schwingt einen Stock in der Hand, an der sich auch Moff befindet und hört passende Soundeffekte aus den Lautsprechern des Smartphones, die das Hantieren mit der „fiktiven“ Waffe suggerieren. Sozusagen entsteht das Erlebnis im Kopf des Nachwuchses, sofern sich dieser auf diese Form der Unterhaltung einlassen möchte. Nicht mehr und nicht weniger möchte Moff sein.

Nicht viel dahinter

Subjektiv betrachtet bietet Moff also nur etwas Show und eine App, die Gebrauch von Sensoren macht, welche auch in jedem handelsüblichen Smartphone steckt. Trotzdem soll ein solches Armband umgerechnet zirka 35 Euro kosten, sofern es bei Kickstarter erfolgreich finanziert wird. Schöpfer Akinori Takahagi  und sein Team haben allerdings keine utopischen Vorstellungen: Sie wollen 20.000 US-Dollar für die Fertigstellung ihrer Idee haben, was bis zum 10. April 2014 durchaus klappen könnte. Es ist also eher ein verhältnismäßig „kleines“ Projekt, das  gewiss auch durch die im offiziellen Video erzeugte Sympathie den einen oder anderen überzeugen könnte:

Ob Moff mehr als nur ein Gag oder kurzfristiger Spaß für Kinder sein kann? Tja, so recht kann man es nicht glauben. Immerhin wäre die Peripherie durchaus als Fitness Tracker für Kids geeignet.

Weitere Details gibt es bei Kickstarter oder der offiziellen Webseite. Für umgerechnet zirka 42 Euro inklusive Versand nach Europa  kann man sich ein Exemplar vorbestellen. Die Auslieferung soll im Juli 2014 beginnen.

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