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14.08.13Leser-Kommentare

Mobile Betriebssysteme: Die Geheimfavoriten, die Etablierten und die Außenseiter

Android ist mittlerweile auf fast 80 Prozent aller neu verkauften Smartphones installiert, das iPhone mit iOS bleibt aber das meist gewählte Modell und dann ist da auch noch Nokia mit Windows Phone. Welche mobilen Betriebssysteme gibt es noch? Und wie sehr ist mit ihnen zu rechnen? Ein Überblick.

Kaum noch einzuholen: Google Android Kaum noch einzuholen: Google Android

Die Weichen für die nahe Zukunft sind im Grunde gestellt: In diesem und den kommenden Jahren führt kein Weg an Android vorbei, weder auf Tablets noch auf Smartphones. Zwei Drittel aller neu verkauften Tablets und gar rund 80 Prozent der Smartphones sind laut Strategy Analytics und IDC mit Android bestückt.

Das heißt nicht, dass Apple schon am Ende wäre. Und auch die Konkurrenz hat noch lange nicht aufgegeben. Doch welche Chancen haben Windows Phone, Blackberry, Firefox OS und Ubuntu? Was ist von Sailfish zu erwarten, werden wir es wirklich noch erleben, dass Samsung mit Tizen durchstartet? Und wen gibt es sonst noch da draußen?

Android: eine gute Wette

Wer sich heute ein Android-Gerät kauft, dürfte in der nahen Zukunft keine großen Probleme erwarten. Android ist bald derart weit verbreitet wie Windows in seinen besten Zeiten. Google allerdings sorgt für eine rege Weiterentwicklung des Systems, jedes Update bringt eine Vielzahl neuer Funktionen mit. Und auch die Bedienung ist in den vergangenen Jahren deutlich leichter und eleganter geworden. Bei Apps kann es sich mittlerweile kaum ein Anbieter mehr leisten, sie nicht zuerst oder zumindest sehr schnell nach dem iPhone oder iPad auch für Android anzubieten. Für die nächsten Jahre ist Android die beste Wahl.

Diese Marktmacht des Unternehmens Google, das dann bald wirklich alles über uns weiß, und die fast unausweichliche Koppelung des Systems an den Großen Bruder wird allerdings zunehmend kritisch beäugt und könnte das größte Problem werden, vor dem Android langfristig steht. In den kommenden drei Jahren ist allerdings kaum damit zu rechnen, dass irgendjemand Android gefährlich werden könnte.

iOS: Die besten Tage hinter sich?

Apple iOS 7 Apple iOS 7

Das iPhone bleibt das meist verkaufte Smartphone, das iPad das meist verkaufte Tablet. Aber die Marktanteile beider schwinden zu Gunsten von Android. Umso erstaunlicher ist es, dass es bei vielen Apps auch heute noch heißt: iOS first. Die geringe Fragmentierung und die trotz allem weite Verbreitung von iOS-Geräten und geschulten Objective-C-Entwicklern hält das System oben. Das Update iOS 7 bringt dem System einen neuen Schub. Alles in allem aber wird man das Gefühl nicht los, dass man die besseren Innovationen mittlerweile woanders findet und iOS seine besten Tage hinter sich hat. Für dieses und das kommende Jahr allerdings wird man mit dem Kauf eines iOS-Geräts nicht viel falsch machen.

Windows Phone: Nummer drei mit weitem Rückstand

Es geht aufwärts für Windows Phone. Die Anbieter verkaufen immer mehr Geräte des Systems, die App-Auswahl wird spürbar besser und auch die Fans des Designs nehmen zu. Treibende Kraft, noch mehr als Microsoft selbst, scheint Nokia zu sein. Die Finnen machen mit wirklich guten Telefonen auf sich aufmerksam, sie erweitern das System um zahlreiche eigene Apps. Unter Fans hat sich Windows Phone als das einzige System einen guten Ruf erworben, das wirklich anders ist als iOS und keine Kopie davon.

Windows Phone hat immer noch Schwächen mit dem Multitasking, Microsoft gibt sich angesichts der Chancen erstaunlich bedeckt, was Weiterentwicklungen anbelangt. Der Marktanteil stieg zuletzt trotz immenser Marketingausgaben nur von 3,5 auf 3,9 Prozent, aber er steigt. Das System ist bei Entwicklern und Kunden mittlerweile angekommen, mit rund 15 Prozent Marktanteil ist mittelfristig zu rechnen. Nokia, das ist meine Einschätzung, dürfte langfristig als einziger erst zu nehmender WP-Anbieter übrig bleiben.

Blackberry 10: Wackelkandidat mit gutem Ruf

Blackberry 10 Blackberry 10

Ein guter Ruf hält länger als hohe Markanteile. Blackberry liegt nicht einmal mehr bei 3 Prozent, aber jeder verbindet etwas mit dem Namen und der Marke. Dieser Ruf, den man sich über die Jahre erarbeitet hat, könnte jetzt zum Zünglein an der Waage werden. Denn Blackberry liegt am Boden. Das neue System Blackberry 10 ist innovativ, aber potenzielle Kunden denken zuerst an iPhone und Android. Bei App-Auswahl und -Qualität ist deswegen noch sehr viel Luft nach oben. Die finanziellen Reserven der Kanadier reichen nicht unbegrenzt. Sie müssen sich strecken, um die altgediente Kundschaft der Geschäftsanwender erneut für sich zu begeistern. Optimisten gehen schon davon aus, dass dies gelingt und Blackberry uns erhalten bleibt. Geld darauf wetten würde ich allerdings nicht, zumal Blackberry in dieser Woche ankündigte, sich nach Investoren umzuschauen oder gar einen Verkauf des Unternehmens in Erwägung zu ziehen.

Firefox OS: Jungspund, der nur gewinnen kann

Kritiker sehen in der Optik von Firefox OS eine altbackene Mischung aus Android 2.3 und iOS 5. Und interessant wird das System tatsächlich erst bei einem Blick unter die Haube: offene Standards, HTML5-Apps, hohe Anpassbarkeit, eigene Content-Stores - besonders interessant für TK-Anbieter wie die Telekom und Telefónica, die nun endlich auch mit Apps Geld verdienen können und das System deswegen unterstützen. Die Chancen des Neuankömmlings, für den es erst im Herbst wirklich los geht: einfache Bedienung, Werbung durch die Telcos und vielleicht mehr Apps als gedacht, weil sich diese als Web-Apps sehr leicht erstellen und von anderen Systemen portieren lassen. Firefox OS wird weder iPhone- noch Android-Killer, aber das System hat gute Chancen, am unteren Ende der Skala eine wichtige Rolle zu spielen - gerade weil Mozilla als Anbieter anders als Blackberry, Nokia und Microsoft damit nichts zu verlieren hat. Mit Firefox OS wird zu rechnen sein.

Ubuntu for Phones & Tablets: Interessante Nische, mehr aber auch nicht

Ubuntu for Phones Ubuntu for Phones

Mark Shuttleworth, Chef der Linux-Distribution Ubuntu, verfolgt mit dem System seinen eigenen Traum vom Linux auf allen Plattformen. Auf dem Desktop schon längst mehr als ein Geheimtipp, wird es Ubuntu ab diesem Jahr auch für Tablets und Smartphones geben. Ein System für alle also - was Microsoft mit Windows 8, RT und Windows Phone 8 bisher nicht geschafft hat. Schmuckstück der Briten mit ihrem südafrikanischen Chef: das Ubuntu Edge, das im kommenden Jahr erscheinen könnte und dann Desktop-PC und Smartphone in einem Gerät vereint. Allerdings sieht es damit aktuell nicht besonders gut aus: Stolze 10 Millionen US-Dollar hat Canonical im Rahmen der Crowdfundingkampagne für Ubuntu Edge bereits gesammelt. Es bleiben aber nur noch neun Tage für die restlichen 22 Millionen. Zu teuer ist dann doch das Gerät an sich, zu ambitioniert der Wunsch des Mark Shuttleworth.

Ubuntu auf allen Systemen allerdings macht einen guten Eindruck. Wer Ubuntu schon auf dem Desktop mochte, der freut sich vielleicht auch über mobile Versionen davon. Für alle anderen scheint es, wird Ubuntu auch hier nicht so sehr überzeugen, dass es die Nische verlassen kann, in der man auch bei Desktop-Systemen steckt - falls Shuttleworth im Falle des Scheiterns der Aktion überhaupt Lust hat, Ubuntu für Smartphones und Tablets langfristig zu unterstützen. Das ist keinesfalls gesichert.

Jolla Sailfish OS

Ehemalige Nokia-Entwickler taten sich zusammen und entwickelten als Mer-Projekt weiter, was sie unter MeeGo begonnen hatten. Der Name ihrer Firma: Jolla. Der Name des Systems: Sailfish OS, das System selbst durchaus innovativ und schön anzusehen. Mit einem Start wird es frühestens in diesem Herbst etwas, die Zielmärkte der Finnen sind China/Asien und Europa. Hier gilt allerdings als gleiche Frage für alle alternativen Systeme: Woher sollen die Apps kommen? Sind die Eigenschaften wirklich besser als bei gleich teuren Android-Telefonen? Und hat Sailfish OS ohne potenten Sponsor im Rücken echte Chancen gegen die hohen Marketingetats von Apple, Microsoft, Google, Samsung oder Nokia? Sailfish OS wirkt ambitioniert, aber seine Nische wird es wohl niemals verlassen.

Tizen: Starttermin ungewiss, Chancen auch

Tizen OS 2 Tizen OS 2

Tizen soll das Zweitsystem werden, mit dem Samsung und Intel sich ein Stück des Mobilfunkkuchens abschneiden. Tizen soll aber auch für eingebettete Systeme zur Verfügung stehen. Erste Eindrücke des vorangekündigten Systems schrecken zumindest nicht all zu sehr ab, lassen den Betrachter aber auch nicht gerade voller Staunen zurück. Warum es unbedingt noch ein neues System braucht, obwohl sowohl Samsung als auch Intel mit Android eigentlich ganz gut fahren, ist nicht überliefert. Wer die vielen notwendigen Apps programmieren soll, ebensowenig. Und wann es eigentlich losgehen soll? Ebenfalls unklar. Es könnte 2014 werden, zwischen den Zeilen liest man aber, dass selbst Samsung keine große Lust mehr auf die Plattform hat. Wem wir dazu raten können, selbst wenn es denn wirklich einmal erscheinen sollte? Tüftlern. Einfachen Smartphone-Kunden aber derzeit ganz sicher nicht.

Nokia Asha/S40: Für Schwellenmärkte

In einer Welt, in der es Android-Smartphones bereits ab 100 Euro gibt und erste Windows Phones für nur wenig mehr, hat ein schwächeres System für Schwellenmärkte überhaupt nur noch mit Minimalismus eine Chance. Es müssen deutlich höhere Akkulaufzeiten her, SMS-Dienste müssen auch für Apps unterstützt werden und der Datenverbrauch muss so klein sein wie nur irgend möglich. Hier setzt Nokias S40-System an, das man in der Asha-Reihe findet. Die Geräte bieten nicht den Komfort von Smartphones und natürlich nicht die App-Auswahl, aber sie wollen eben das: Dienste für Menschen in Schwellenländern anbieten, die nur unregelmäßig Strom haben, öfter SIM-Karten tauschen müssen und nicht über stark ausgebaute Netze verfügen. Hier, aber auch nur hier, haben Nokias Ashas langfristig eine Chance.

Blackberry OS 7: Luxus für Schwellenmärkte

Blackberry OS 7 Blackberry OS 7

In die gleiche Kerbe wie Nokias Asha soll auch Blackberry OS 7 schlagen. Der Vorgänger des aktuellen BB10 hat auf Tastengeräten den Vorteil, nur wenig Strom und Daten zu verbrauchen. Eine angepasste Version für Schwellenmärkte käme noch etwas chicer daher als Nokias S40. Aus der erklärten Absicht wurde in dieser Woche Realität: Blackberry hat das 9720 vorgestellt, ein Tasten-Smartphone mit OS 7, das optisch an das Q5 mit BB10 erinnert.

WebOS: Untot, viel mehr nicht

Ein System, das noch eine Minimalchance auf eine Rückkehr hat: WebOS. Beliebt bei seinen Fans, wurde es mittlerweile von einem zum nächsten verschoben aber niemals wirklich breit angeboten: Von Palm entworfen, von HP übernommen, Open Source gestellt und mittlerweile von LG aufgekauft. Die Koreaner wollen damit für ihre Smart TVs experimentieren. Selbst dass man auf LG-Fernsehern in absehbarer Zeit noch etwas von dem System sieht, ist unwahrscheinlich, auf Smartphones sowieso. Die Chance einer Rückkehr ist minimal und selbst wenn: Es dürfte einfach zu spät sein, hier noch erfolgreich auf den Markt zurückzukehren.

Fazit: Augen aufsperren

Googles Marktmacht mag nicht gefallen, doch es könnte schlimmer sein: Android ist innovativ und solange das noch so ist und die meisten Apps dafür zur Verfügung stehen, lautet der Rat deswegen: Android. Ja, die Kopplung an Google hat Nachteile, was Privatsphäre und Datenschutz angeht. Aber so lange kein Mitbewerber es schafft, sich hiervon abzuheben, kann man auch zu keinem Mitbewerber raten. Apple (iOS) und Microsoft (Windows Phone) machen es ja auch nicht besser - und mit beiden ist auch in den nächsten Jahren noch zu rechnen. Deswegen sollte man nicht aufhören zu protestieren, wenn Google zu weit geht, und natürlich sollte man stets die Augen aufsperren, was es links und rechts davon Neues gibt.

Blackberry und Ubuntu auf mobilen Geräten bleiben Wackelkandidaten, Mozilla wird mit Firefox OS wohl so schnell nicht wieder verschwinden. Jolla wird wohl nur geringe Chancen haben, auf Tizen und eine Rückkehr von WebOS wird man möglicherweise vergeblich warten. All das aber kann in einem halben Jahr schon wieder ganz anders aussehen. Unser nächstes Update lest ihr dann!

Kommentare

  • anon

    14.08.13 (10:59:09)

    Ich glaube nicht, dass Ubuntu nur eine interessante Nische ist. Es hat 2 starke Vorteile: 1. Es kann neben Android existieren 2. Es hat einen Desktopmodus Punkt 1 ist super, weil man sich nicht für ein neues Handy entscheiden muss, sondern nur für ein weiteres kostenfreies Betriebssystem. Wenn es im Alltag hält, was es verspricht, wird der Markt definitiv wieder interessanter. Punkt 2 ist vorallem für die Leistungsmonster wie Galaxy 4 interessant, da diese Leistung nunmal nicht genutzt wird im Handyalltag. Für Angry Birds braucht niemand Quadcore. Für zwischendurch zu richtig zu arbeiten, braucht man so nur noch einen Bildschirm, Maus und Tastatur. Und Android ist einfach nicht ausgelegt auf diese Eingabemöglichkeiten.

  • Jürgen Vielmeier

    14.08.13 (11:04:49)

    Der Dualmode stimmt. Aber am Ubuntu Edge sieht man derzeit, dass die Nachfrage danach vielleicht so groß doch wieder nicht ist. Bisherige Konzepte wie Motorolas Lapdock kamen nicht an. Ist der Markt für Dual-Geräte also wirklich so groß? Böse rhetorische Frage von mir jetzt: Warum will ich Ubuntu auf dem Smartphone als Desktop-System nutzen, wenn ich da schon auf meinen echten Desktop-Geräten oder Laptops einen großen Bogen mache (Marktanteil bei 1%)? Ich bleib deswegen bei meiner Nischen-Theorie. :)

  • Sven

    14.08.13 (13:42:27)

    Mal von Ubuntu abgesehen. Das Konzept für "One Device" also mit einem Gerät den klassischen Desktop und das Mobilgerät abzulösen klingt schon nach einer durchsetzbaren Strategie. Das Problem bisher ist das es noch kein entsprechendes OS gab/gibt(Ubuntu?!). Vielleicht ja Apples neues "One more Thing?". Ein "IPAD" mit einem OS das IOS und MacOS vereint? Also ein IOs mit Desktop Option. Gleichzeitig viele Software Optionen und das passende Zubehör und schwupps "hallo" Massenmarkt :) Finde ich mehr als interessant. Und je mehr Prozessorpower desto wahrscheinlicher. Dann wird alles andere mit höheren/Speziellen Anforderungen zur Nische. Und selbst bei hohen Hardwareanforderungen geht der Trend zur Cloud. Das spielt dem Konzept auch zu. Oder?

  • Jürgen Vielmeier

    14.08.13 (13:46:26)

    Bin auch hier skeptisch. Im Gespräch ist das bei den OS-Anbietern ja seit Jahren z.B. Microsoft, das für Win 8 und Win Phone 8 den gleichen Kernel verwendet. Bislang verdienen sie an separaten Geräten aber noch zu gut und vielleicht ist das Problem auch einfach, dass ein Gerät für alle eben doch nicht alle Zwecke erfüllt. Zurück zu Maus und Tastatur, wo man doch längst bei Touch-Interfaces war? Ich selbst bin dem gar nicht so abgeneigt, aber ich denke, ich bin hier, ebenso wie ihr, eher die Ausnahme.

  • Sven

    14.08.13 (14:27:17)

    Eben. Wie bei den Tablets wurde lange daran "versucht". Aber nicht konsequent zuende gedacht. Daher der Verweis auf Apple. (Leider ohne Innovations-Steve) Das ganze mit dem entsprechend "fertigen" Ökosystem an den Markt gebracht ist es durchaus Massentauglich. Tablets und PCs könnte man somit direkt ersetzen. Und ob du dann ein Tabletähnlichen Bildschirm für die Bedienung nutzt oder klassische Eingabegeräte bleibt dir überlassen. Das wäre ja das schöne. Ein Gerät das beides kann. Und zwar Modular. Praktisch ein "Kern" und der Rest ist individuell. Keine "Spezialgeräte" für jede Anwendung.

  • Jürgen Vielmeier

    14.08.13 (15:00:46)

    Ich glaube, die große Frage ist, ob ich dabei das beste aus beiden Welten hätte. Das müsste es schon sein. Es reicht nicht, wenn ich hier ein gutes Smartphone habe, sich das Ding aber nur schwer verkabeln lässt oder als Betriebssystem keinen Spaß macht - aus welchen Gründen auch immer. Dann würde ich bei meinem Laptop bleiben, der immer noch sehr komfortabel ist, und daneben halt mein Smartphone als Zweitgerät oder - bei mir immer öfter - Second Screen legen.

  • anon

    15.08.13 (18:35:55)

    zwischen dem lapdock und dem ubuntu-konzept sind ja doch noch grundlegend ein paar unterschiede. 1. ubuntu ist gratis. wer einen standardbildschirm mit maus und tastatur besitzt, hat keine mehrkosten 2. ubuntu ist auf desktop ausgelegt, wenn es erst angeschlossen ist, dh keine komische angepasste androidoberfläche, die keinen spaß macht 3. apps sind nunmal nicht für desktops gemacht 4. wenns nach marktanteil geht, ist ie 6 einer der beliebtesten browser, denn was der bauer nicht kenn isst er nicht. ich bin kein standardlinuxnutzer, ich bin noch mit dos/windows 3.1 aufgewachsen aber es ist ein schlankes und schnelles system. android gabs auch bis vor 5 jahren nicht. ubuntu kann all seine geräte vereinen, da sie nicht auf großen provit aus sind.

  • anon

    15.08.13 (18:42:10)

    profit.

  • Ungeheuler

    15.08.13 (19:20:24)

    Na hoffentlich wird das Edge von Ubuntu überhaupt realisiert...

  • Markus

    18.08.13 (10:42:10)

    Sailfish ist echt eine interessante alternative. Mit dem ACL kann man schonmal alle Android Applikationen nutzen. Das schöne daran Google hat keine Backdoor wie bei Androidsystemen

  • Dingsbums

    24.08.13 (09:42:15)

    Die Aufdeckung der ungeheuerlichen, totalitären NSA-Aktivitäten wird Ubuntu und auch das "Smartphone-Ubuntu" für Viele extrem interessant machen ! Ich werde es SOFORT kaufen und mich konsequent von allen NSA-Direktübertragungs-OS , egal, ob Microsoft, apple oder Android, (BB gehört inzwischen ebenfalls dazu) SOFORT trennen. Und ich kenne eine Menge anderer Leute, die das ebenfalls machen werden. Ansonsten bleibt nur der Schritt "zurück" zur informationellen Freiheit durch bewusstes downsizing, also Nutzung klassischer Handys. Gut, daß ich noch 2 voll funktionsfähige alte, aber intelligente Nokia-Handys habe (Communicator und E72) , die unter einem guten Nischen-OS laufen...

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