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03.07.15

Mikmi: Kleines Gadget nimmt Musik und Podcasts in optimaler Qualität auf

Ein kleines Gerät möchte das Aufnehmen von Podcasts oder Musik nicht nur vereinfachen, sondern die Resultate sollen sich auch qualitativ hören lassen können. Das ist das Versprechen von Mikme.

 

In der kleinen Box steckt einiges. (Foto: Mikme) In der kleinen Box steckt einiges. (Foto: Mikme)

Mikme verspricht Studioqualität auf kleinstem Raum. Sogar kabellos wird Akustik aufgenommen und zu einem mobilen Gerät übertragen.

 

Mehr als nur ein Mikrofon

Der Wiener Philipp Sonnleitner wollte sich wohl nicht mit der Qualität des Mikrofons zufriedengeben, das sich in nahezu jedem Smartphone befindet. Während ein solches für kurze Mitschnitte ausreicht, genügen sie den Musikstudio-Anforderungen nicht. Und so entstand Mikme.

Mikme ist ein komplett schnurloses Mikrofon, das man dort platziert, wo man etwas aufnehmen möchte. Innerhalb von sieben Sekunden konfiguriert es sich selbst, sodass man im besten Fall immer die optimale Akustik durch den Soundcheck-Modus erhält. Auf Knopfdruck werden bis zu 180 Stunden auf den 8GB großen Speicher gesichert, über Bluetooth sollen die Daten verlustfrei zum Smartphone oder Tablet übertragen werden. Dort bearbeitet man die Sounds, fügt Effekte hinzu, verwaltet die Tonspuren und teilt die Resultate mit Freunden bzw. der Öffentlichkeit. Das Anhören der letzten Sicherungen ist dank eines Speakers auch vorgesehen.

Vielseitig einsetzbar

Der integrierte Akku hält bis zu sieben Stunden im Dauerbetrieb. Das sollte genügen, um ausführliche Musik-Sessions oder gar Gespräche für Podcasts oder Videos aufzunehmen. Nutzt man neben dem integrierten Mikrofon ein USB- oder Klinkenkabel, lässt sich Mikme mit (Spiegelreflex-)Kameras, Headsets oder PCs zusammenbringen. Für Skype-Gespräche oder hochwertige Sounds in Videos sei das kleine Teil prima geeignet. Im Fokus steht stets eine einfache Bedienung.

Technisch verspricht der Schöpfer einen Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz, 24bit und maximal 96 kHz Sampling-Rate. Im Inneren befindet sich zudem ein 168MHz getakteter Cortex M4-Chip, der sich um die internen Rechenoperationen kümmert. Der Li-IO-Akku dürfte mit 1000 mAh ausreichend bemessen sein.

youtu.be/cxuR9WYft-U

Ich mag die Grundidee, denn ein solch kleiner Begleiter würde mir gerade bei spontanen Videodrehs oder gar Podcasts sehr gut gefallen. Und ich bin wohl auch nicht alleine mit meiner positiven Meinung, denn bei Indiegogo wurden die 25.000 US-Dollar als Mindest-Finanzierungssumme in Windeseile geknackt. Und das, obwohl ein Exemplar preislich bei 169 US-Dollar beginnt – günstig ist das also nicht. Regulär wird Mikme sogar bei 299 US-Dollar liegen, wenn die Peripherie wahrscheinlich im November 2015 in den Handel kommt.

Weitere Details – bei Indiegogo und auf der offiziellen Webseite.

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