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09.08.11

Microsoft Touch Mouse: Maus für Fingerakrobaten

Microsofts neue Maus verzichtet auf Rad und Zusatztasten - statt dessen setzt man auf Gestensteuerung. Ein Video zeigt, wie.

"Reduce to the max" - statt immer mehr Tasten auf einer Maus unterzubringen wie zum Beispiel Roccat auf seiner Kone+, setzt Microsoft darauf, dass die Anwender lieber Touchpad-Gesten verwenden. Die Microsoft Touch Mouse (die übrigens eine andere als die hier vorgestellte ist) wurde speziell für Windows 7 entwickelt und unterstützt die darin enthaltenen Multi-Touch-Funktionen.

Die Mausoberfläche ist berührungsempfindlich, Elektroden erfassen Positionen und Bewegungen der Fingerspitzen und setzen diese in Aktionen um. Mit bis zu drei Fingern kann der Nutzer verschiedene Funktionen auslösen und soll so noch effizienter mit dem Betriebssystem Windows 7 zusammenarbeiten können.

Die berührungsempfindliche Fläche auf dem edelschwarzen Gehäuse ist durch eine Lasergravur gekennzeichnet. Je nachdem ob einer, zwei oder drei Finger zum Einsatz kommen, löst die Maus unterschiedliche Aktionen aus:

  • Mit einem Finger streicht man mittig auf und ab und scrollt so durch Dokumente und Seiten, der Daumen blättert beim seitlichen Wisch auf und ab durch den Browserverlauf bzw. in manchen Programmen (z. B. Outlook) durch die benutzten Funktionsfenster.
  • Zwei Finger maximieren, minimieren, schließen und öffnen Fenster.
  • Drei-Finger-Bewegungen zeigen den Instant-Viewer an oder können den "Desktop aufräumen".

Wie das genau gemacht wird, zeigt das Video unten. Aus meiner Erfahrung mit der Speedlink Cue weiß ich, dass Fingergesten auf einer Maus Gewöhnungssache sind - ich bevorzuge bisher Knopf & Rädchen. Aber wer lockere Finger hat und ohne Zuhilfenahme der zweiten Hand oder Klebstoff den legendären Spock-Gruß hinbekommt, für den ist vielleicht auch die Touch-Maus das richtige Eingabegerät.

Dank "BlueTrack"-Abtastung kann die Maus auf allen Oberflächen verwendet werden, auch auf weichen Materialien, bunten Mustern oder Glas. Die 2,4-GHz-Funktechnik soll auch unterwegs eine sichere, kabellose Verbindung und höchste Präzision garantieren, verspricht Microsoft. Der Empfänger ("Nano-Transceiver") ist grad mal so groß, dass er sich noch mit spitzen Fingern aus der Buchse ziehen lässt.

Die Microsoft Touch Mouse ist ab 10. August 2011 zu einem Preis von ca. 80 EUR respektive 100 CHF erhältlich.

Microsoft hat ein Video produzieren lassen, das Prinzip und Benutzung der Maus demonstriert.

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