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09.01.10Leser-Kommentar

Microsoft EMG-Steuerung: Zucken statt Klicken

Microsoft arbeitet an einer neuartigen Steuerung für Spiele und andere Anwendungen. Sie arbeitet mit Muskelspannung , die mittels Elektromyographie (EMG) erfasst wird.

EMG-Steuerung erkennt Fingerzeige an der Muskelspannung

Während die großen Spielekonsolenhersteller (darunter auch Microsoft selbst) demnächst Gestenerkennung zur Steuerung verwenden wollen, setzt die Firma aus Redmond in einem nächsten Schritt auf die Erfassung von Muskelspannung. Wie Techflash berichtet, hat Microsoft ein Patent auf die Muskelsteuerung angemeldet. Hierfür verwendet man die Technik die Elektromyographie, mit der in der medizinischen Diagnostik normalerweise die elektrische Muskelaktivität gemessen wird. Im Video (weiter unten) zeigt Microsoft beispielsweise das Spielen einer Gitarre in Guitar Hero ohne Controller oder die Bedienung eines MP3-Players ohne Fummelei an den Minitasten.

Unter den Hemdsärmeln befinden sich Sensoren am Arm, welche die Muskelaktivität messen. Diese Signale werden dann umgesetzt, um das Spiel zu steuern. Das Konzept könnte aber nicht nur bei Spielen zum Einsatz kommen, sondern auch zur Steuerung anderer Geräte. Die Universität Karlsruhe arbeitet sogar an der lautlosen Spracherkennung, denn auch die Muskelspannung beim Sprechen kann der Computer genau erkennen und daraus die gesprochenen Worte generieren, ohne sie hören zu müssen.

Vorteile der EMG-Steuerung gegenüber Video- oder Audio-Erkennung sind eine hohe Erkennungsrate, und sehr geringe Beeinflussung durch Störgeräusche oder Signale.

Die Steuerung ist zurzeit noch im Prototypenstadium - konkrete Geräte gibt es natürlich noch nicht. Man könnte sich die Sensoren in Armbändern vorstellen, im Video ist bereits von kabellosen Sensoren die Rede.

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Kommentare

  • rox

    09.01.10 (19:35:25)

    is ja n bisschen unpraktisch wenn der mp3 player andauernd das lied wechselt nur weil man sich grade hinterm ohr kratzt ^^

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