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14.04.15

mBot: Kleiner, sehr günstiger Roboter-Baukasten für Kids

Günstig, flexibel und für Kinder besonders attraktiv. Der mBot ist ein kleiner Roboter mit zahllosen Möglichkeiten zum Tüfteln, Ausprobieren und Experimentieren – daheim oder in der Schule.

In Blau und Rot erhältlich. (Foto: Makeblock) In Blau und Rot erhältlich. (Foto: Makeblock)

Die Schöpfer von Makeblock haben bereits etliche Roboter-Baukästen im Angebot, die unter anderem auch via Kickstarter finanziert werden oder wurden. Der neueste Spross nennt sich mBot und möchte mit einem niedrigen Preis punkten: Ein Bot für den Nachwuchs soll ab 49 US-Dollar (rund 40 Euro) kosten – und das, obwohl er eine Menge bietet.

 

Niedrigpreis-Roboter

Makeblock macht kein Geheimnis aus dem Konzept: Ziel ist es, einen Niedrigpreis-Roboter zu erschaffen, der schnell zu bauen und einzusetzen ist. Eine Programmierung der Fähigkeiten soll ebenfalls simpel sein – eben ideal für Einsteiger und speziell Kids.

Schön ist mBot in vielerlei Hinsicht. Zum einen ist da die Hardware, die auf den Arduino Uno-Controller basiert und somit auch viel Freiraum für Erweiterungen bietet. Infrarotsensor, Lichtsensor, eine RGB-LED, ein Anschluss für einen Motor und weitere Ports (4x RJ25 für zusätzliche Sensoren) sind mit von der Partie. Indem man Komponenten miteinander über ein Flachbandkabel verbindet, fügt man mBot weitere Fähigkeiten hinzu. Der Clou: Die voll unterstützte Scratch 2.0-Software verspricht visuelles Programmieren ohne entsprechende Kenntnisse. Somit sollen in Windeseile funktionierende Roboter zum Leben erweckt werden.

Mehrere Modelle

Wie gesagt: Ab 49 US-Dollar soll es losgehen. Hier bekommt man einen mBot mit Bluetooth-Modul zur Kommunikation mit einem iOS- oder Android- Gerät. Beispielsweise kann man den selbstgebauten Roboter so fernsteuern. Für etwas mehr Geld erhält man ein Family-Pack mit zwei mBot-Exemplaren oder gar eine Schul-Ausgabe mit fünf Robotern und WIFI-Anbindung.

Zahlreiche Einsatzgebiete. (Foto: Makeblock) Zahlreiche Einsatzgebiete. (Foto: Makeblock)

Persönlich gefällt mir der Ansatz von mBot sehr gut. Die Erfinder von makeblock haben bereits viel Erfahrungen mit ihren Baukästen sowie ihrer Software-Lösungen, genauso besitzen sie keine übertriebenen Vorstellungen bei Kickstarter. Mit 20.000 US-Dollar soll aus dem mBot ein fertiges Produkt werden, das ab Juni 2015 ausgeliefert wird – wenn alles klappt. Die Finanzierungssumme wurde zumindest schon einmal innerhalb von 24 Stunden erreicht. Gewiss mag das „Kreativ-Spielzeug“ nicht überaus innovativ sein, dafür aber erstaunlich preisgünstig und dank Arduino-Basis auch ausbaufähig.

Weitere Details bekommt man bei Kickstarter. Wer möchte, kann Geld vorschießen, nach Europa wird auf Wunsch geliefert. Sobald mBot verfügbar ist.

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