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08.01.11Kommentieren

Mavizon Mavia: Das Auto hat angerufen, es will Öl

GPS-Peilsender im eigenen Auto: Mavia von Mavizon liefert nicht nur die Position des Wagens, sondern lässt auch dessen Bordcomputer Wünsche auf einer Website anbringen.

Mavia Auto-Peilsender mit DiagnosefunktionAlso dann, wenn mein Auto geklaut worden ist, wüsste ich ja auch gerne, wo es ist.

Der Mavia-GPS-Peilsender von Mavizon liefert diese Daten via Website oder iPhone-App, an die er die Fahrzeugdaten schickt.

Genau: Nicht nur die Position, sondern noch einiges mehr:

Das kleine Gerät wird nämlich direkt an den Bordcomputer angeschlossen - über die seit 1996 standardisierte Schnittstelle. Mein 94er Golf ist also ausgeschlossen.

Leider, denn Mavia wertet die Meldungen des Computers aus und schickt sie zusammen mit der GPS-Position an die Website oder die iPhone-App. Der Wagen sagt also ganz direkt und ohne Wartungsmann, dass er Öl braucht oder mit einem Sensor etwas nicht stimmt etc. Dabei lassen sich auch Notfälle definieren: Wenn die Airbags ausgelöst wurden zum Beispiel, kann eine vorbestimmte SMS an eine vorbestimmte Handynummer geschickt werden. Mitsamt der Position des Wagens. Wenn Mavia noch funktionstüchtig ist, heisst das.

Das Gerät wird für rund 70 Dollar in den USA verkauft. Und wer bezahlt die SMS, die Mavia verschickt? Da haben sich die Mavia-Macher was cleveres einfallen lassen, weil sie wussten, dass Amerikaner keine Abogebühren mögen:

Der Diagnosedienst ist Werbefinanziert. Will heissen, die Meldung betreffend niedrigem Ölstand wird begleitet von einem Verzeichnis von möglichen Servicestellen - in aktueller Umgebung des Autos, denn dessen Standort kennt der Dienst ja auch.

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