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15.04.13 08:48

, von Ricarda Riechert

Maki Robot: Einen eigenen Roboter per 3D-Drucker erstellen

Maki ist ein Roboter, der sich beinahe vollständig mit einem 3D-Drucker herstellen lässt. Lediglich für die Elektronik muss man auf einen Drittanbieter zurückgreifen.

Maki ist ein humanoider Roboter, der sich zuhause drucken lässt Maki ist ein humanoider Roboter, der sich zuhause drucken lässt

Der humanoide Roboter Maki ist ein Open-Source-Projekt, sodass jeder Programme für ihn entwickeln kann. In einer Kickstarter-Kampagne kann man nun für umgerechnet rund 23 Euro die nötigen Dateien erwerben, mit denen sich der Maki-Roboter drucken lässt. Für einen Höchstbetrag von knapp 2.450 Euro bekommt man sogar einen fertigen und funktionsfähigen Maki-Roboter.

Was kann Maki? Das hängt ganz davon ab mit welchem Programm man ihn füttert. Er soll allerdings auf Menschen reagieren können. Mittels Mikrofon und Webcam "hört" und "sieht" er. Denkbar wären zum Beispiel Anwendungen bei denen er auf Gesprochenes reagieren und antworten kann. Er kann außerdem Objekte mit seinem Kopf verfolgen und filmen.

Mehrere "Stretch-Goals" sollen die Funktionen des Maki-Roboters noch erweitern. Sprich: Kommt mehr Geld via Kickstarter rein, können die Macher des Projekts noch weitere Ideen umsetzen:

  • Ab 10.000 Dollar kann man den Maki-Roboter zusätzlich mit einem Raspberry Pi verbinden.
  • Ab 20.000 Dollar gibt es Smartphone-Support.
  • Ab 50.000 Dollar bekommt er zwei funktionsfähige Arme. Mit diesen kann er greifen und Gegenstände bewegen.

Etwas weniger als zwei Wochen läuft das Projekt noch und die Zielsumme ist noch nicht erreicht. Von den erhofften 5.000 Dollar sind etwas mehr als 3.000 Dollar investiert worden. Die Finanzierungsschritte haben recht große Lücken. So kann man 30 und 60 Dollar investieren und bekommt beim ersten Fall die Datei und beim zweiten noch ein T-Shirt dazu. Der nächstgrößere Schritt bereits 585 Dollar.

Die folgenden Videos stellen euch den Maki vor:

3D-Druck Enthusiasten sollten sich dieses Projekt einmal genauer anschauen und überlegen, ob es etwas für sie ist. Eine große Zielgruppe wird es für Projekte wie diese sicher nicht geben. Hier sind die Nerds und Bastler gefragt.

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