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25.02.13Leser-Kommentare

MacDock Mini und MacDock Pro: Docking Stations für MacBooks und weniger Kabelsalat

Auf Kickstarter suchen gerade MacDock Mini und MacDock Pro Unterstützer. Es handelt sich dabei um kleine Docking-Stationen speziell für MacBooks, die dem Kabelgewirr auf dem Schreibtisch mit etwas mehr Stil begegnen wollen.

MacDock {Sapper;http://sapper.me/}Die Docking-Stationen MacDock Mini und MacDock Pro lösen vor allem ein ästhetisches, in Ansätzen jedoch auch ein praktisches Problem. Jeden Morgen stöpsele ich erst einmal mein MacBook ein, wenn ich am Arbeitsplatz ankomme: das Kabel für den externen Monitor, das dazugehörige USB-Kabel, noch ein USB-Kabel, Ethernet-Kabel und Stromkabel.

Dementsprechend zieht sich ein Kabelgewirr über die Tischplatte, das nicht unbedingt dem ästhetischen Empfinden des typischen MacBook-Nutzers entspricht. Als Vater von vier Töchtern habe ich schon vor Jahren jegliche Hoffnung auf eine minimalistische, wohlgeordnete Arbeitsumgebung aufgegeben, Stilgefühl und ästhetische Bedenken sind längst im reinen Überlebenskampf abhanden gekommen.

Trotzdem sprechen mich MacDock Mini und MacDock Pro aus rein praktischen Gründen an. Zum Beispiel weiß ich nicht, ob es auf Dauer so gut für die Anschlüsse im MacBook Pro ist, wenn die herunterhängenden Kabel ständig daran ziehen. Außerdem: So unaufwendig es ist, jeden Morgen, ein paar Kabel in den Rechner zu stecken, so nervig kann es doch auch sein. Wäre es nicht schön, diese morgendlichen Handgriffe reduzieren zu können? Die MacDocks wollen genau das.

 

 

Das folgende Video zeigt die Vorteile des MacDocks im Alltag:

Wie man sieht, entlastet das MacDock zum einen die Anschlüsse, wenn man sein Macbook am Schreibtisch erhöht platziert, zum anderen sieht es einfach etwas aufgeräumter aus. Und statt jedes Kabel einzeln einstecken zu müssen, verbindet man das MacBook außer mit dem Netzteil nur noch mit dem MacDock. zwei Ausführungen soll es geben, wenn die Kickstarter-Finanzierung erfolgreich verläuft.

Reduziert oder Vollausstattung

Das kleinere und günstigere der MacDocks besitzt nur zwei Anschlüsse, einen USB-3.0-Port und einen Mini Display-Port. Das MacDock Pro lässt dagegen kaum Anschluss-Wünsche offen. Es besitzt einen 3,5-mm-Audioanschluss, drei USB-3.0-Anschlüsse, einen Monitoranschluss und einen USB-Ladeanschluss mit 10 Watt, an dem man zum Beispiel ein iPad aufladen kann.

Beide MacDocks sind aus Aluminium und in der Farbe der MacBooks oder in schwarz erhältlich. Und beide sind kompatibel mit dem MacBook Pro in 13, 15 und 17 Zoll-Ausführung. MacDocks für Retina MacBook und MacBook Air sind in Planung.

Mehr Infos gibt es auf der Kickstarter-Seite zum MacDock Mini und MacDock Pro. Noch sind etwas über fünf Wochen Zeit, um das Ziel von 30.000 Britischen Pfund (über 34.000 Euro) zu erreichen, etwas mehr als ein Drittel ist schon zusammengekommen. Für das MacDock Mini muss man mindestens 37 Britische Pfund (43 Euro) hinlegen, das MacDock Pro kostet 69 Pfund (80 Euro). Dazu kommen noch Versandkosten in Höhe von 15 Pfund (17 Euro). Versendet werden sollen die MacDocks ab Oktober 2013.

Gefunden bei Gadget Sin

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Kommentare

  • eek! the cat

    25.02.13 (11:37:29)

    "Als Vater von 4 Töchtern..." Glückwunsch und Beileid zugleich :)

  • Steve

    25.02.13 (14:12:36)

    "Jeden Morgen stöpsele ich erst einmal mein MacBook ein, wenn ich am Arbeitsplatz ankomme: das Kabel für den externen Monitor, das dazugehörige USB-Kabel, noch ein USB-Kabel, Ethernet-Kabel und Stromkabel." Apples Thunderbolt Displays sind zwar nicht günstig - lösen aber genau dieses Problem. Ich steck den Thunderbolt-Stecker in mein Macbook Pro - und fertig. USB Maus/Tastatur und LAN stecken im Thunderbolt Display. Funkt einwandfrei.

  • AlphaOrb

    25.02.13 (16:11:13)

    Man könnte auch Notebooks kaufen, die einen Dockingstation-Anschluss haben.... Aber so lange "ästhetischen Empfinden" vor Nutzen geht, muss es halt ein Apfel sein (wobei ich persönlich Thinkpads geiler finde...)

  • Frank Müller

    25.02.13 (16:15:27)

    Ja, das ist schon ganz praktisch. Aber ein Tausender für ein Display muss erst einmal übrig sein. Das MacDock ist da schon günstiger. ;)

  • Frank Müller

    25.02.13 (16:16:03)

    Vielen Dank :)

  • Frank Müller

    25.02.13 (16:21:49)

    Mir persönlich kommt es weniger auf die Hardware an als vielmehr auf das Betriebssystem, bzw. bestimmte Programme. Nach Experimenten mit Windows und Linux bin ich immer wieder bei OS X gelandet, weil sich das für mich am besten anfühlte und am meisten Nutzen bot.

  • Jan Sapper

    25.02.13 (17:26:39)

    Vielen Dank für den Artikel Frank!

  • Daniel

    25.02.13 (18:30:28)

    http://www.hengedocks.com/ Vielleicht ist das hier auch etwas für´s Büro. Besitze leider kein MacBook, daher kann ich leider keine Erfahrungen beisteuern.

  • Frank Müller

    25.02.13 (19:02:45)

    Danke für den Link, Daniel. Das ist schon ganz nett, das Schöne am MAcDock ist allerdings, dass ich das MacBook aufgeklappt lassen und so mit zwei Bildschirmen arbeiten kann.

  • Daniel

    25.02.13 (20:51:38)

    Na wenn das so ist, dann ist im 3Q 2013 vielleicht dieses das richtige. Erweitert auch die Anschluss Vielfalt noch etwas. PS: Das Design ist auch ganz ansprechend. http://www.hengedocks.com/order_horizontal_dock.php

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