Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

25.02.08

MacBook Air im Test I/II: Schlank und rank

Schlank und rank präsentiert sich Apples neuestes Notebook: das MacBook Air. Im neurdings.com-Test wird der schicke Laptop genau unter die Lupe genommen.

Nicht mal 2cm dick: Apples MacBook Air (Foto: D. Amherd/neuerdings.com)

Apples jüngster Wurf vermag Fanboys und Fangirls auf der ganzen Welt zu Begeisterungsstürmen hinreissen. Nachdem wir das superdünne Notebook bereits im Januar einmal begrabschen durften, konnten wir in den vergangenen zehn Tagen ein Testgerät auf Herz und Nieren prüfen. Hier erfahrt ihr, was das MacBook Air (ausser einer gesteigerten "Social Desirability") auf dem Kasten hat.

Verarbeitung & Design

Dass das MacBook Air toll designt und äusserst schick ist, steht sicherlich ausser Frage. Obwohl es am dicksten Punkt bloss 1,94 cm und am dünnsten nur 0,4 cm dick ist, macht es einen soliden Eindruck. Etwas getrübt wird diese Einschätzung jedoch durch die Tatsache, dass unser Testgerät wackelte, was auf Dauer ziemlich nervig sein kann.

Die Anschlüsse, welche man bei Bedarf einklappen kann.

Von links nach rechts: Kopfhörer, USB & Micro-DVI (Foto: D. Amherd/neuerdings.com)

Die ausklappbaren Anschlüsse bzw. deren Abdeckung wirken ebenfalls ziemlich stabil und man hat den Eindruck, dass die Abdeckung auch in eingen Jahren Gebrauch noch fix zuschnappt. Schade ist jedoch, dass etwas dickere USB-Stecker (so zum Beispiel mein SD-Card-Adapter) nicht mehr in den USB-Port des MacBook Air passen.

Mobilität

Dünn ist das Teil - soviel steht fest. Und auch mit seinen 1,36 kg Kampfgewicht gehört es sicher nicht zu den grossen Buben der Branche. Mit 2,3 kg ist das "normale" MacBook ziemlich genau 1 kg schwerer, was sich in meinem Test (ich pendle jeden Tag mit dem Zug und meinem MacBook im Gepäck von meinem Wohnort ins Büro) doch bemerkbar gemacht hat. Ich fand jeweils schon den Gewichtsunterschied von meinem alten 1,.4-Zoll Dell Laptop zum MacBook recht markant, mit dem MacBook Air werden Rücken und Schultern aber noch einmal mehr entlastet.

Das MacBook Air im Grössenvergleich mit einem MacBook. (Foto: D.Amherd/neuerdings.com)

Auf dem Schoss platziert, bemerkt man das dünne Notebook kaum. Dies hat natürlich mit dem oben erwähnten, geringen Gewicht zu tun - die relativ geringe Wärmeentwicklung hat aber auch ihren Anteil an dieser Erkenntnis. Wir haben das MacBook Air jedoch nur mit normalen Office-Applikationen getestet - bei rechenintensiven Programmen wird der Prozessor natürlich deutlich mehr arbeiten müssen und demzufolge auch heisser werden. Was auf dem Schoss übrigens eher stört, ist der recht weit vorne liegende Schwerpunkt. Klappt man den Bildschirm ganz auf (was, wie bei Apple schon fast üblich, nicht sonderlich weit geht), scheint es, als würde der Laptop bei der nächsten ruckartigen Bewegung vornüber kippen.

Gibt man sich wirklich Mühe (WLAN und Bluetooth ausschalten, Bildschirmhelligkeit aufs Minimum reduzieren), schafft der Akku des MacBook Air die versprochenen fünf Stunden Betriebszeit schon. Ansonsten bewegt man sich im Bereich von knapp vier Stunden. Unter dem Strich betrachtet, ist vor allem das geringe Gewicht ziemlich cool, jedoch hat man mit dem MacBook Air nicht unbedingt das Gefühl, deutlich unabhängiger und mobiler zu sein als zum Beispiel mit einem MacBook.

Wie sich die speziellen Features des MacBook Air bewähren und ob wir es zum Kauf empfehlen würden, könnt ihr demnächst im zweiten Teil unseres Tests nachlesen.

Link zu Teil 2 des Tests

Schlagworte zu diesem Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer