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15.02.08Leser-Kommentare

MacBook Air im Social Desirability Test Im Starbucks der Star

MacBook Air Erster Test des gestern eingetroffenen MacBook Air auf den wichtigsten Faktor - nein, nicht Technik oder wie man damit im Badezimmer aussieht, die Tests sind ja im wesentlichen durch, sondern auf Social Desirability. Zu deutsch: verstohlene oder unverhohlene, neidische oder anerkennende Blicke.

Testort: Starbucks, Zürich Stauffacher. Testpersonen: Peter Hogenkamp und Christoph Lüscher von facts.ch, zwei attraktive Herren im besten Alter, nach denen sich aber trotzdem unverständlicherweise im Starbucks nicht jedes Mal alle Hälse recken.

Anders mit dem MacBook Air. Die Barristeuse rückt freundlicherweise ungefragt zwei 30-Minuten-WLAN-Tickets raus (hatte sie es sogar unter den Arm geklemmt sofort erkannt?), und am Fenster im Erdgeschoss sind zwei Plätze frei, so dass wir uns eine volle Stunde im Glanz des Geräts sonnen können. Und es glänzt hell, denn die Leute schauen von aussen, von hinten, signalisieren durch die Scheibe: "bitte auf die Seite drehen", drei Kanadier kommen rein, um es nacheinander in die Hand zu nehmen.

"But it's 1500", sagt die eine. "I think it's 2500", antworte ich. "No, I meant Canadian Dollars", redet sie sich raus, was ja auch die übliche Währung ist, mit der man in Zürich als erstes über Preise redet. Und stimmen tut's auch nicht, denn auch in Kanada kostet's $1899. Man sieht, die Leute werden sofort ganz kirre im Angesicht von soviel Dünnheit.

Was wir Nerds eher cool fanden: Nach über einer Stunde intensiver WLAN-Nutzung zeigte der Batterierechner noch 2:44 Restzeit. Das sind nicht ganz die von Steve versprochenen fünf Stunden, aber der Fehler beträgt nicht 100% wie normalerweise gern bei diesen Herstellerangaben.

Wir dürfen es noch bis zum 25. Februar behalten und schreiben vielleicht auch noch was Seriöses. Aber nur wenn wir nicht zu busy damit sind, neue Leute kennenzulernen.

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Kommentare

  • Karsten Füllhaas

    15.02.08 (18:13:51)

    Der Versuch zeigt, dass Design und Produkte-Kult mehr bringen, als alltagstaugliche Technik. Nach einem Dell- oder Acernotebook dreht sich keiner um.

  • mike

    15.02.08 (18:29:22)

    immer diese Schreihälse mit der alltagstauglichen Technik! wenn man überlegt wie sie früher gejammert haben, dass das diskettenlaufwerk weggefallen ist... apple ist genau auf dem richtigen kurs - mit allen seinen produkten!

  • Axel

    15.02.08 (18:45:06)

    Fehler der bei anderen Herstellen 100% beträgt? Haben die dann GAR KEINE Akkulaufzeit :)

  • Sachar

    15.02.08 (19:43:25)

    Ich wäre froh, wenn Sie bis zum 25. nichts Seriöses schreiben würden - sondern weiter darüber berichten, wie es ist mit dem Gerät. Machen wir uns nichts vor. Es gibt genug Recher, die technisch für das Geld mehr hergeben. Wenn man sich das Macbook Air kauft, dann nur, weil man damit auffallen und bequem reisen möchte.

  • mds

    15.02.08 (22:19:16)

    @Peter Hogenkamp: Ich empfehle allen Mac-Käufern, den Aufpreis für «Apple Care» zu bezahlen ? es lohnt sich, da Mac-Reparaturen jenseits von Garantie und «Apple Care» ziemlich teuer sind ?

  • jap_

    15.02.08 (22:37:05)

    heheh! Endlich mal ein ehrlicher Bericht! . Wirklich lustig.

  • Henning

    19.02.08 (13:54:43)

    Ja, das sind die Momente im Leben bei denen man weiß, es war das Richtige, was man sich gekauft hat - was in Eurem Fall ja nicht ganz zutreffend ist. Leider werden sich in ein paar Monaten die Menschen nicht mehr den Kopf verdrehen, aber dann hat Steve´s Team bestimmt schon das nächste Spielzeug parat.

  • Manuel Maisch

    20.02.08 (16:41:30)

    dieser artikel gefällt mir, weil sie einen weiteren aspekt beleuchten, der mit apple-produkten einhergeht, eben: die «social desirability». auch mit einem ipod touch kommt man in diese situation :-)

  • Rinaldo

    21.02.08 (18:01:44)

    Spannend: http://www.37signals.com/svn/posts/858-the-macbook-air-could-easily-be-the-only-machine

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