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06.11.12

Livescribe Sky Smartpen: Schlauer Stift spricht jetzt mit der Cloud

Handschriftliche Notizen digitalisieren und parallel das Gesagte per Audio aufzeichnen, konnten die Smartpens von Livescribe bereits, nun verbinden sie sich außerdem direkt per WLAN mit der Cloud. Dort werden die Inhalte gespeichert und lassen sich auf nahezu jedem Gerät mit Internetzugang abrufen und durchsuchen.

Bei allem technischen Fortschritt sind handschriftliche Notizen in manchen Fällen noch immer unschlagbar und auch Tablet-Apps können da nicht immer den Komfort und die Flexibilität der klassischen Kombination aus Stift und Papier bieten. Wir haben dazu bereits häufiger über die Livescribe Smartpens und ähnliche Geräte berichtet. Sie wollen das Beste beider Welten vereinen: handschriftliche Notizen in digitaler Form. Dazu benutzt man den Stift weitgehend wie gewohnt, aber der hinterlässt nicht nur seine Spuren auf dem Papier, sondern zeichnet zugleich alles auf. Der Livescribe Sky Smartpen verknüpft sich nun ganz dem aktuellen Trend folgend mit der Cloud oder genauer: mit Evernote.

Evernote erscheint dabei als sinnvoller Partner, schließlich will der Dienst seinen Nutzern ermöglichen, Inhalte verschiedenster Art geordnet abzulegen und vor allem durchsuchbar zu machen. Dafür gibt es einen kostenlosen und einen kostenpflichtigen Account, die sich u.a. darin voneinander unterscheiden, wie viele Daten man pro Monat zu seinem Evernote-Konto hochladen darf. Besitzer eines Livescribe Sky Smartpen bekommen hier 500 MB dazu. Das soll nach offiziellen Angaben für bis zu 70 Stunden Audioaufzeichnungen reichen.

Der Vorteil der Zusammenarbeit mit Evernote ist dabei, dass dieser Dienst bereits auf zahlreichen Plattformen vertreten ist und sich auch direkt über einen Browser nutzen lässt. Insofern sind die eigenen Notizen weitgehend universell verfügbar, so lange man einen Internetzugang hat. Natürlich muss man damit leben können, dass die eigenen Inhalte auf den Servern von Evernote liegen und den Sicherheitsmaßnahmen und guten Absichten des Unternehmens vertrauen.

Evernote-Notizen kann man für andere Nutzer freigeben oder als Inhaber eines Pro-Accounts (5 Euro im Monat) auch die "Notizbuch" genannten Ordner gemeinsam mit anderen bearbeiten.

Eine Besonderheit in Zusammenarbeit mit Livescribe ist ein spezieller Player: Notizen aus dem Smartpen liegen nicht nur als Endergebnis vor, sondern man kann auch Schritt für Schritt ihre Entstehung abrufen und dabei zugleich die passenden Audioaufzeichnungen hören.

Der Smartpen kommt nicht mit jedem Hotspot zurecht

Der Livescribe Sky Smartpen versteht sich mit Wi-Fi-Netzwerken nach 802.11b/g/n und der Frequenz 2,4 GHz. Sofern man lediglich den Namen des Netzwerks und das Passwort braucht, kommt der Smartpen damit zurecht und merkt sich diese Zugangsdaten auch fürs nächste Mal. Hat man es hingegen mit einem Hotspot zu tun, der einen Login per Website verlangt, kommt der schlaue Stift an seine Grenzen. Das werde "nicht direkt unterstützt", heißt es auf der Website. Inwiefern es stattdessen indirekt unterstützt wird, ist aus der offiziellen Beschreibung nicht ersichtlich.

Den neuen Smartpen gibt es in drei Varianten, die sich vor allem durch den internen Speicher unterscheiden: 2 GB für rund 190 Euro, 2 GB für rund 190 Euro und 2 GB für rund 190 Euro. Das 8-GB-Modell beinhaltet außerdem 1 Jahr Evernote Premium (Gegenwert 40 Euro).

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