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02.11.15Leser-Kommentare

Lima: Adapter verwandelt Festplatten in persönlichen Cloud-Speicher mit höchster Datensicherheit

Lima ist ein kleiner Adapter, der verspricht, wichtige Daten jederzeit verfügbar zu machen, ohne dass sie auf fremden Servern gespeichert werden. Ideal für Privatanwender, Freiberufler und kleine Büros.

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(Bild: Lima)

Privater Cloudspeicher ganz einfach - dank Lima

Lima ist ein kleiner Adapter, der zwischen Internet-Router und externe Festplatte gestöpselt wird. Mit der Lima-Software werden alle Geräte über ein Virtuelles Privates Network (VPN) miteinander vernetzt. Das Schöne: Man benötigt keine detaillierten IT-Kenntnisse oder teure Server und die Daten werden nicht - wie bei Dropbox - auf fremden Servern gespeichert.

Man wählt einfach eine Festplatte der entsprechenden Größe, schließt sie via Lima an den (firmen-)eigenen Internet-Router an, und schon stehen alle Dateien auf der Festplatte allen Mitarbeitern oder Familienmitgliedern zur Verfügung, die auf ihrem Computer, Smartphone oder Tablet die Software installiert haben und über die entsprechenden Zugangsdaten verfügen. 

Sicher ist sicher: Keine Speicherung sensibler Daten auf fremden Servern

Lima verspricht dabei eine Verschlüsselung der Daten auf Militär-Niveau via TLS. Zudem würden keine Daten auf irgendwelchen Servern gespeichert. Das heißt umgekehrt, dass man die an Lima angeschlossene Festplatte regelmäßig sichern sollte. Aber auch das sollte möglich sein, indem man sie auf einem Rechner spiegelt, der über die Lima-Software darauf zugreift.

Peer-to-Peer und richtig schnell

Bei Lima werden die Geräte direkt miteinander verbunden, ohne Umweg über einen Server. Dabei werden nicht die Dateien synchronisiert, sondern ihre Metadaten. Das geht blitzschnell und verbraucht kaum Speicherplatz, der gerade auf Smartphones mal knapp werden kann.

Schnelle Datenübertragung: Je mehr, desto besser

Alle Geräte sind miteinander verbunden, so kann eine Datei nicht nur von einem Gerät zum anderen gesendete werden, sondern verschiedene Geräte können Teile einer Datei senden, dadurch geht die Übertragung sogar noch schneller.

Da Ihre Geräte alle zusammenarbeiten, sind sie in der Lage, sich gegenseitig zu helfen, wenn Sie eine Datei benötigen, indem sie Teile der benötigten Datei parallel senden. Zusammen immer schneller.

Parallel streamen und laden

Will man eine Datei wirklich ansehen oder bearbeiten, lädt man sie herunter. Dabei können Videos zum Beispiel schon angesehen werden, während die Datei noch gar nicht komplett heruntergeladen ist.

Lima: Schon in der Pionier-Kit-Version einfach bedienbar

Auf dem Computer erscheint die Lima-Festplatte als eigenes Laufwerk, Dateien können via Drag-and-Drop hinzugefügt werden. Will man Dateien so auf Smartphones oder Tablets speichern, dass man auch offline darauf zugreifen kann, reicht ein Wisch oder Klick; Auf dem Rechner klickt man rechts und wählt im Menü "Offline-Version behalten".

Attraktiver Preis

Angesichts der versprochenen Vorteile ist der Preis recht günstig. Aktuell kostet ein Lima-Adapter 99 Euro. Weitere Infos und Bestellmöglichkeiten gibt es direkt auf der Website von Lima.

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Kommentare

  • MuffinMan

    03.11.15 (17:46:45)

    Geht das ganze nur mit einer Festplatte welche einen eigenen Stromanschluss besitzt?

  • Marko

    04.11.15 (14:18:06)

    Habt ihr Lima auch mal selbst ausprobiert? Viele seit Monaten versprochenen Funktionen sind bis heute nicht vorhanden und es läuft nicht wirklich rund. Ich bin leider sehr enttäuscht. Ein Blick in die Kommentare auf der Produktseite auf Amazon.com zeigt auch, dass ich nicht alleine bin: http://amzn.com/B00WMKBNGQ

  • tobe

    04.11.15 (22:55:04)

    "Lima supports both. You can choose a self-powered USB hard drive with a 2.0 port." Hab mir die gleiche Frage gestellt und auf der Webseite stehts.

  • C

    05.11.15 (10:23:43)

    Lima ist einer der größten Kickstarter fail's der letzten Jahre! Warum hier auf Neuerdings dafür Werbung gemacht wird, erschließt sich mir überhaupt nicht! Man hätte vielleicht vorher ein wenig besser überprüfen sollen, was im Zuge der Kickstarter Kampagne versprochen wurde (kein Dropbox-ähnliches Gerät) und wie schnell das ganze Projekt dann verändert wurde nachdem das Geld eingesammelt wurde, um etwas komplett anderes auf die Beine zu stellen ("bait and switch"). Kleiner Tipp: auf deren Kickstarter-Seite die Kommentare lesen... darauf achten was Kritiker wie KC und co. schreiben. Oder andere, die in der langen Liste an Teilnehmern sind, welche (nicht ohne Grund) nach einem "Refund" schreien. https://www.kickstarter.com/projects/cloud-guys/plug-the-brain-of-your-devices/comments Die positiven Amazon Rezensionen sind vor allem durch die eigenen Angestellten von CGC (oder sogar ehemaligen Angestellten oder Freunden) verfasst - siehe Kommentare zu diesen positiven Rezensionen. Das einzige worin diese Firma gut ist, ist das Marketing. Also die Verpackung des ganzen schön ausschauen lassen ("Apple like") und vor allem im Laufe der Kickstarter Kampagne desöfteren Probleme vertuschen und die Wahrheit verdrehen! @MuffinMan: ja.

  • Frank Müller

    06.11.15 (09:31:19)

    Ich habe wegen eines Testmusters angefragt und vor ein paar Tagen Antwort erhalten. Man sei noch in der Beta-Phase, das offizielle Produkt würde aber demnächst herauskommen, dann gäbe es auch Testexemplare für die Presse. Man weiß bei Lima anscheinend selbst, dass noch einiges zu tun ist.

  • C

    06.11.15 (10:56:12)

    Das Lima Gerät ist ein umgestylter Wanser R mit Software von den CGC Jungs (die seit über 4 Jahren an der Fertigstellung der Software arbeiten - die erst Beta-Status hat und die den Kickstarter unterstützern in dem Zustand geliefert wurde). http://www.mrt-communications.com/WANSER-R.html Mit der Stromversorgung über USB kann man evtl. eine SSD in einem genügsamen Gehäuse daran betreiben. Eine 3,5" Festplatte in externem Gehäuse dürfte nicht ohne eigene Stromversorgung laufen. [ Voraussgesetzt man will seine Hardware und sein Netzwerk mit diesem Gerät in Verbindung bringen und seine Daten in die Hände dieser Beta-Software geben - siehe Kommentare auf deren Kickstarter-Seite ]

  • DJ München

    11.11.15 (20:09:25)

    Finde das System sehr gut. Denn Daten auf fremde Server zu legen ist sehr fahrlässig. Aber obiges Prinzip hört sich gut und sicher an :-)

  • Er Ich

    13.11.15 (07:43:14)

    Habe meinen LIMA erhalten. 99 Euro ist doch nicht billig, wie kommt jemand auf eine solche Idee? Kam OHNE Rechnung. Lies sich NICHT problemlos installieren. Lief dann. Stürzte währende des ersten Datentransfers immer wieder ab. Ich werde ihn zurückschicken. Frechheit - beta-test für viel Geld

  • Reinhard

    27.03.16 (16:48:03)

    Sehr unzuverlässig, verliert Datenverbindung ohne Gründe, Gesamter Videobestand wurde eigenmächtig gelöscht.
    Alles ist verschlüsselt auf meiner eigenen Festplatte gespeichert, ohne dass ich zu der Verschlüsselung jemals zugestimmt hätte.
    Keine vernünftige Supportmöglichkeit. Nicht mal ein Hinweis woher das dubiose Unternehmen kommt.

    NUR DRINGEND von DIESEM SCHROTT abraten kann

  • Nordhausen

    20.04.16 (16:02:42)

    Also ich weis absolut nicht was hier gemeckert wird !
    Ich habe drei Lima am laufen, Mac,PC,iPhone, alle Geräte sind angeschlossen und laufen einwandfrei, ich habe 3 weil verschiedene Firmen & Arbeitsgruppen, ausserdem 1 privates, und keiner von allen Mitarbeitern hat irgend ein Problem, genutzt wird das nun seit ca. 1 Jahr, ob nun Windows 7,10, Mac, alles läuft rund, und zu dem Preis kann ich auch nur sagen super ! Sicher gibt es nicht so viele Funktionen wie zb. bei DropBox, aber für diese habe ich einen Jahresbeitrag von 1.600 € gezahlt, da man Daten momentan noch nicht verschiedenen Usern teilen bzw. sperren kann, habe ich halt 3 Lima, & Festplatten, aber ja immer noch um Längen günstiger, und vor allem nur eine einmalige Investition !

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