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22.01.15

Lightcase: Mobiles Fotostudio für Kleinigkeiten

Lightcase ist ein faltbares Fotostudio, das es ganz einfach machen soll, ordentliche, sauber ausgeleuchtete Produktfotos für eBay, etsy oder das eigene Blog zu erstellen. Wir haben das Lightcase ausprobiert.

Lightcase mobiles Fotostudio

Bei jedem Test hier auf neuerdings steht man vor dem Problem, mit einfachen Mitteln halbwegs vernünftige und aussagekräftige Produktfotos zu machen. Das ist gar nicht so einfach. In der einen Ecke ist es zu dunkel, in der anderen ist das Licht zu hart und wirft störende Schatten, bei dritten Versuch lenkt etwas im Hintergrund vom eigentlichen Objekt ab.

Das Lightcase soll es viel einfacher machen, diese Probleme zu vermeiden. Es handelt sich dabei um eine zusammengefaltete Box aus milchigem Kunststoff, die als mobiles Fotostudio für kleinere Gegenstände wie Schmuck oder Gadgets dient.

Man stellt die Box am besten direkt ins helle Licht, beispielsweise ans Fenster. Das Lightcase streut das Licht und vermeidet störende Schlagschatten. Das Resultat ist eine weiche, helle Ausleuchtung.

Der Aufbau ist etwas fummelig, wenn man sich die beiliegende Anleitung nicht durchliest. Sobald man aber die richtigen Laschen umbiegt, erhält man innerhalb weniger Sekunden eine stabile, vorne offene Box, in die man sein Objekt zum Fotografieren ablegt.

Drei Hintergründe stehen zur Wahl

Drei Kunststofffolien im ungefähren DIN-A-3-Format sorgen für einen neutralen Hinter- oder Untergrund. Dabei hat man die Wahl zwischen Schwarz, Weiß oder dem milchigen Kunststoff, aus dem die ganze Box besteht. Macht man Fotos in der Aufsicht, legt man eine der drei Folien auf den Boden, und das Smartphone so oben auf die Box, dass die Kameralinse auf der Aussparung liegt.

Will man von vorne in das Lightcase hinein fotografieren, klemmt man eine der Folien als gebogenen Hintergrund in die Box. Dafür sind extra Laschen vorhanden, die die Folie an Ort und Stelle halten.

Das Lightcase hat die Maße 310mm (B) x 302mm (H) x 225mm (T), ideal für kleinere Gegenstände wie Schmuck, MP3-Player, USB-Sticks, Uhren etc. Eventuell muss man bei der Aufsicht ein bisschen heranzoomen, um das Motiv formatfüllend abbilden zu können. Zu groß darf es auch nicht sein, wenn man keine Lightcase-Kanten mit ins Bild bekommen möchte. In dem Fall lohnt es sich eher, beim abgebildeten Objekt etwas in den Anschnitt zu gehen.

Knapp 44 Euro kostet ein Lightcase, das ist schon eine Menge für ein bisschen Polypropylene. Aber wie so oft zahlt man nicht das Material allein, sondern die Idee und einfache Anwendung, bzw. den Nutzen, den man daraus zieht. Je nachdem, wie viele und welche Gegenstände man mit dem Lightcase fotografiert und ins bessere Licht setzt, kann sich das schon lohnen.

Ich werde jedenfalls in Zukunft immer erst einmal zum Lightcase greifen, wenn es darum geht, kleinere Gadgets für neuerdings möglichst sauber zu fotografieren.

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